“Das Berühren von Oberschenkeln ist unsere Gewohnheit“

Asunción: Nachdem der Direktor für Migration, Julian Vega, seinen Rücktritt wegen einer unsittlichen Berührung einer Übersetzerin in Taiwan einreichen musste, spielt er den Vorfall herunter.

Vega bestätigte, dass er eine Frau, die als Übersetzerin während einer Tagung in Taipeh, der Hauptstadt von Taiwan, ihm zugeteilt gewesen sei, am Oberschenkel berührt habe. Er sagte, dass er nicht gewusst hätte, dass es in dem asiatischen Land ein sehr rigides Gesetz gebe, das solche Berührungen verbieten würde.

Vega fügte an, dass alles, was er getan habe, mit dem Finger auf das Manuskript auf den Oberschenkel der Dolmetscherin zu zeigen, um alles, was auf Spanisch übersetzt werden musste, genau festzulegen. Er deutete an, dass sie hinter ihm gesessen sei und ihm zunächst zwei Männer als Übersetzer zugewiesen worden wären.

Gefragt, ob er den Oberschenkel berührt hätte, antwortete Vega “ebenso“ und fügte hinzu, dass sie mehrmals vor vielen Menschen und in offiziellen Akten gemeinsam aufgetreten seien.

Er sagte, dass es keine formelle Anzeige gegen ihn gegeben habe, sondern dass sie sich mit einem Mediator zusammengesetzt und die ganze Situation klar gestellt hätten.

Vega betonte, dass er erst bei der Aufklärung über die Bräuche in Taiwan erfahren habe, wie folgenreich seine Handlung gewesen sei. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass ein Fingerzeig, Umarmungen oder das Berühren eines Oberschenkels Probleme verursachen könnten.

„Ich habe viel geredet und erklärte, wie bei uns im Land mit Umarmungen oder Berührungen umgegangen wird. Ich berührte ihren Oberschenkel und das störte sie, noch dazu vor vielen Leuten“, sagte Vega.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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12 Kommentare zu ““Das Berühren von Oberschenkeln ist unsere Gewohnheit“

  1. Na ja, in Paraguay hat man auch die “ Àngewohnheit “ alles umzulagern was nicht Niet und Nagel fest ist.
    Frohes Shopping.

  2. Wer von männlichen paraguayischen Halbaffenmachos Benehmen, Respekt, Bildung, Verstand erwartet, der sollte sich grundlegend umorientieren, denn ansonsten wird sehr bitter enttäuscht.

  3. Klaus Kinski griff ja Damen bei der Begruessung in den Schritt und das ist ja schon etwas laenger her. Der galt zwar als Ferkel, aber das tat seiner Karriere keinen Schaden, eher im Gegenteil. Manche regen sich nur um des Aufregens auf.

  4. Man beobachtet es immer wieder: Von Paraguayern, vor allem die höhere Posten besetzen, kommt NIE eine Entschuldigung, stattdessen billige Ausreden.
    Das es hier „Gewohnheit“ ist Frauen am Oberschenkel anzufassen, können die Frauen in den Kommentarspalten von ABC Color jedenfalls nicht bestätigen.

  5. „Das Berühren von Oberschenkeln ist unsere Gewohnheit „…
    … das Fahren bei ROT über die Kreuzung auch !!!
    …in entgegengesetzter Richtung eine Einbahnstraße zu befahren auch !!!
    …das Bezahlen der ANDE – COPACO-Rechnungen etc. im
    allerletzten Moment (Ultimo Aviso) auch !!!
    … deshalb das Schlangestehen beim Bezahlen der Habilitación de vehiculos,
    impuestos, etc. ebenso !!!
    … das Wegwerfen, bzw. Ablegen; jeglichen Unrats am Straßenrand ebenfalls!!!

    (Bei ersterem kann man sich aber im Ausland auch nicht darauf berufen, daß
    das in PY halt mal so Usus sei.)

    Übrigens gab es früher einmal in Deutschland den Ausspruch:
    Das Berühren der Figüren
    mit den Pfoten ist verboten!

  6. Man müsste wirklich alle Sprachen verstehen können. Ob die taiwanesischen Medien auch so einen Wirbel wegen einer Berührung machen? Demnach es Brauch ist und die südostasiaten eine im Vergleich zu Paraguay und vor allem der USA quasi Robotermentalität haben wird es ein Thema sein, aber kaum so ein Theater verursachen.

  7. Rücktritt- super!! Mal schauen wie ein Mann reagiert, wenn eine unattraktive 100 Kilo Frau, mit wulstiger Nase, schriller Stimme und Doppelkinn ihm “ zärtlich“ über den Hintern streicht.
    Very amused- ganz sicher!

    1. Very amused- ganz sicher! Oh ja unter Umständen nimmt sie Ihn beim Word.Meist haben die Typen außer heiße Luft nichts zu bieten.Die Drückt die Dame mit ihren Gewicht aus. Flunder!
      Wer sagt den das eine 100kg Dame nicht attraktiv ist,mit passender Kleidung ist jede Frau eine Prinzessin.
      Mir sind auch Damen bekannt die der Gelegenheit, ganz schnell, mal einen Ausschenken.Eine dunkle Ecke fanden sie immer,nie wurde eine Erkannt oder Erwischt! Schräger Kiefer,Adlernase waren noch ganz billige Sachen.

  8. Apropos Bräuche in Paragauy. Nun wissen wir, dass das Berühren des Oberschenkels zu den Bräuchen hierzulande gehört. Ebenso Müllverbrennen und neben seinem Auto und Klimaanlage Gras zum Trinken trinkend der Müllabfuhr hinterher zu schauen, alle 20 Sekunden den Julio Iglesias zwischen 12 und 120 dB zu drehen und ab und zu nachzuschauen, ob das Tierkadaver, Windeln, Metall, Plastik, Bierbüchsen usw. schon Feuer gefangen hat.
    Trotzdem man sich als Einwanderer den Bräuchen eines Landes anzupassen hat kann ich aber dem „Aleman-Schuizo-Autriaco de M.“ nicht empfehlen dies dem Buen Educado gleich zu machen, sondern einfach nur alles Tranquilo über sich ergehen zu lassen. Es können nämlich etwas schnellere und schärfere Geschosse als Steine angeflogen kommen, Ihre Hunde vergiftet, Ihre Stromkabel durchschnitten, Reifen durchstochen und Lack angekratzt werden oder Ihnen kann sonst was unangenehmes passieren. Hier sind alle miteinander verwandt, sogar mit Tio aus Bezirk San Pedro. Kapiert?
    Bei jedem Wort das Sie zu einem Eingeborenen sagen können Sie damit rechnen mit dem Smartphone aufgezeichnet zu werden und dann vor der Justiz antraben zu dürfen. Andererseits können Sie es sich ersparen oben erwähnte Bräuche aufzuzeichnen und bei der Justiz anzuzeigen, reine Zeitverschwendung. Außer Sie haben gerade kein Klopapier, dann können Sie die ausgestellten Rapporte an die Klorollehalterung hängen.
    Ebenso einem Halbwilden seine Nivia zulange anzuschauen. Sie am Oberschenkel zu berühren, naja, wenn man sich kein Rückflug leisten kann, dann wenigstens ins (c)(r)(TM) by Wolfgang „Letzte Ruhemöbel“. Oder irgendwo im Grand Caco mausetot an den Straßenrand geworfen.

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