Covid-19: Die Landwirtschaft hebt die Daten über die Reduzierung von Treibhausgasen hervor

Asunción: Weder die Landwirtschaft noch die Viehzucht würden für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht werden, wie einige behaupten. Vorläufige Studien, die im Zusammenhang mit der internationalen Quarantäne aufgrund von Covid-19 durchgeführt wurden, zeigen eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase, obwohl die Landwirtschaft weiterhin ihrer Tätigkeit nachgeht.

„Mit der Krise, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wurde, hat die Landwirtschaft und Viehzucht ihre Arbeit fortgesetzt. Mit den neuen Daten über die Reduzierung der Treibhausgase in der Umwelt würde sich zeigen, dass der Vorwurf, die Viehzucht sei einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen, an Boden verliert, denn in Wirklichkeit hat unser Land in der Erfassung eine positive Bilanz“, wie Dr. Marcos Medina, ehemaliger Minister für Landwirtschaft und Viehzucht, betonte.

Dies ist eine Reaktion auf einen kürzlich erschienenen Bericht der Union der Produzenten (UGP) aus einer Studie des Forschungszentrums für Energie und saubere Luft in den Vereinigten Staaten, aus der hervorgeht, dass während der Schließung von Fabriken und Geschäften in China sowie durch Einschränkungen des Flugverkehrs in diesem Gebiet ein Rückgang der CO2-Emissionen um mindestens 25% zu verzeichnen war. Der Bericht fügt hinzu, dass dies auf den Rückgang des Verbrauchs fossiler Brennstoffe (Öl, Gas oder Kohle und andere) zurückzuführen sei, der weltweit einen Rückgang um 6% darstellt.

Zu diesem Thema berichtete die Website Agrofy News aus Argentinien, dass die Europäische Weltraumorganisation (ESA) Satellitenbilder von China, Italien und Frankreich vor und nach der vorgeschriebenen Quarantäne wegen des Coronavirus ausgetauscht hat. Diese Daten erregten Aufmerksamkeit, da sie deutlich zeigen, wie sich das Einstellen der Tätigkeit von Industrie und Handel auf die Umwelt auswirkte.

Die ESA berichtete, dass in China, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, zwischen Ende Januar und Februar in allen größeren Städten ein dramatischer Rückgang der Stickstoffdioxidkonzentrationen, die von Kraftwerken, Industrieanlagen und Fahrzeugen freigesetzt werden, zu verzeichnen war.

Im Gegenzug erklärte der Ingenieur Esteban Vasconsellos, Präsident der Kommission für Umwelt und forstwirtschaftliche Entwicklung der ARP, dass auf der Grundlage mehrerer Artikel und Daten, die in diesen Tagen auf internationaler Ebene auftauchten, festgestellt wurde, dass es in Ländern, in denen der Personenverkehr, der Luft- und Landverkehr und die Industrie im Allgemeinen zurückgingen, zu einer erheblichen Verringerung der Treibhausgasemissionen kam.

Er fügte hinzu, dass diese günstige sekundäre Konsequenz, die die Quarantäne für die Pandemie von Covid 19 auslöste, eingetreten sei, obwohl die Viehzucht oder die Landwirtschaft ihre Tätigkeit weiter fortgesetzt haben.

„Die Landwirtschaft hat ihren Produktionszyklus und auch Tiere werden weiterhin gefüttert, um Nahrung für Menschen in Quarantäne zu produzieren“, erklärte Vasconsellos.

Dr. Medina wies darauf hin, dass Paraguay jährlich mehr als 80 Millionen Menschen mit Fleisch ernährt, wobei der Ausstoß von Treibhausgasen im Verhältnis zur Gesamtmenge des gesamten Planeten nur 0,07% beträgt. „Wir wissen, dass unser Viehbestand nachhaltig, sozial integrativ und umweltfreundlich ist“, sagte er.

Vasconsellos betonte ebenfalls, dass die Produktion in der Landwirtschaft während dieser Pandemie auf normale Weise weitergehe und trotzdem die Emissionen von Gasen mit Treibhauseffekt, darunter CO2, zurückgegangen seien, sodass die Landwirtschaft nur sehr wenig oder gar keine Auswirkungen auf den Klimawandel habe.

Wochenblatt / ABC Color / Beispielfoto Archiv

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2 Kommentare zu “Covid-19: Die Landwirtschaft hebt die Daten über die Reduzierung von Treibhausgasen hervor

  1. Kürzlich habe ich mir selbst ein Bild von der Lage gemacht und zu diesem Zweck eine Rinderherde besucht. Ich stellte unverblümt die Frage, ob sie mitverantwortlich für den Ausstoß von Treibhausgasen wären. Ein Rind das in meiner Nähe stand, blickte mich mit seinen großen unschuldigen Augen treuherzig an. So, als wollte es sagen, so einen grässlichen Stoff wie Methan würden wir niemals ungenutzt in die Natur entsorgen. Somit kann ich also dem Beitrag und dem Rind nur zustimmen, und möchte erwähnen wie nützlich sie sind: Es ist herrlich, sich in einem frischen warmen Kuhfladen seine nackten, kalten Füße zu wärmen.

  2. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Wo liegt das Problem dieses Herren Medina. Die Treibhausgasemissionen sind ja nicht auf null zurück gegangen, sondern lediglich aufgrund eingeschränkten Flugverkehrs und Mobilität zurück gegangen. Bekäme eines der Rinder einer Herde den Uhhh-Virsu so müsste man die ganze Herde schlachten, bekäme ein Frachtschiff das Uhhh-Viru müsste man alle Frachtschiffe stilllegen und würde ein Kohlekraftwerk das Uhhh-Viru bekommen, dann müsste man es schließen. Was würde dann geschehen? Ich schätze mal die Treibhausgasemissionen gingen noch weiter zurück.
    Außer auf dem Planeten Halbschuh natürlich. „Viehbestand nachhaltig, sozial integrativ und umweltfreundlich ist“ ist doch ein Schmarrn. Abholzung nennt der Herr nachhaltig, was er wohl mit integrativ meint und umweltfreundlich ist gelogen. Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen im Verhältnis zur Gesamtmenge des gesamten Planeten nur 0,07% beträgt, dann zeigt es lediglich wie die Fleischproduktion für satte 80 Millionen Menschen ein MückenSchiB ist gegenüber fast 8 Milliarden Menschen und die hiesig Fleischproduktion ein MückenSchiB in der Galaxie des Planeten Halbschuh ist.

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