Der Mangel an Wasser infolge der Dürre ist dramatisch

Caapucú: Der Mangel an Wasser infolge der Dürre und wenig Regen führt zu dramatischen Situationen in vielen Teilen des Landes, sei es auf den Feldern oder bei der Trinkwasserversorgung.

In Caapucú wurde seit 2010 Trinkwasser aus dem Fluss Yaguary aufbereitet, jedoch ist dieses Gewässer in den letzten Monaten ausgetrocknet. Jetzt wird Wasser aus Tiefbrunnen der Gegend mit Behältern vom Contec-Konsortium, das an der Reparatur der Route PY01 “Mariscal Francisco Solano López“ arbeitet, an die Bewohner verteilt.

Maria Elisa Espinola, vom örtlichen Sanitärausschuss, wies darauf hin, dass die Situation vor allem im städtischen Bereich besorgniserregend sei. Etwa 805 Nutzer seien betroffen.

Carlos Romero, der Bürgermeister aus Caacupú, erklärte, er habe das Nationale Notfallsekretariat SEN um Hilfe gebeten, um die Bewohner mit Trinkwasser versorgen zu können.

Jedoch auch in anderen Gegenden von Paraguay herrscht ein großer Wassermangel, wie in der Kolonie Independencia. Viele Brunnen haben nur wenig Wasser, außer es handelt sich um gebohrte Tiefbrunnen. Zudem macht die Dürre auch den Landwirten zu schaffen.

Die Sojaaussaat im Departement Itapúa wurde bis auf den 20. September verschoben, weil es noch nicht genug geregnet hatte. Die Landwirte aus dem Sektor hoffen bis zu diesem Datum auf ausreichende Niederschläge, jedoch sind die Prognosen der Meteorologiebehörde nicht sehr vielversprechend.

Auch der Paraguay-Fluss fällt weiter ab. Gestern wurde in Asunción nur ein Pegel von 30 cm registriert. Laut Luis Jara, dem Vorsitzenden des Verbandes für die Nationale Schifffahrt und Häfen, könnte der Schiffsverkehr in den kommenden Tagen zum Erliegen kommen. Es wird nicht erwartet, dass signifikante Regenfälle auftreten und somit die Situation entspannen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Der Mangel an Wasser infolge der Dürre ist dramatisch

  1. Wenn die Paraguayer zu blöd sind wehre zu bauen um Wasser am abfließen zu hindern, haben sie den Wassermangel verdient. Das es weniger und unregelmaessiger regnet ist bereits durch das abholen verursacht worden. Als naechstes muessen nur noch Ziegen und huehner angeschafft werden um den Rest der Vegetation zu zerstoeren, dann ist Paraguay endlich eine Wüste. Also volle Kraft voraus Richtung Untergang.

  2. Das Wasser wird knapp aber an den Wochenenden wird noch fleissig das Auto mit Trinkwasser in rauen Mengen an den Waschplätzen geputzt. Da sieht man das bei manchen Bewohnern des Landes der Verstand nicht von der Tapete bis zur Wand reicht. Mehr gibt es dazu echt nicht zu sagen.

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