Das Indert – „Korrupt bis ins Knochenmark“

Asunción: Der neue Vorsitzende des Institutes für ländliche Entwicklung (Indert), Pedro López, dessen Aufgabe es unter anderem ist eine echte Landreform durchzuführen, erklärte am heutigen Morgen, dass die von ihm übernommene Einrichtung korrupt bis ins Knochenmark ist und umgehend 3.000 ha Land wiedergewonnen werden sollen.

Die Institution scheint wie ein Kinderspiel zu sein wo es viele Befehlshaber aber so gut wie keine Ausführende gibt. Von 551 existierenden Posten sind 371 mit großer Befehlsgewalt gesegnet.

„Ich habe keine Angst, dank der breiten Unterstützung des Präsidenten. Ich habe Instruktionen Wohnbereiche mit Modellcharakter zu habilitieren. In Kurusú de Hierro zum Beispiel wo neben Sauberkeit auch eine Entwicklungsprozess einhergehen muss.

Schlussendlich informierte er umgehend 3.000 ha zurück zu gewinnen und 20.000 im Zeitraum von 8 Monaten um diese zu verteilen. Bei der gestrigen Durchsuchung wurde festgestellt, dass Grundstücke die der Stadt Horqueta gehörten vom Indert veräußert wurden. Höchstwahrscheinlich werden dafür diverse Mitarbeiter wegen der Produktion von gefälschten Dokumenten angeklagt.

(Wochenblatt / Abc)

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14 Kommentare zu “Das Indert – „Korrupt bis ins Knochenmark“

  1. Ein Sumpf der trocken gelegt werden muss. Erste Schritte auf den Weg zu einem korrupt freien INDERT. Ich hoffe es folgen weitere in allen Institutionen mit der neuen Regierung.
    Viele Arbeitslose wird es kaum geben, nur die Gefängnisse reichen nicht aus.

  2. Das gibt ja jetzt wirklich viel Arbeit und viele Chancen fuer aermere Leute….da eine umfassende Landreform durchgefuehrt wird….kkkkkk

    Das wird den Grossgrundbesitzern/Besetzern….sicher nicht wirklich gut gefallen….

    Aber keine Angst…gewoehnlich verlaeuft Alles im Sande…die 20% Reichen…werden immer reicher und die 80% armen Paraguayer noch aermer und die Situation bezueglich EPP ebenfalls zu recht brisanter…..

  3. Sollte Herr Cartes wirklich das Land aufraeumen und neu organisieren…was ich dem schoenen Paraguay mit seinen Bewohnern sehr wuensche….

    ist dass ausdruecklich zu begruessen.

    Und in der Tat…die Gefaengnisse werden nicht ausreichen…
    Ein gutes Geschaeft fuer Investoren…Gefaengnisse bauen…

    Danach waere Paraguay eines der schoensten Laender der Welt.

    1. Ja, genau – Gefängnisse braucht dieses Land – aber nicht nur zum Rumsitzen – Es gibt viel zu tun in diesem Land . Die Einsitzenden könnten gut beschäftigt werden – oder ?

      1. Genau meine Rede – Es gibt viele Gebiete im Chaco, die urbar gemacht werden könnten, Brunnen wollen gegraben werden etc. Luxusgefängnisse wie in DACH wären nicht der rechte Platz für diese Herrschaften.

  4. Herr Lopez spricht bisher von 23.000ha…..

    Das halte ich fuer etwas untertrieben……

    Ich denke wir koennen hier von Millionen Hektar Land sprechen……!!!

    Stichwort…Stroessner und 60 Jahre Colorados…

  5. Hola;

    wo ist der Bericht über die effiziente (Colorado versorgende) Alkoholfabrik in Mauricio Troche geblieben?

    Bin ich zu blöd zum Suchen,
    oder haben sie Angst vor ihrem Mut bekommen (was ich nicht glauben möchte)

    Im März/April waren Aufnahmetest für Neueinstellungen in Troche. Allein drei Fragen gingen um Politik und Parteizugehörigkeit des Bewerbers sowie seiner Familie. Natürlich in nur eine “rote” Person qualifiziert genug mehr Produktionskosten für weniger Produkt zu erzeugen 😉

    Vielleicht gründen wir eine Colonia nuevo Paraguay im Chaco. Dort werden dann alle in den Firmen und Ämtern überflüssigen “Fach”kräfte angesiedelt. Das INDERT findet bestimmt genügend Hektare für eine Ansiedlung dieser Art.

