Coronel Oviedo legt seinen Landcharakter ab

Coronel Oviedo: Im Landesinneren zu wohnen, ohne auf diverse Dienstleistungen zu verzichten, ist je nach Lebensart möglich. Um nun auch Shoppingträume wahr werden zu lassen bzw. den Kindern einen Besuch in einem der beiden Fast Food Restaurants bieten zu können braucht es keine Fahrt nach Asunción mehr. Auch den Bewohner der Kolonie Independencia wird damit ein Gefallen getan.

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Im vergangenem Mai eröffnete direkt am Kreisverkehr ein Burger King Restaurant, im vergangenem Dezember einen Kilometer weiter das passende Pendant, ein McDonalds, und in weiteren vier Monaten dann das danebenliegende Shoppingcenter D, dessen Bau schon weit voran geschritten ist. In dieser Kleinausgabe eines Pinedo Shopping wird man trotzdem alles finden können, was das Herz begehrt oder als Geschenk tauglich ist. Die Investitionssumme dafür beträgt 6 Millionen US-Dollar während McDonalds in seine Filiale ganze 1,5 Millionen US-Dollar steckte.

Mit diesen drei angesprochenen Punkten sowie dem schon lang existierenden Supermarkt einem modernem Busterminal und durch die gute Straßenanbindung besticht Coronel Oviedo, 130 km von Asunción entfernt.

(Wochenblatt)

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5 Kommentare zu “Coronel Oviedo legt seinen Landcharakter ab

  1. Die Amerikanisierung von Paraguay schreitet fort. Und wie in allen diesen Laendern oeffnet sich auch die Schere zwischen Reich und Arm.

    1. Natürlich Amerikanisierung – wie würden Sie das denn bezeichnen, wenn die restliche Welt von unzähligen Fast Food Ketten aus dem gelobten Land überzogen wird. Da sind ja nicht nur die Würgerbräter – da gibt es Pizza Hut mit total überzogenen Preisen für miserable Pizzen usw. Gibt es eigentlich schon KFC hier? Wenn nicht, werden die bald folgen. Geld verdienen und amerikanischen „Lebensstil“ der Welt nahebringen….
      Na und dass die Schere zwischen Arm und Reich sich hier immer weiter öffnet – dank der Herren Politiker jeglicher Couleur – das kann man wohl nicht bestreiten, oder?

  2. Die ersten Lokale von KFC sollen heuer bereits in Asunción eröffnet werden.

    Wir haben 14 Millionen Rinder, gehören zu den wichtigen Fleischexporteuren weltweit und fast 40% der Bevölkerung lebt in Armut und davon wieder mehr als die Hälfte in extremer Armut. Heißt, eine Mahlzeit am Tag wenn’s gut geht.

    Deshalb steht beim Präsidenten die Bekämpfung der Armut an erster Stelle. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt, was leider bei den Politikern noch immer nicht der Fall ist.

    Was nützt der ganze Reichtum wenn man auf einer Bombe sitzt die jederzeit explodieren kann. Daher ist er bemüht für Stabilität im Land zu sorgen. Ob es ihm gelingen wird ist eine andere Frage, da er auch auf Wünsche von korrupten Politikern eingehen muss und ihm Syndikate auf die Füße steigen.

    Cartes vertraut keinem Politiker, daher sind seine engsten Berater und Mitarbeiter langjährige Spitzenmanager von ihm, die sein Imperium mit aufgebaut haben. Allerdings braucht er als Rückendeckung die Coloradopartei und das hat seinen Preis.

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