Deutsches Ehepaar in Mariano Roque Alonso überfallen

Mariano Roque Alonso: Am heutigen Morgen um 08.30 Uhr wurde ein deutsches Ehepaar Opfer eines Überfalls in ihrem eigenen Haus. Als Reinhold Fitzeck (75) sein ummauertes Grundstück verlassen wollte, um einige Sachen aus dem Supermarkt zu besorgen, drängten ihn drei unbekannte Männer zurück, fesselten ihn und suchten nach Wertgegenständen, meldete die alarmierte Nationalpolizei.

Danach flohen sie mit zwei Millionen Guaranies und dem orangefarbenen Volkswagen Cross Fox. Durch die zeitnahe Alarmierung der Nationalpolizei konnte das Auto auf einem kleinen Weg in Limpio ausfindig gemacht werden. Kurz vor der Annährung der Polizei floh die Besatzung mit dem erbeuteten Geld.

(Wochenblatt / Telefuturo)

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10 Kommentare zu “Deutsches Ehepaar in Mariano Roque Alonso überfallen

  1. Augen und Ohren auf die hiesige sprache lernen und dann auch verstehen und zeitung lesen. es werden ebensoviele Paraguayer und sonstige einwanderer und ausländer überfallen. also nicht alle überfälle auf uns deutsche beziehen und feindschaft zwischen unseren gastgebern und uns deutsche schüren. die mehrheit will doch in fieden miteinander leben.
    lasst euch dies nicht durch eine minderheit von banditen und räubern nehmen.

  2. Ist doch alles halb so schlimm. Paraguay ist ein Paradies voller lieber Menschen, viel Sonne, niedrige Lebenshaltungskosten und so weiter. Luegen wir uns weiter in die Tasche und gaukeln wir uns was vor. Nach dem Motto: woanders ist es auch nicht besser und wer weiss noch was fuer ein Gesuelze. Ich habe meinen Entschluss gefasst und verkaufe mein Haus. Niemand soll mir deshalb sagen, ich sei ein Versager. Nein, ich bin ein Realist. Es gibt Besseres, viel Besseres als dieses Irrenhaus!!!! Ich kenne die halbe Welt und weiss wovin ich rede.

      1. In der Tat war es ein Irrtum, in das gelobte Land Paraguay zu kommen. Deswegen will ich auch schnellstens weg, wie angegeben. Schönreden und Traumtanzen überlasse ich gerne anderen!!!!

        1. ————–Allgemeine Verdrossenheit ————-
          Thomas, mal ehrlich aber nicht wegen der vermehrt auftretenden Unsicherheit. Ist eher eine allgemeine Verdrossenheit aller widrigen Umstände?

  3. ———-Die Büchse der Pandora (Unheilsquell)———–
    Ja, die ruhigen beschaulichen Zeiten, des ach so blutrünstigen Stroessner, kommen nicht mehr zurück. Es lebe die korrupte Demokratie in Paraguay mit der steigenden Arbeitslosigkeit und der einherschreitenden Unsicherheit.

    Nein, im Ernst, die demokratischen Verhältnisse haben sich nach den Gesetzen zu richten und das wollen ja auch die meisten Paraguayer. Politiker zieht Euch Hosen an ohne Taschen, dass ihr so ohne Versuchung bleibt.

    Doch verlieren wir nicht die Nerven, auch wenn viele Deutsche nachts leuchten wie Glühwürmchen aufgrund des Aussehens und putzigen Häuschen blitze blank sauber und oft fleißig wie die Eichhörnchen. Da muss man doch auffallen!
    Bitte schön Möglichkeiten bestehen wie runterschalten auf Tarnkleidung d.h. Sprache lernen, schlichte alte klapprige Autos vor der Tür nicht spiegelglänzend in der Sonne. Häuser eher unauffällig nicht abhebend von den Paraguayern.
    Höflich zurückhaltend grüßend zu den Leuten aber sich nicht anbiedernd. ­Schmuck und wertvolle Gegenstände nicht im Hause haben. Wer möchte, richtet sich ein Schießstand im Garten ein und übt täglich.
    Nachtsatz: Denke mal, wer nicht groß auffällt, kann schon die ­90iger erreichen. Nur Männer Hände weg von der paraguayischen Büchse der Pandora ­<gr.-lat.; die erste Frau in der griech. Mythologie; sie trägt alles Unheil in einem Gefäß, um es auf Zeus' Befehl unter die Menschen zu bringen.

  4. Stimmt Thomas, alles halb so schlimm. Wie vor einiger Zeit in der Postille der DPH zu lesen war, sind es ungefähr 50 Personen, die in den letzten Jahren unsanft aus dem Paradies geschieden sind. Also der Grossteil lebt ja noch, um es einmal sarkastisch zu sagen.

    @Deutscher

    ich beherrsche die Sprache in Wort und Schrift. Allerdings, was man täglich an Informationen zu hören, lesen etc. bekommt, ist nicht gerade Vertrauen einflössend. Besonders erschreckend finde ich die Brutalität mit der manchmal vorgegangen wird. Was den vermehrten Drogenkonsum wieder spiegelt. Vergleicht man die Zahl der Verbechen an Deutschen, mit der Gesamtzahl der Delikte, dann ist es sicher ein kleiner Prozentsatz, aber schliesslich sind wir auch eine kleine Minderheit im Land, ausgenommen die Chaco-Kolonien der Mennos, wo noch Recht und Gesetz gilt.

    Ich finde es beängstigend, wenn vor Schulen Drogen an Minderjährige angeboten werden und die Staatsgewalt schaut zu. Ebenso müsste der Strafvollzug geändert werden.

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