    1. Auzug aus:http://wochenblatt.cc/nachrichten/die-blutigste-epp-attacke-und-die-versprochenen-investitionen/19365 😉

      Dass die Investition in Zuckerrohr notwendig ist zeigt die Unfähigkeit der staatlichen Petropar Fabrik in Mauricio José Troche, wo derzeit der Liter Alkohol Produktionskosten von 6.841 Guaranies hat während an Tankstellen nicht mehr als 4.200 Guaranies dafür berechnet werden.

      1. Solange hier an den alten Sorten und ueberalteten Anbaumethoden festgehalten wird , wird das nicht klappen .Als erstes muss hier doch die Produktion pro Hektar auf , zumindest , MERCOSUR Niveau gebracht werden. Danach wird in die Erneuerung der Produktionsanlagen gedacht werden muessen !

        1. Es sind weder die veralteten Anbaumethoden noch die alten Sorten. Und was ist der Mercosur Standard? Hier schaffe ich auf meinen Feldern 140 Tonnen/Hektar. Mit einmal Spritzen und zweimal Hacken (Unkrautbeseitigung auf den Melgas)

          Bei der Produktivität der Alkoholproduzierenden Fabriken liegt das Problem nicht in zu wenig Tonnen pro Hektar, sondern

          Die mit 25 Millionen Dollar an staatlichen Mitteln errichtete Anlage kann einerseits die selbst gesteckten Ziele überhaupt nicht halten, andererseits wird die Anlage mit einem extremen Personalaufwand betrieben, der nicht gerechtfertigt ist.
          Während der Preis für Alkohol an den Zapfsäulen der Tankstellen bei 4.000 bis 4.200 Gs pro Liter liegt, produziert Petropar zu einem Preis von 6.840 Gs pro Liter. Wegen der Dürre des letzten Jahres erbrachte die Produktion nur eine Ausbeute von 57 Litern Alkohol pro Tonne Zuckerrohr.
          Gleichzeitig hatte der ehemailige Präsident des Unternehmens, Sergio Escobar, die Personalzahl von früher 200 Angestellten auf aktuell über 400 erhöht.
          Die meisten von ihnen sind schlecht oder gar nicht ausgebildet und viele haben nichts zu tun.
          Die Anlage ist weder technisch noch personell in der Lage zu marktgerechten Preisen Alkohol zu produzieren.”
          Der private Erzeuger mit 5-50 Hektar schafft zumindest nicht die Umweltschäden die ein Intesivstproduzent mit 1.200 Hektar anrichtet.

          PS:

          Gracis für den Link, Herr Päßler. Bin wohl zu blöd zum Suchen.

          1. Hallo Ermindo ,
            da sind sie aber mit ihrer Hektarproduktion der Topproduzent in ganz Lateinamerika ! Respekt .
            Sie sollten im MAG vorsprechen , damit die ihre Spezialisten losschicken , um den Produzenten zu unterrichten. Denn der Durchschnitt liegt in PY bei knapp einem Drittel ihres Ertrages .
            Denn wenn ihr Ertrag/ha das Mass ist , ist selbstverstaendlich weder Sorte noch Anbautechnik das Problem.

  6. Zapag hat man vor ein paar Tagen 1.200 Hektar Zuckerrohr in Bella Vista Norte abgefackelt. Ein Schaden, wie zu lesen war, von US$ 5 Millionen. Wirklich vertrauensbildende Maßnahmen für die Pflanzung von Zuckerrohr. Wirkt richtig anlockend für Investoren.

  7. 3.000ha zurück gewinnen, hallo? Das ist ja gar nichts im Chaco, ein Mückenschiss. Was ist das denn für eine Ansage? Eine “normale” Lote hat 4.000ha.

    Da gibt es Typen, denen gehören 60.000 und mehr Hektar, vieles davon zusammen geklaut und mies ergaunert oder im Stiele einiger Brasilianer, einfach mit Waffengewalt in Besitz genommen und dann mit Hilfe von Korruption Papiere gekauft.

    Das Nest muss mal richtig ausgeräuchert werden.

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