Die Hochzeit des Jahres

San Estanislao: Nancy Quintana, das neue Familienmitglied im Hause Friedmann, wurde in weniger als 24 Stunden zu einem Instagram Star. Mittlerweile hat sie über 72.000 Follower.

Bei einem Interview mit der Zeitung Extra gab die 19-jährige Nancy Noemi Quintana zu verstehen, dass sie aus Liebe geheiratet hat. “Ich bin sehr verliebt in Rodolfo, er ist sehr liebevoll, aufmerksam und romantisch“, sagte sie.

Über das Gerücht, dass ihre Ehe keine Gültigkeit hat, weil der Standesbeamte sie annullieren wollte, zerbricht sich die junge Frau keinen Kopf. “Ich hab gesehen, dass man darüber geschrieben hat aber das interessiert mich nicht“, sagte sie weiter. Für sie sei nur von Bedeutung das Leben neben Rodolfo zu genießen. “Er sagt mir alle paar Minuten, dass er mich liebt oder verliebt ist“, fügt sie hinzu.

In den sozialen Netzwerken sparten die Menschen nicht an Kritik. Wer sich mit einem Altersunterschied von 44 Jahren vermählt wird nunmal als eine Person bezeichnet, die es auf das Geld abgesehen hat, quasi als Jägerin auf einen Reichen.“ Der Altersunterschied stört mich in keinster Weise. Die Leute, die mich kritisieren, sind nur neidisch ohne mehr zu wissen. Ehrlich gesagt sind mir die Kritiken vollkommen egal“, unterstrich sie.

Die Turteltauben haben sich vor drei Monaten kennengelernt. Für Nancy’s Vater war es schwer zu akzeptieren, dass ein Mann, der älter als er ist, sie heiraten wird. “Ich sprach mit Rodolfo, dann sagte er mir, dass er etwas Ernstes mit mir will. Er hielt um meine Hand an. Sie sprach daraufhin mit ihrem Vater. Doch der wollte das nicht akzeptieren. Dann sagte ich ihm, dass ich das will und er sagte mir – wenn du glücklich bist, bin ich es auch. Jetzt mag er ihn sehr“, erklärte Nancy zum Zustandekommen der Hochzeit.

Da nun Weihnachten vor der Tür steht will Nancy nicht weit von ihrer Familie weg sein. Heiligabend soll im Haus ihrer Schwester gefeiert werden, bevor es Ende Dezember nach Spanien und dann nach Italien geht.

Laut Nancys Aussage wurde sie von der Friedmann Familie sehr gut aufgenommen. Alle waren ganz lieb zu ihr.

Wochenblatt / Extra

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14 Kommentare zu “Die Hochzeit des Jahres

  1. Ich wünsche ihm, weil er ihr gleich 2 Autos gekauft hat, dass sie das wert war und das hart abarbeitet. Wenn man natürlich sofort mit 2 Autos anfängt, schraubt man die Erwartungshaltung der Gespielin unnötig hoch und um so schwerer und teurer wird es, sie bei Laune zu halten.
    Nie mehr zahlen als unbedingt nötig, sonst macht man sich zum Liebeskasper.

  2. War das nur eine standesamtliche Heirat? Das ist doch viel zu wenig, wie bei Friedmann Junior muss doch ordentlich auf die Kacke gehauen werden, so mit großer Kirche und mindestens 1000 Gästen.

    Im Foto sieht man, dass Friedmann senior auf einer Art Rollstuhl sitzt. Ist er körperbehindert? Auf den Bildern auf Gugel sieht man ihn auch nur sitzend…

      1. Das Wort „UNKOSTEN“ existiert nicht….. es gibt nur Kosten…. die Vorsilbe „Un“ bedeutet keine Kosten… das habe ich am ersten Tag als Kaufmann in meiner Ausbildung in der Berufsschule gelernt… mein Berufsschullehrer ist ausgeflippt beim Wort UNKOSTEN…

          1. @Jan
            Nein, das Wort ist richtig.
            1.) Das Wort Unkosten gibt es. Steht im Duden. Damit ist seine Kernaussage schonmal widerlegt.
            2.) Unkosten mag es aus kaufmännischer Sicht vielleicht nicht geben. Im allgemeinen Sprachgebrauch beschreibt es aber Kosten, die in der Höhe nicht genau verhorsehbar und damit nicht quantifizierbar sind. Da eine alleinige kaufmännische und/oder betriebliche Wirtschaftslehre die Welt weder im Ganzen, noch in seiner Komplexität beschreiben kann, ist es schlicht Unfug das kaufmännische Vokabular als allein gültig zu betrachten. Im kaufmännischen Vokabular gibt es auch keine Quantenverschränkung, trotzdem wurde sie experimentell nachgewiesen.
            Jürgens Berufsschullehrer mag eine Abneigung gegen das Wort haben, er wird sich mit seiner Existenz und seiner Bedeutung aber abfinden müssen.

