Das Genie aus Paraguay

Asunción: Ein Arzt aus Paraguay genießt hohes Ansehen in den Medien und wird sogar als Genie bezeichnet, nachdem er es schaffte, ein medizinisches Stipendium in den USA zu erhalten.

Dr. César Urizar González heißt dieser vorher erwähnte Arzt, der für das Stipendium in den USA ausgewählt wurde und bei dem Auswahlverfahren starke Konkurrenz aus seiner Sparte in ganz Lateinamerika hatte.

Nur er und ein Kollege aus Ecuador hatten die Möglichkeit, in die USA zu gehen und dort ein medizinisches Stipendium in den USA zu erhalten.

Damit könnte er einen Platz in einem Krankenhaus in den Vereinigten Staaten bekommen. Laut Dr. Urizar sei es das erste Mal, dass ein Paraguayer ein solches Stipendium erhalte, zumindest durch die Partnerschaft, die er mit anderen lateinamerikanischen Ärzten eingegangen war. Obwohl er betonte, dass es Dutzende von Landsleuten gebe, die in den Vereinigten Staaten Medizin praktizieren. Er interessiert sich für Pathologie.

Um dieses Stipendium an diesen jungen Paraguayer zu vergeben, wurden unter anderem auch seine Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften berücksichtigt.

Wochenblatt / NPY

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6 Kommentare zu “Das Genie aus Paraguay

  1. Das ist interessant: Wer ein Stipendium aus den USA erhält, gilt in PY sogleich als Genie. Ich möchte sein Wissen und Können damit nicht schmälern – aber gleich diese Superlativen zu wählen ist irgendwie schon sehr bezeichnend. Dennoch wünsche ich diesem Dr. Gonzalez weiterhin Erfolg und Erweiterung seines Wissens und seines geistigen Horizontes, aber auch, daß der Herr wieder in das Land zurück kehrt um dort sein erworbenes Wissen und Können einzubringen, sich vor allem nicht von der hiesigen Amigo- und Parteienwirtschaft einvernehmen und verbiegen zu lassen. Wenn das der Fall ist, dann wäre Dr. Gonzales ein wirklicher Gewinn und ein Vorbild für das Land.

  2. Nach dieser Genietheorie gibt es dann in den USA Hunderttausende von Genies, die alle Stipendien erhalten, sei es für Football, für Baseball oder Basketball oder für gute Beziehungen der Eltern.
    Ja – wir leben im Land der Genies hier in PY.

  3. Wer unter den hiesigen Bedingungen in diesem Schulsytem ein Stipendium in den EE.UU. erhält, ist wirklich ein kleines Genie.
    Ich wünsche ihm alles Gute, denke aber nicht, daß er zurückkehren wird.
    Einen lukrativen Posten bekommt hier doch nur wer die richtigen Beziehungen hat.
    Können muß man gar nichts, nur der „Stallgeruch“ muß stimmen.

    1. Ich denke schon, das er nach 2 oder 4 Monaten zurückkehrt, weil er einfach dem Druck nicht standhalten kann. Das ist auch der Grund, warum soviele “ Pyler Spezialisten“ nach Argentinien oder Brasilien oder Europa gegangen sind, und nach einem halben Jahr, spätestens, komplett pleite waren und zurück kehren, das ist eine andere Welt als Py. Aber erst einmal haben die Familie oder wer auch immer, gute Beziehungen( gegen Bezahlung) und dann läuft das Spiel erstmal.

    2. Auch hier kann man sehr viel Geld „verdienen“ – er muss sich hier nur richtig gut und medienwirksam verkaufen. Ich denke, er kommt zurück. LIeber in Paraguay ein Genie und im Mittelpunkt, angehimmelt von zig dümmlichen Missen und hirnlosen Modelos als in den USA sich als gestresster Durchschnittsarzt durchs Leben schlagen.

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