Deutsche Unternehmer an der Kanalisation vom Ypacaraí See interessiert

Asunción: Eine Gruppe von deutschen Unternehmern will den Ypacaraí See reinigen. Sie trafen sich mit dem Minister Arnoldo Wiens.

Eine Delegation, die sich aus Vertretern der Deutschen Botschaft in Paraguay, Geschäftsleuten der Gauff – Gruppe und der Bank DZ Bank zusammensetzt, traf sich mit Arnoldo Wiens, dem Minister für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), um einige Themen zu diskutieren, die für das Land von Interesse sind. Es ging dabei vor allem um die Infrastruktur und sanitäre Projekte.

Speziell seien dabei die Infrastrukturarbeiten für die Stadt Pilar gegen Überschwemmungen sowie die Sanierung des Ypacaraí-Sees mithilfe einer Ringkanalisation, so Claude Robert Ellner von der Gauff-Gruppe und ehemaliger deutscher Botschafter in Paraguay, angesprochen worden.

Bei dem Treffen waren Verena Frick von der Deutschen Botschaft in Paraguay, sowie Helmut Gauff und Patricio Salinas, Senior Vize Präsidenten von der lateinamerikanischen Gruppe Avisor sowie Gauff und Martin Duisberg, Repräsentant der DZ Bank, vertreten gewesen.

Wochenblatt / Economia Virtual

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13 Kommentare zu “Deutsche Unternehmer an der Kanalisation vom Ypacaraí See interessiert

  1. Und so kommt unser Geld in Deutsche Hände.
    Einer von denen ist sicher noch verwand mit dem Arnoldo Wiens.
    So geht alles mit gewohnten stiel weiter.
    Na gut, das Geld ist ja nicht verloren, hat nur den Besitzer gewechselt.

    1. Rolf, Sie gehören auch zu denen, die nur über Gott und die Mennoniten grundlos dummes Zeug verbreiten! In Zusammenhang mit dem Desaster „Metrobus“ drückten Sie und Ihre Geistesgesellen Roland und Anton in beleidigender und rufschädigender Weise ihren unbegründeten Haß auf die Mennoniten im Allgemeinen und Herrn Wiens im Besonderen aus. Daß aber ursächlich für das Metrobus-Desaster die Cartes-Administration zuständig war, das verschweigen Sie. Warum eigentlich diese üble Hetze nun? Sind Sie ebenfalls ein Cartes-Anhänger und frustriert über Ihre davon schwimmenden Felle, oder haben Sie von den Zusammenhänge eines Bauprojektes/Objektes wirklich null Ahnung? Wiens ist noch kaum im Amt und muß sich erst einmal einen Überblick über das Chaos und vermutlichen Schmiergeldzahlungen verschaffen, die da möglicherweise geflossen sind. Da wird sicherlich noch so manches an´s Tageslicht kommen. Außerdem war Wiens wenigstens ehrlich und gab die Situation ungeschminkt an die Öffentlichkeit weiter, im Gegensatz zu den Cartes-Amigos. Damit war Wiens lediglich der Überbringer der schlechten Botschaft und nicht der Verursacher.

      1. Manni, Sie beleidigen uns täglich, wie korrupt, Ignoranz, rücksichtslose, und ungebildete Menschen wir Paraguayer seien, dann werfen SIE mir vor, dass ich über die Mennos grundlos dummes Zeug schreibe.
        Wie ich schon öfters schrieb, solche Nörgler wollen wir nicht in unserem Land.

        1. Ach was! Manni beleidigt nie und niemanden. Er ist doch ein guter Lutheraner-Christ, der seine Mitmenschen liebt!

          1. Simplicus-Manni

            Richtig – Sie als „Professor“ liebe ich ganz besonders. Vor allem, weil Sie völlig aus der Professorenart schlagen.

        2. Ach, wer die Wahrheit ausspricht beleidigt? Sie leben wohl schon so lange in Paraguay, daß Sie total „betriebsblind“ wurden und nicht mehr einschätzen können, was Recht und Unrecht ist! Sind Sie nun eigentlich Paraguayer oder Deutscher oder was? Ihrem Pseudonym nach wohl eher Deutscher. Dennoch sprechen Sie von „uns“ und fühlen sich betroffen, wenn ich den Spiegel vorhalte.

