Chauffeur des Geldtransporters sieht sich als „Robin Hood“

Asunción: Der Regen bescherte vielen Leuten Erleichterung über alles dem Fahrer des Werttransporters der Firma Prosegur, der laut offiziellen Angaben mit über 1,8 Millionen das Weite suchte. Er stellte sich vergangene Nacht und rechtfertigte seine Tat mit der ungleichen Verteilung von Geld im Land. Von der geraubten Summe fand man bei Carlos Daniel González nur noch 850.000 Guaranies. Den Rest verschenkte er laut eigenen Angaben an arme Menschen auf dem Mercado 4 und dem Markt von San Lorenzo.

Mit einer selten gesehenen Gelassenheit erklärte der Ex Sicherheitsmann der Presse, dass er nur die Summe von 600 Millionen raubte und nicht wie von der Firma denunziert 1,85 Milliarden Guaranies.

Nachdem González sich stellte wurde er zuerst ins Notfallkrankenhaus Emergencias Medicas gebracht, um herauszufinden ob er sich in einem guten Allgemeinzustand befindet.

Kurz darauf wurde er wegen schwerem Raub angeklagt und sieht nun einer Haftstrafe in Tacumbú entgegen.

Am vergangenen Dienstag nutzte er den Moment in dem er allein im Werttransport war um mit dem Geld zu fliehen. Seine Arbeitskollegen waren in dem Moment bei der Essap Geld abholen.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Abc)

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4 Kommentare zu “Chauffeur des Geldtransporters sieht sich als „Robin Hood“

  1. Das muss doch einen riesigen Menschenauflauf gegeben haben, wenn jemand grosse Summen Geld verteilt. Sollte das wirklich niemandem aufgefallen sein?
    „Nur“ 600 Millionen sind ja auch kein Schmutz, aber glaubhaft. Warum sollte er bei der Summe lügen? So oder so warten viele Jahre Gefängnis auf ihn. Es fragt sich, ob die Bank nicht auch noch ihren Nutzen ziehen will.
    Wozu gibt es denn Versicherungen 😉

  2. Die erste Frage die sich stellt ist, warum hat er nicht das ganze Geld mitgenommen. Warum begnügte er sich mit dieser Summe, wenn er das das Dreifache hätte holen können. Die Strafe wäre dieselbe.

    Er wird von Allen intensiv gesucht und er verteilt mittlerweile seelenruhig am Markt hunderte von Millionen. Das macht er in der Realität keine zwei Minuten und dann ist er die Beute los. Wer glaubt wird selig.

    Er hatte gar keine andere Chance sich zu stellen, da die Polizei, die eigene Firma und die Unterwelt hinter ihm her waren. Alle wollten das Selbe von ihm, sein Geld. So wenigstens hat er vorerst einmal sein Leben gerettet.

    Wie es weiter geht, werden wir in Kürze lesen. Ist er ein hochintelligenter Gangster in Form eines Predigers oder ist er ein Volltrottel, alles ist zur Zeit möglich.

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