Wegen Corona aus der Wohnung geworfen

Asunción: Die Moderatorin Seini Giselle Álvarez prangerte in sozialen Netzwerken an, dass der Eigentümer der Wohnung, in der sie lebt, sie aus der Wohnung geworfen habe, nachdem sie positiv auf Corona getestet worden sei. Laut dem Anwalt Diego Lasanc sei diese Situation seit Beginn der Pandemie eine Konstante.

Über Twitter berichtete die Radiomoderatorin Seini Giselle Álvarez, besser bekannt als Seini Kim, über den schwierigen Moment, in dem sie nicht nur positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sondern auch, dass sie aufgrund dieser Situation aus ihrer Wohnung geworfen wurde.

„Ich wurde gerade aus der Wohnung, in der ich wohne, geworfen, aber ich werde nicht gehen oder umziehen, bis ich die Quarantäne abgeschlossen habe. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass sie mir helfen, nach diesen Tagen der Isolierung einen Ort zu finden, an dem der Besitzer nicht diese Art von Person ist“, schrieb sie in ihrem Post.

Álvarez gab an, dass der Eigentümer des Appartements seine Entscheidung damit begründet habe, dass die Nachbarn selbst, nachdem sie von der Situation erfahren hatten, den Eigentümer aufgefordert hätten, sie auf die Straße zu setzen.

Der Fall wurde publik und erreichte den Anwalt Diego Lansac, der auch über soziale Netzwerke warnte, dass diese Situation ständig vorkommen, aber niemand ohne vorherige Kündigung aus seiner Wohnung geworfen werden könne.

„Das Gesetz ist ziemlich klar, wenn es um Räumung geht. Es ist eine Lüge, dass der Eigentümer der Mietwohnung Ihnen sagen kann, dass Sie wegen Covid-19 ausziehen müssen. Wenn es keine Kündigung und einen Räumungsbescheid gibt, kann man einen nicht rauswerfen“, erklärte Lansac.

Er versicherte, dass der Vermieter durch ein Gerichtsverfahren die Vertragsverletzung nachweisen müsse. „Ein Räumungsverfahren kann aus verschiedenen Gründen durchgeführt werden, es kann sich um die Nichtzahlung der Miete handeln, wenn der Vertrag abgelaufen, oder sogar ein Covid-19-Fall. Was nicht getan werden kann, ist, ohne ein Räumungsverfahren jemanden auf die Straße zu setzen“, behauptete er.

Der Anwalt wies darauf hin, dass es in diesem Fall eine Besonderheit gebe, da die Mieterin keine Probleme mit ihrer Krankheit hatte, das Problem jedoch auftauchte, als sie positiv getestet worden sei und die Nachbarn es herausgefunden hatten.

Die junge Frau ihrerseits bleibt für den Moment in der Wohnung und berichtete neben ihrer schlechten Erfahrung, dass andere Nachbarn mit ihr sympathisierten und ihr sogar Lebensmittel gebracht hätten.

Wochenblatt / Ultima Hora / Extra / Twitter

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Wegen Corona aus der Wohnung geworfen

  1. Die Frau duerfte wohl eher mietschulden haben sowie den eigentuemer zusaetzlich auf den Kosten fuer Strom und Wasser sitzen lassen? Jetzt benutzt sie einen positiven Covid 1984 test um sich als Opfer darzustellen?

  2. Covid 19 sind die „neuen Aussätzigen“ der Welt. Das ist es, was die Politiker u.a. mit dieser verdammten Hysterie angerichtet haben. Sie sollten alle dafür zur Rechenschaft gezogen werden!

  3. Ein Vermieter setzt keinen Mieter wegen Covid 1984 vor die Tuere, da er dann einen Miet Ausfall fuer Wochen oder Monate hat bis er neu vermietet hat. Die Nachbarn ziehen auch nicht aus weil eine infizierte neben ihnen wohnt, da sie dann umzugskosten haben.
    Also liegt die Ursache der Kündigung an anderer Stelle, einfach einmal den Vermieter fragen.
    Die normale Reaktion auf eine Covid 1984 Infektion ist, daß die infizierte nur noch Toastbrot und Pizza bekommt. Das hilft zwar nicht gegen einen Virus, laest sich aber unter der Wohnungs Tuer durchschieben.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.