    1. Manni fühlt sich öfters in seiner Ehre gekränkt, weil er nur seine eigene Meinung akzeptiert. Das führt dazu, dass er andere Kommentaroren unterschwellig oder direkt beleidigt. Er meint, er hätte das Recht dazu. Wenn sich andere dagegen wehren, wird er eben noch ausfallender. Dazu kommt, dass er keinen Sinn für Humor anderer hat, nür für den eigenen. So schaukelt sich das hoch. Schmunzel, schmunzel! Ob sich ein guter Lutheraner so verhalten darf? Stolz geschwellt ist seine Brust, wenn ihn jemand ob seines Kommentares lobt. In der Tat schreibt er manchmal sehr vernünftige, durchdachte Kommentare, die sogar meinen Applaus verdienen.
      Grüße vom Möchtegern-Professorchen aus Caacupe!

  2. Unstrittig dürfte wohl sein, dass die Umsetzung der angesprochenen Projekte für Paraguay ein Fortschritt wären.
    Kein Zweifel dürfte auch daran bestehen, dass sich die Gauff-Gruppe (GAUFF GmbH & Co. Engineering KG) für die Durchführung dieser Projekte und die DZ-Bank als möglicher Kreditgeber bewirbt. Der direkte Zugang zum Minister des MOPC, Arnoldo Wiens dürfte den Kontakten des pensionierten Diplomaten Claude Robert Ellner, zuletzt (Mitte 2014) Botschafter in Paraguay zu verdanken sein, der nun, nach seiner Pensionierung offensichtlich, so der Inhalt des Artikels, für die Gauff-Gruppe tätig ist. Im Gegensatz zum Artikel ist Herr Patricio Salinas, nicht Senior Vize Präsidente von der lateinamerikanischen Gruppe Avisor sondern Senior Advisor y Vicepresidente de Latinoamérica del Grupo GAUFF (https://www.mopc.gov.py/mopcweb/index.php/noticias/empresarios-alemanes-estan-interesados-en-infraestructuras-y-saneamiento-del-lago-ypacarai).
    Zusammenfassend: Firmenwerbung DZ-Bank und GAUFF-Gruppe unter Nutzung der Kontakte eines ehemaligen Diplomaten; der mögliche Erfolg ist die Berücksichtigung bei einer Ausschreibung.

  3. Hier kann man denken was man möchte positiv und negativ.Man kann mit Abwasser wirklich gut Geld verdienen.
    Vorsicht in Europa ziehen sie mit Abwassergebühren den Bürgern das Fehl über Ohren. Trinkwasser billig,Selbst weniger verbrauchen nutzlos! Abwasser jedes Jahr teuer.Der Pferdefuß kommt noch, freut euch nicht zu früh!

  4. Ich weiss nicht, wie sich GAUFF das vorstellt. Sie müssten erstmal die Ausschreibungen gewinnen, dann können sie sich mit Herrn Wiens zum Kaffee treffen. Und da eine Baumassnahme nicht nach Qualität, sondern nach dem „wirtschaftlichen Angebot“ eine Ausschreibung gewinnt, dürfte das sehr schwer werden gegen dubiose Firmen, die nur subkontraktieren. Da aber Herr Wiens das sagen nun hat und wohl keine Amigofirmen im Repertoire hat, stehen die Chancen für deutsche Baufirmen wohl nicht so schlecht hier.

    Ich finde es gut, dass die DZ Bank sich als Kreditgeber präsentiert. Momentan wird im Abwassersektor zu 80 % von der interamerikanischen Entwicklungsbank (BID) finanziert. Die gleichen wie beim Metrobusdesaster. Einerseits sind sie extrem kleinkariert und bürokratisch, andererseits genehmigen sie unfertige Projekte und der jetzige BID-Vertreter samt seinem Consultor haben vom Abwassersektor wenig bis gar keine Ahnung.
    Jetzt ist natürlich auch das MOPC mitschuldig, das schlechte/unfertige Projekte mit zig Nachträgen ausgeschrieben werden, weil es das Fach Abwassertechnik in der Universität von San Lorenzo gar nicht existiert.

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