Schießerei mit Campesinos: Untersuchungshaft für Deutschbrasilianer beantragt

Kolonie Pindo’i: Anfang Oktober kam es bei der Räumung eines Grundstücks zu einer Konfrontation zwischen Campesinos und Landwirten. Dabei wurden zwei Landbesetzer angeschossen.

Der ermittelnde Staatsanwalt in dem Fall aus Caaguazú, Alfredo Mieres, forderte die Festnahme und Inhaftierung der Landwirte, die mit Feuerwaffen gegen paraguayische Bauern in Pindo’i vorgegangen sind. Es handelt sich dabei um die Deutschbrasilianer* Luis Carlos Seidler, Elvino Just, Elmiro Seidler, Arnildo Puhl, Leotir und Thiago Popp.

Schon am 19. Oktober beantragte der Staatsanwalt Alfredo Daniel Mieres Haft für die sechs mennonitischen Siedler, insbesondere für Luis Carlos Seidler, der für die schweren Schussverletzungen der Campesinos beschuldigt wird, weil es ausreichend Beweise für den Verdacht seiner Beteiligung an der Tat gebe. Jetzt schaltete sich der Oberstaatsanwalt Mieres aus Caaguazú ein, denn die Ermittlungen in der Sache kamen nur zögerlich voran.

* geändert

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Schießerei mit Campesinos: Untersuchungshaft für Deutschbrasilianer beantragt

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    …wieder wurde ich zensiert.
    Diese Namen die da erwaehnt sind sind NICHT Mennoniten.
    Es sind keine mennonitische Namen.
    Das alles sind deutsch brasilianer.

    Also man bleibe doch bei der Wahrheit. Was wahr ist muss allerdings ans Licht.

    Allerdings wurde mir gesagt dass die Mennoniten von Rio Verde und anderen EPP Gebieten sich Meuchelmoerder (sogenannte „Matones“, d.i. Totschlaeger) halten als eine Art von privater Wache die dann jagd auf die EPP machen. Pro Kopf ist eine Praemie von 5 Millionen Guaranies (1000 US Dollar) der gaengige Preis (fuer einen toten EPP’isten).
    Zumindest sollen gewisse Schweizer 5 Millionen Guaranies an ihre Matones (Meuchelmoerder) zahlen fuer jeden Kopf eines Viehdiebes. Das sind dann aber Europaeer die auch in Bolivien ihre „Viehbetriebe“ haben welche es ihnen erlauben „das weisse Pulver“ unbemerkt ueber die Grenze zu bringen (denn der Typ pendelt ja staendig hin und her).
    Aber ja, in einer Bananenrepublik wie Paraguay gibts fast nie Beweise da die Suender ja nicht Buch fuehren ueber ihre illegalen Aktivitaeten.

  2. In Haft gehören diese Landbesetzer! In Texas werden sie gleich erschossen ohne groß Trara! Aber hier sind zu viele Sozialisten,Gewerkschaften und Kommunisten im Hintergrund die Fäden am ziehen,darum darf dieses Pack nicht am Pranger gestellt werden.

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