Das Indert will illegale Besetzer von Antebi Cue vertreiben

Asunción: Wie der juristische Berater des Institutes für ländliche Entwicklung (Indert), Bernardo Insaurralde sagte, werden die Personen, die ungerechtfertigt Land in Antebi Cue besetzen vertrieben. Von den ehemals rund 1.200 Besetzern haben über 800 ihre Parzellen verkauft.

Mit 31 Funktionären des Indert wurde gestern eine Überprüfungskommission nach Antebi Cue entsendet. Schon bei der Ankunft kam es zu Straßensperren die die Besetzer errichten ließen.

Personen denen das Land zugesprochen wurde und dies bewirtschaften haben nichts zu befürchten. Allerdings sollten sich alle Ausländer vorsehen, die näher als 50 km von der Landesgrenze Land besetzen. Innerhalb dieses Gürtels dürfen laut Gesetz nur Paraguayer Land besitzen.

Den „Eigentümern“ geben wir fünf Tage Zeit damit sie uns aufsuchen und rechtfertigen warum sie das Land besetzen. Falls sie das nicht können, müssen sie mit Enteignung rechnen.

Untersucht wird zuerst der Teil der in der Provinz Concepción liegt, danach der in Amambay. Innerhalb von 10 Tagen sollen alle erforderlichen Daten zusammengetragen werden.

Auf den meisten Grundstücken die gestern untersucht wurden befanden sich nur Aufpasser. Auf einer jedoch Fand man eine Villa sowie ein riesiger sich im Bau befindlicher Pool.

Marciano Barreto, Vorsitzender der Institution, kann noch nicht genau sagen ob alle das Land verlassen müssen. „Auf jeden Fall bringen wir jede illegale Besetzung zur Anzeige. Im Laufe der nächsten Tage tauchen bestimmt noch mehr öffentliche Personen auf, die Land in Antebi Cue besitzen“, fügte er hinzu.

(Wochenblatt / La Nación / Última Hora)

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