Die Ignoranz der Paraguayer ist beispiellos

Asunción: Wer versucht, das Verhalten der Paraguayer zu verändern wird oftmals auf Granit beißen. Was viele schon versuchten gelang auch ihm nicht. Ein Arzt gibt auf und resigniert vor einer mangelnden Bewusstseinserweiterung.

Das Hospital de Trauma, auch als Unfallkrankenhaus in Asunción bestens bekannt, stockt sein Personal auf um für die Ferien gerüstet zu sein. Es gibt aber dieses Jahr keine Aufklärungskampagne weil die Paraguayer sie schlichtweg immer ignorieren.

Anibal Filártiga ist der Leiter von dem Unfallkrankenhaus und für seine exzentrischen Werbemaßnahmen bekannt. Er sagte, es werde heuer keine Sensibilisierungskampagne erfolgen, obwohl es in den letzten Jahren viele Verletzte, vor allem Motorradfahrer, gegeben habe, weil diese keinen Helm getragen hatten.

„Die Leute tragen schon beim Gehen keinen Helm also tun sie das erst recht nicht beim Motorradfahren. Wofür also eine Kampagne wenn es so weiter geht wie immer?“, klagte Filártiga.

Wochenblatt / Paraguay.com / Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Die Ignoranz der Paraguayer ist beispiellos

  1. Nun, die Vermüllung von Caacupé hat ihre bekannten Gründe, und es bleibt den Geschäftmachern aus Caacupe auch nichts anderes übrig, nach ihrem Hauptgeschäftstag des ganzen Jahres wiederum für Sauberkeit zu sorgen. Sie möchten sehr wohl ihr Geschäftchen machen und auch ihre Reliquien verkaufen, vielleicht kommt einer auch mal auf die Idee, in kleine Säckchen abgepackte Erde als Erde aus dem Vatikan zu verkaufen. Auch Sanber nutzte seinen See viele Jahre hindurch als Touristenattraktion und so einige Bewohner Sanbers machten damit gutes Geld. Heute sind die Inmobilienpreise Sanbers am Boden, denn kein Mensch will mehr in die Nähe der übel stinkenden Kloake, dem einstigen „Lago azul“ kommen, die vielen schönen Restaurants aus den goldenen Zeiten Sanbers sind geschlossen und zerfallen, die Luxus-Hotels sind ebenfalls geschlossen wegen Mangel an Gästen und durchweg baufällig. Jetzt heult man, aber in der Zeit, als „Milch und Honig“ floß, dachte niemand daran, mit der Klärung seiner Abwässer das „Umfallen“ des einstigen Sees vielleicht noch ein paar Jahr hinauszuschieben.

  2. Der arme Anibal tut mir Leid, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich!
    Wenn einer meint ohne Helm zu fahren dann soll er doch , ABER ALLEIN und auf keinen Fall mit Kindern!!
    Das ist halt mal die Erziehung des letzten und jetzigen Staatssystem. Die Paras sind schon okay wenn Du sie an ihrem Herz und ihrer Seele packst..Bei den Indios-Guaranies ist das einfacher.

  3. Die Überschrift ist aus meiner Sicht abwertend und sollte zukünftig unterlassen werden. Jedes „Volk“ bzw. Land hat seine Macken. Wenn ich aktuell in die BRD schaue, fällt mir automatisch Heinrich Heines Nachtgedanken von 1844 ein: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“!

    1. Sehr weise!
      Sie donnern sich hirnlos den Schädel ein, aber sind ein glückliches Volk!
      Der 8. Dezember ist vorbei, und wir – mitten in der Stadt – haben mit allen Leuten, die auch unser Haus umlagerten, nur gute Erfahrungen gemacht. Wie seit eh und je.
      Also lasst sie weiter ihre Köpfe eindonnern.

    2. Die Überschrift ist nun mal die Wahrheit! Anscheinend haben Sie damit Probleme.
      Der redaktionelle Beitrag über die Vermüllung Caacupes durch Pilger beschreibt genau diese Ignoranz nochmals.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.