Covid-19: Prostituierte und Anwälte fordern Subventionen

Asunción: Die Coronavirus Pandemie und die Maßnahmen sorgen auf allen Gebieten zu Problemen, auch da wo man es am wenigsten erwartet. Da Gerichte größtenteils geschlossen sind haben Anwälte keine Arbeit. Im horizontalen Gewerbe stört die Ausgangssperre.

Transsexuelle, die fast ausschließlich im horizontalen Gewerbe tätig sind, haben wegen der Ausgangssperre keine Möglichkeit an Kundschaft zu kommen. Gleiches gilt natürlich auch für die Kunden, doch diese leben nicht von der Dienstleistung. Die Trans-Aktivistin Yren Rotela, die erst kürzlich eine genderfreie Schule eröffnete, verteidigt ihr Handeln und sagt, dass Transsexuelle anderswo auch keine Arbeit finden würden. Von den insgesamt 1.200 Transsexuellen im Land arbeiten 98% nachts und am Straßenrand. Rotela hofft, dass wenn staatliche Hilfe bereit steht auch ihnen diese gegeben wird. In Bezug auf Hygiene werden alle Vorschriften genauestens erfüllt.

Im Falle der Anwälte kam die Schließung der Judikative, der normalen juristischen Tätigkeit unerwartet und traf viele hart. Das Kollegium für Anwälte mit Sitz in Fernando de la Mora bat den Obersten Gerichtshof um 674.720 Guaranies Subvention für jeweils 15 Tage der Schließung pro Anwalt.

Wochenblatt / Extra

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7 Kommentare zu “Covid-19: Prostituierte und Anwälte fordern Subventionen

  1. Soll ich jetzt Steuern zahlen um Transen zu unterstützen?
    In Deutschland die analphabetischen Messermigranten und in Paragauay die Transen.
    Da war doch neulich ein Artikel, dass eine selbständige Transe sich vor Aufträgen zu putzen kaum retten konnte.
    Geht putzen!

  2. The Coronavirus Hoax, by Ron Paul
    Der Coronavirus-Schwindel
    Dr. Ron Paul ist Arzt und war Kongreßabgeordneter in den USA
    man sollte nicht alles glauben, vor allem, wenn es aus den USA kommt. Lach!

  3. „In Bezug auf Hygiene werden alle Vorschriften genauestens erfüllt.“ Ja. Halten bestimmt stets den Mindestabstand von 2 Metern ein. Und sonst bin ich wie @Nick der Meinung es gäbe auch noch Jobs in welchen man zwar etwas längere Arbeitszeiten hat als ne Stunde um sich Streichhölzer und Bier zu leisten, aber halt von morgens bis abends arbeiten muss. Und sonst könnten die Transen auch etwas lernen und sich Selbständigerwerbend machen. Ich meinte, selbst hiesig 7 bis 11 täglich Schul nicht einmal angefangen reicht für viele noch zum PY-dipl.-Mecanico-Albañil-Pintor-Plomero-Electrizista. Also wie die anderen auch könnten sie es mit Arbeiten zumindest versuchen. Wobei wenn es Geld geben wird vom Steuerzahler dann werde ich auch an den Straßen rum stehen mit Noti und Kommentare schreiben in der Zwischenzeit, ist gediegener als mühsam täglich meinen Karotten beim Wachsen zuzusehen.

    1. Da gehe ich mit Ihnen einig. Ich denke in DÖCH ist das so, dass auch die vom Horizontalen Gewerbe eine Quittung ausstellen und bei der Steuerbehörde gemeldet sind. Hierzulande glaube ich aber nicht daran, dass die das auch tun. Vielleicht müssten, aber tun werden sie es 100%-ig nicht.

      1. Zitat: „Ich denke in DÖCH ist das so, dass auch die vom Horizontalen Gewerbe eine Quittung ausstellen und bei der Steuerbehörde gemeldet sind.“
        Also meine Kenntnisse darüber sind jetzt schon ein gutes Jahrzehnt alt, aber ich vermute viel wird sich seither nicht geändert haben, also nein, es gibt zwar die Möglichkeit, dass die Damen sich als Selbständige registrieren, aber nur die aller wenigstens tun das.
        Weil die Damen im Allgemeinen zu deppert dazu sind sich selbst um ihre Steuerangelegenheiten zu kümmern, hat sich der Staat was tolles einfallen lassen. Zwar darf man als Club-Betreiber die Damen nicht anstellen, denn das wäre Zuhälterei und das wird schwer bestraft. Trotzdem werden dem Clubbetreiber, obwohl er selber nicht an der sexuellen Deinstleistung der Damen verdienen darf, dazu verdonnert die Steuern der Damen abzuführen, obwohl die nicht bei ihm angestellt sind.
        Das nennt sich „Düsseldorfer Verfahren“. Und sah so aus, dass der Clubbetreiber für jede Dame 10 Euro pauschal pro Tag an das Finanzamt abführen musste. Das konnte man auch nicht direkt von den Damen zurück verlangen, weil die das nicht kapiert haben, dass das deren Steuerschuld ist. Also musste man es auf den Zimmerpreis aufschlagen, denn als Clubbetreiber darfst du nur an der Zimmervermietung, Eintrittspreis und dem Getränkeverkauf verdienen.

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