Das Recht gilt in der Kolonie Independencia nur wenig

Kolonie Independencia: Das Recht in der deutschen Kolonie ist wenig gefragt. Das gilt nicht nur für “einfache“ Leute, die mit Schmiergeldern möglicherweise dem Nachdruck verleihen wollen. Auch Obrigkeiten nehmen es nicht so genau.

Francisco Arnaldo Chavez ist der amtierende Bürgermeister der Kolonie und Onkel von “Papi Chavez“, José Eligius Chavez, seinem Vorgänger. Unter seiner Amtszeit fehlten angeblich zwei Milliarden Guaranies in der Gemeindekasse. Der ermittelnde Staatsanwalt Bernardo Elizaur hat die Sache “einschlafen“ lassen, ohne irgendeine Art von präventiven Maßnahmen zu verhängen.

Nun schwindet auch die Glaubwürdigkeit in Sachen Transparenz über die Ausgaben der öffentlichen Gelder seines amtierenden Neffen, Arnaldo Chavez.
Laut Claudelina Chamorro, Schatzmeisterin der Gemeinde, seien 10 Millionen Guaranies für infrastrukturelle Projekte genehmigt worden, der Bürgermeister hätte aber nur Ausgaben über zwei Millionen belegen können. Der Rest des Geldes soll angeblich in Zelte investiert worden sein. Die Belege dafür würden aber fehlen.

Der Bürgermeister wurde für eine Stellungnahme telefonisch kontaktiert, ging aber nicht an sein Handy.

Quelle: Radio Satelital 91,3 FM

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