Dammbruch von Yacyretá: “Das Risiko ist wesentlich gering“

Ayolas: Schon des Öfteren kam es zu Publikationen über einen möglichen Dammbruch von Yacyretá. Nun sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, darauf eine Stellungnahme abzugeben.

Veröffentlichungen, die über einen möglichen Bruch des Yacyretá-Staudamms sprechen, seien böswillige Informationen, die auf zyklische Weise Ängste in der Staatsbürgerschaft hervorrufen, sagte Leopoldo Melo, paraguayischer Leiter der technischen Abteilung von dem binationalen Wasserkraftwerk.

Seit etwa 10 Jahren werden solche zweifelhaften Informationen in Argentinien registriert, um Unruhe in der Bevölkerung zu schaffen. Zufälligerweise wird derselbe Artikel durch dieselbe Person ständig verbreitet, wenn Yacyretá kurz vor wichtigen Projekten steht, wie, unter anderem, die Eröffnung einer Grenzverbindung zwischen Paraguay und Argentinien über die Straße der Staumauer.

„Es scheint, dass diese Art der Veröffentlichung jedes Mal erscheint, wenn eine Aktivität von dem binationalen Unternehmen Yacyretá stattfindet. In diesem Moment beabsichtigen wir einen Auftrag für Aña Cua zu vergeben, um unser Kraftwerk um drei weitere Maschinen (Generatoren) zu erweitern. Zudem soll der Damm für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden, umso eine Grenzverbindung zu installieren. Deswegen sind die Publikationen sehr auffallend zu dem Zeitpunkt“, sagte Melo.

Darüber hinaus erwähnte er, dass Yacyretá im Jahr 2009 rechtliche Schritte gegen öffentliche Falschinformationen über Risse im Wasserkraftwerk unternommen hatte, die von einer Umweltorganisation der Provinz Corrientes (Argentinien) vorgelegt wurden.

Der Bundesrichter von Corrientes, Carlos V. Soto Dávila, nannte in einem gerichtlichen Beschluss die Publikation fahrlässig. Durch die oben erwähnte gerichtliche Untersuchung wurde der Schluss gezogen, dass “es im Yacyretá-Staudamm keine Risse gibt und dass das Risiko von Brüchen und Überschwemmungen für die Städte, die sich stromabwärts befinden, wesentlich geringer ist“.

„Wir wissen jedoch noch nicht, welche rechtlichen Schritte die argentinischen Behörden in Bezug auf die jetzigen Veröffentlichungen ergreifen werden, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Ursprung der Informationen aus diesem Land stammt“, betonte Melo abschließend.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Dammbruch von Yacyretá: “Das Risiko ist wesentlich gering“

  1. Zufällig kenne ich diesen Menschen, der seit Jahren auf die Gefährlichkeit eines Dammbruches von Yacyreta hin weist. Der Mann ist vom Fach und war als Ingenieur am Dammbau beteiligt. Es trifft nicht zu, daß er mit seinen ständigen Appellen politische Hintergedanken verbindet. Eher wohl Angabe und Wichtigtuerei. Ob er wirklich Recht hat, wovon er selbst felsenfest überzeugt ist, kann ich nicht beurteilen. Davon verstehe ich nichts. Ich hatte ihn mehrfach gewarnt diese Kampagne weiter zu führen, denn damit gefährdet er auf Dauer nur sich selbst und seine Familie. Doch wie kann man einem Menschen raten, der offensichtlich von Unlogik, Wichtigtuerei und Angabe getrieben ist? IST NICHT MÖGLICH!

  2. In Paraguay ist nichts was nicht reif ist zum durchbrechen bestochen wird ja alles trauen kanst nicht mal die seelsorger arme hundesnot.

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