Der Chaco atmet auf

Filadelfia: Der Pilcomayo Fluss hat sich erholt und das erfreut nicht nur die Bewohner im Chaco sondern alle in Paraguay. Auf 150 Kilometern Länge gibt es wieder genug Wasser.

Im letzten Jahr kam es zu einer schrecklichen Dürre in der Region. Das löste ein großes Fischsterben aus, auch Kaimane wurden getötet. Die Politiker handelten nicht schnell und zerfleischten sich lieber gegenseitig mit Vorwürfen.

„Wir sind sehr glücklich, dass in diesem Jahr das Ziel erfüllt wurde. Durch die Flut aus dem Nachbarland sind nun 150 Kilometer vom Pilcomayo wieder mit Wasser gefüllt. Das hilft allen beeinflussten Bereichen, wie Sümpfe, Teiche und dem Grundwasser“, erklärte Óscar Salazar, Direktor der Kommission für den Pilcomayo Fluss.

Er lobte die Zusammenarbeit der Regierungen aus Paraguay und Argentinien, die in allen Fragen eine Lösung gefunden hätten. Nun soll sogar dieses Jahr eine zweite Mündung entstehen, aus Argentinien gab es dafür schon grünes Licht. Die Arbeiten werden durch das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) vorgenommen.

Seit Mitte Januar fließt das Wasser in den paraguayischen Bereich vom Pilcomayo. Im November letzten Jahres wurden die Sedimente aus der Mündung des Flusses entfernt.

Nun dürfte eine ökologische Katastrophe vorerst verhindert sein, aber alle Beteiligten sollten aufmerksam bleiben. Die Kommission für den Pilcomayo Fluss besteht aus den Ländern Paraguay, Bolivien und Argentinien.

Quellen: ABC Color / Hoy

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