Das ist doch keine Vetternwirtschaft

Asunción: Dr. Jorge López Benítez, Spezialist für Pädiatrische Rheumatologie wurde im vergangenen November vom IPS vertraglich verpflichtet. Er ist der Bruder von Präsident Mario Abdo Benítez. Ein Aufnahmetest blieb ihm erspart. Mittlerweile kündigte er wieder.

Nachdem die vertragliche Verpflichtung auf äußerst unbürokratische Weise zustande kam und dies bekannt wurde, unterstellte man ihm „Planillero“ zu sein, da man ihn niemals im Krankenhaus sah. Daraufhin kündigte er am 2. Februar 2021 wieder den Posten.

Der Krankenhausdirektor Jorge Batista erklärte, „dass Dr. Jorge López Benítez der beste pädiatrische Rheumatologe in Paraguay ist. Er war mehr als 20 Jahre in den Vereinigten Staaten und Chef der Kinderrheumatologie im Boston Children’s Hospital Trust. Wir baten ihn zu uns. Es war nicht so, dass Marito sagt, verpflichtet meinen Bruder. So war es nicht. Wir baten ihn zu kommen, denn nur einen Spezialisten im Zentralkrankenhaus zu haben ist ein riesiges Problem. Für seine Dienste erhielt er 4.500.000 Guaranies monatlich“.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Das ist doch keine Vetternwirtschaft

  1. Mag ja sein, daß der Bruder von Abdo ein guter Rheumatologe ist. Doch es gehört sich einfach nicht, daß man seine Familie und Verwandtschaft in öffentlichen Positionen unterbringt. Gerade in einem Land wie Paraguay, das weltweit bekannt ist für seine Korruption und Amigowirtschaft. Präsident Abdo fehlt in so vielen Dingen einfach jegliches Gespür für Recht und Unrecht. – Damit allerdings steht er in dieser Kultur leider nicht alleine da.

  2. USA Aufenthalte in der Vita sind immer problematisch, insbesondere wenn diese gefordert wurden, da diese der Integration in den Deep state dienen und kaum der beruflichen Fortbildung.
    Das laest sich in der Vita der Duemmsten brd vorzeige Politiker nachvollziehen.

  3. Wow, 500 Euro verdient hierzulande ein „Spezialist für Pädiatrische Rheumatologie“. Nähme mich wunder, wie viel man im Gongo, Sambi oder Paragauy als „Spezialist für Pädiatrische Rheumatologie“ monatlich verdient, wenn sich „Spezialist für Pädiatrische Rheumatologie“ auch nur einmal monatlich am Arbeitsplatz blicken lässt. Dank hiesig Durchschnitts-IQ von kardinalen 82 habens wieder ein kleines Problemchen: „denn nur einen Spezialisten im Zentralkrankenhaus zu haben ist ein riesiges Problem“. Aber zum Trost: Müllabfackeln, den Baile el Indio 120 dB und vor der hiesig Kindergartenpolizei mit dem Zweidollarschein zu wedeln bekommens schon auf die Reihe. Phänomenal.

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