Der Held in den Anden

Asunción: Die Bremsen von einem Lastwagen versagten, als der paraguayische Fahrer in den Anden bergabwärts fuhr. Er entschied sich das Leben anderer zu retten und seines aufs Spiel zu setzen.

Bernabé Peralta Miranda fährt seit 10 Jahren mit Fracht zwischen Santiago de Chile und Asunción hin und her. Die Anden werden dabei überquert. Sie bieten eine schöne Aussicht sind aber aufgrund der geographischen Gegebenheiten immer noch gefährlich.

Am Montag hatte Miranda auf seinem LKW 28 Tonnen Reis als Fracht geladen und war bereits in Chile als in der Gegend von Guardia Vieja, 200 Meter vor einer Mautstelle, die Bremsen des Fahrzeugs versagten.

Miranda musste sich entscheiden, entweder mit mehr als 80 km / h auf die Mautstelle zuzurasen oder den LKW in einen Abgrund zu lenken. Er entschied sich für die zweite Variante und stürzte mit seinem Fahrzeug 15 Meter eine Böschung hinab. Wie durch ein Wunder überlebte der Paraguayer. Er wird nun als Held in Chile und in Paraguay gefeiert.

Wochenblatt / Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Der Held in den Anden

  1. Demnach wurden die Bremsen letztmals in Paraguay inspiziert und die Bremsbeläge ausgewechselt. Die fehlenden Schrauben, die neuen komischen Geräusche und neu aufleuchtenden Warnlampen hätten ihn aber schon viel früher aufhorchen lassen müssen.

  2. Die Bremsen haben schon vorher nicht funktioniert. Jeder LKW hat eine unabhängige 2-Kreis-Bremsanlage. Das die zusammen zum gleichen Zeitpunkt ausfallen, ist wie ein Sechser im Lotto. Also hört auf eine verantwortungslosen Fahrer hier als Held zu feiern.

    1. die unabhaegige 2kreis bremsanlage bremst aber nicht am auflieger wenn die steuerleitung sich loest…
      und mit ca 45 t gesamtgewicht bergab mit 80 sachen kommt man nur mit der bremswirkung der zugmaschine nicht zum halt
      ist mir schon einmal passiert vor jahren, die steuerleitung muss sich durch vibrationen geloest haben, oder irgend ein witzbold hat sie mit absicht gelockert, ich hatte zuvor soja transportiert, abgeladen, dann holz geladen alles war in ordnung und nach zig km problemlose fahrt, merkte ich ploetzlich bei bergabfahrt dat ich kaum langsamer werde, ich fuhr nicht schnell und der huegel war auch nicht so doll, trotzdem konnte ich mit voll bremsen und retarder nicht zum stopp kommen vor einer kreuzung, musste alles wat da sich rumtrieb weghupen, dahinter gings bisschen bergrauf und ich kam zum stehen, nix passiert gott sei dank, steuerleitung drangemacht und et war wieder alles in ordnung
      respekt fuer den fahrer fuer die mutige entscheidung

    1. @retto: ich lese ehrlich gesagt echt genervt ihren zynische Kommentare, was hat sie nach PY verschlagen wenn ich fragen darf? Sie hätten auch in der Schweiz bleiben können, wo alles geregelt ist, anstatt haben sie sich ein drittweltland ausgesucht, fast die korruptesten Land in Südamerika überhaupt. Warum?

      1. Er hat sich sicherlich vor seiner Reise über Paraguay erkundigt. Wie ich auch. Leider konnte er seine Kommentare noch nicht lesen. Wie ich meine auch nicht. Dann hätte ich mir die Reise sparen, den Kindergarten vor Ort nochmals besuchen können, auch wenn meine Kommilitonen nicht so ein wahnsinnig nettes Grinsen drauf gehabt hätten.

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