          2. Toll, alles was man schwarz auf weiß lesen kann, ist also richtig.
            Super, da freuen sich die Regierungstrolle in Alemanien über soviel Untertanengeist. und können regieren, solange sie wollen – sie machen ja immer alles richtig, kann man zumindest bei Wiki oder im Duden lesen….

        1. Dieses sind Unkosten: unangenehme, vermeidbare Kosten.
          Es sind Kosten die vermeidbar gewesen waeren die also ausserhalb des wirtschaftlichen Optimums liegen.
          Z.B. der chinese zerschlaegt das Glas einer Tuer durch unachtsamkeit oder weil er dem loco europeo materiellen Schaden zufuegen will.
          Kosten sind die unbedingt notwendigen Ausgaben zum Produktionserhalt.
          Die kaputte Glastuerscheibe im chinesischen Werk im Video dieses Deutschen sind Unkosten. Schluss mit Made in Germany? China kauft den Mittelstand in Deutschland https://www.youtube.com/watch?v=5lJceh9cd8E. Der chinesische Werksfuehrer luegt dem Deutschen genauso die Hucke voll wie es normalerweise oft Paraguayer tun. Zwischen Chinese und Paraguayer ist nicht der groesste Unterschied.

  3. Das Wort Unkosten existiert unbestreitbar in der deutschen Umgangssprache. Jeder der es ausspricht versteht dabei aber etwas anderes.

    Der Duden verwendet das Wort für „unvorhergesehene vermeidbare Kosten, die neben den normalen, eingeplanten Ausgaben entstehen“.
    Andere verstehen darunter Ausgaben, Kosten, Spesen, Aufwendungen, Selbstkosten usw.

    Nach der Duden-Definition hat sich Herr Friedmann aus seiner Sicht keinesfalls in Unkosten gestürzt, da die Geschenke als solche geplant und deshalb nicht unvorhergesehen oder vermeidbar gewesen sind.
    Nach der Definition Duden könnten beispielsweise Unkosten entstehen, wenn die Ehe nicht anerkannt würde und er zusätzlich für deren Legalisierung Schmiergelder aufwenden müsste.

    In der kaufmännischen und wissenschaftlichen Terminologie wurde der Begriff Unkosten in den 1920er und 1930er langsam verdrängt und ist heute unüblich und wird abgelehnt.

    In früheren Jahren kam es jedoch auch in diesem Umfeld unter unterschiedlichen Bedeutungen zur Anwendung (Friedrich Heinrich Wilhelm Ihring klärte 1801 auf, dass ein Handlungs-Unkosten-Buch notwendig sei, „um die fast täglich vorfallenden zu zahlenden Kleinigkeiten an Handlungs-Unkosten darin zu notieren“.[3] Der Betriebswirt Eugen Schmalenbach verwendete 1899 in einem Artikel der Deutschen Metallindustriezeitung das Begriffspaar „primäre Unkosten“ für die heutigen proportionalen Kosten und „sekundäre Unkosten“ für die heutigen Fixkosten.[4] Carl Moritz Lewin erkannte 1912, dass die Kalkulation umso genauer wird, „je mehr wir dazu übergehen, die Unkosten nach den einzelnen Betriebszweigen und deren einzelnen Werkstätten zu zergliedern“.[5] Hans Brasch untersuchte 1927 das Verhalten der „Unkosten“ (heute Gemeinkosten).[6] In der Betriebswirtschaftslehre wurde der Begriff der Unkosten erst . Heute werden die Gemeinkosten nur noch von Laien oft als „Unkosten“ bezeichnet.[7]

    Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass es keinen Schaden nach sich ziehen würde, wenn das Wort Unkosten wegen seiner nicht eindeutigen, uneinheitlichen Begriffsvorstellungen und den daraus folgenden Missverständnissen aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwinden würde, da der Begriff Kosten für sich alleine den damit verbundenen Aufwand klar und eindeutig zum Ausdruck bringt und der jeweilige Ausgabenzweck erläutert werden kann. Der Begriff Unkosten ist letztendlich überflüssig wie ein Kropf

    Quellen: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unkosten-48108/version-271366
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unkosten
    https://www.wortbedeutung.info/Unkosten/

    Den beiden Turteltauben: Viel Freude

  4. Mir ist der Rollstuhl schon beim vorherigen Artiel aufgefallen. Da sieht man wo ich hinschaue und wo andere hinschauen. Auch das ist ein Grund warum gewisse Männer andere Meinungen haben. Zu dem ganzen gibt es wirklich nichts zu sagen. Die damalige Überschrift mit dem $ Zeichen des Wochenblattes sagte schon alles. Und wer sich dann wundert, dass über einen geredet, gespottet wird. Na geh bitte..

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