Die Einwanderer werden geehrt

Es ist soweit. Auch den Einwanderern in Paraguay wird Ehre zuteil. Sie haben das Land sicherlich geprägt, sonst würde es wohl anders ausschauen. Aber das lässt sich nur vermuten, nicht beweisen.

Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts kamen Einwanderer aus verschiedenen europäischen Ländern, wie unter anderem Italien, Spanien oder Deutschland nach Paraguay. Dazu summierten sich viele Mennoniten aus Kanada und Mexiko sowie Japaner. Sie leben heute in vielen Kolonien verstreut.

Im “Centro Cultural de la República“ von Asunción wird morgen ein Museum über die Geschichte der Einwanderer eröffnet. „Wir beabsichtigen über die Einwanderung in Paraguay mehr Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen. Es ist aber auch ein Zentrum der Reflexion über den Ursprung der Paraguayer und die Vielfalt der Kulturen im Land“, sagte der italienische Priester José Zanardini, Leiter für anthropologischen Studien an der Katholischen Universität von Asunción.

Martin Romano, ein Teilnehmer des Projekts, sagte, das Museum soll “die Menschen in Bezug auf eine Einwanderung sensibilisieren, als Teil eines Prozesses der weltweiten Krise“.

Quelle: Paraguay.com

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2 Kommentare zu “Die Einwanderer werden geehrt

  1. Die erste Generation von Einwanderern wurde geehrt und verehrt, weil sie brachten das Paradies nach Paraguay. Das waren die Jesuiten mit ihrem „heiligen Experiment“. Da gibt es auch einen Film drüber, „Die Mission“ mit Robert de Niro. Dann kamen Sklavenhändler und zerstörten alles und die zweite Zuwanderung fand statt. Diese wiederum wurde und wird von den Indianern gehasst, logischerweise und für die Ureinwohner ist es einerlei ob da noch die dritte Welle kam welche das Wirtschaften nur effizienter macht. Für die zweite Generation ist es freilich förderlich, eine Art Vorbild sozusagen in Sachen Effizienz.
    Hier haben wir also Beispiele von destruktiver und konstruktiver Zuwanderung im selben Land und das ist sehr wohl bewiesen, auch wenn der Autor des Artikels das negiert. Deutschland zum Beispiel erfährt gerade eine destruktive Zuwanderung, da die Zuwandernder im Vergleich zur Urbevölkerung sich nicht „unterordnen“ um ein friedliches Leben auf engem Raum zu ermöglichen. Nein, es kommen Forderer, Herrenmenschen…
    Die Zuwanderer der zweiten Welle in Paraguay unterscheiden sich nicht übermäßig von den „Neuen“ in Europa, auch wenn sie sich Christen schimpfen…
    „Gute“ Zuwanderer um zwischenmenschliche Empathie zu fördern sind Chinesen, Inder, Koreaner und Japaner. Um Technische oder Organisatorische Probleme zu bewältigen, nimmt man gerne Deutsche, Schweizer oder Österreicher aber mögen tut man sie nicht. 😉

  2. Auch heute noch wird man als Einwanderer geehrt und gepflegt. Schnell erkennt man sie am Akzent, diejenigen spendenbereite „guten Christen“, welche in EU eine schöne Jugend ohne verbranntem Plastikgestank, zu früher Abgebogenheit, Mentalität von vierjährigen Vierzigjährigen, dafür mit Straßen, Elektrizität, Wasser erleben durften. Da auch sie mindestens die Grundschule absolviert und sogar beendet haben, wird einigen der Hintergrundgedanke schnell klar: Plata, aprovechar, plata.
    „Vos sos demasiado de calidad“, solange man gewillt ist zu donar (spenden) und zu chupar (am Brahma zu saugen). Aber wehe nix mehr an freiwilliger Spende zu holen. Dann biste ein „mal educado“ (unverschämter Typ), weil nix an Fenster, Türen und Cerveza spendest und man sein eigenes Geld dafür aufwenden muss, auch wenn einfach keine Plata vom Mango fällt, auch wenn man den ganzen Tag darunter sitzt, kalten Tee trinkt und wartet.
    Tangieren muss einem so etwa nicht, denn einige haben trotzdem wenigstens ein wenig educación (Erziehung), welche über Caso Cerrado, mentir und joder hinaus reicht.

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