Das Gute bekämpft das Grüne

Ypacaraí: Erst wollte man mit Insektenbekämpfungsmitteln den Sandmücken auf den Leib rücken und nun stellte man fest, dass diese durch den Konsum der giftigen Algen im See förderlich sind und Hoffnung machen. Neue Proben bestätigten, dass sich die Menge der grünen Algen sich um die Hälfte verringert hat, eine Tat der Mücken und nicht der Menschen!

Das Umweltsekretariat geht nicht davon aus, dass es eine magische Lösung für die Vergiftung des Wassers gibt, jedoch hilft das Ungeziefer diese zu verringern.

Letztendlich müssen alle Anwohner und Behörden erkennen, dass der Ypacaraí See über Jahrzehnte hinweg misshandelt wurde und höchstwahrscheinlich weiterhin die Opferrolle zugesteckt bekommt.

Die Mosiktos, die nicht stechen und trotzdem lästig sind pflanzen sich fort und deren Laven ernähren sich von den im See angesiedelten Algen. Während der ersten entnommenen Wasserprobe wurden 1.320.000 bis 1.500.000 Algenzellen pro cm² registriert während die Proben vom Freitag nur noch 600.000 Zellen im gleichen Volumen aufwiesen.

„Die Präsenz der Insekten ist natürlich und der Schutz den die Natur gegen diesen Zustand hat. Die Mücken verschwinden wieder wenn die die Algenanzahl auf ein Minimum zurückgeht. Noch gibt es Futter für die Insekten“, sagte ein Mitarbeiter des Umweltsekretariats.

Durch die Aktualität des Problems müsste die Situation zu Gunsten des Sees genutzt werden, damit genügend Gelder für die Bereinigung auf mittlere und langfristige Dauer vorhanden ist.

In der Ruhe liegt die Kraft, ohne es zu überstürzen müssen wir abwägen was die beste Methode zur Bereinigung des Sees ist. Fundamental als Begleitung ihrer Arbeit ist die Verdeutlichung der Anwohner, wie das Ökosystem funktioniert und welchen Schaden sie mit dem Wegwerfen von Müll anrichten können.

(Wochenblatt / Última Hora)

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6 Kommentare zu “Das Gute bekämpft das Grüne

  1. Genau! Sandmücken sind die Hauptüberträger der Leishmaniose, nachzulesen auf wikipedia.org
    Diese Mücken sind wahrscheinlich einer anderen Gattung.
    Ich kann nur sagen dass dieser See wahrscheinlich im Ungleichgewicht ist weil das Wasser nicht fliessen kann. Gereinigt wird Wasser ja hauptsächlich dadurch, dass es durch den Regen auf die Berge fällt und dort durch sickern durch die Erde gereinigt wird, welches dann unten am Berglein gereinigt herauskommt.
    Also macht mal den Zu- und Abfluss auf und werft keine Schweinereien mehr in den See! Adresse: Gesetzgeber, Politiker und Beamte.

    1. „wiki“ ist eine super Adresse, einfach weiterlesen dort. Z.B. „Ökosystem See“.
      Und Regenwasser würde ich bedenkenlos trinken. Warum dann durch einen Berg „filtern“? Was aus dem Berg kommt… ja da hätte ich Bedenken. 😉

  2. Sandmücken stechen nicht? Na da hat man aber nicht gut recherchiert. Sandmücken sind Hauptüberträger der Leishmaniose, Sandmückenfieber u.v.a.
    Sie sind nicht nur für Hunde gefährlich, sondern auch für Menschen.

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