Die Justiz bekommt den wirtschaftlichen Einbruch zu spüren

Asunción: Die Wirtschaft schwächelt in Paraguay und das bekommen auch die Kassen der Justiz zu spüren. Der Oberste Gerichtshof hat den Kongress gebeten, ein Gesetz zur Bereitstellung von Mitteln in Höhe von 18 Milliarden Guaranies für Bürgschaften festzulegen, um liquide zu bleiben.

Die Idee ist, einen Fond mit einem Budget von 18 Milliarden Gs. zu schaffen, der bei lokalen Banken hinterlegt wird und für die Zahlung von Verpflichtungen in verschiedenen Bereichen der Justizverwaltung bereitsteht.

Der Präsident des Gerichtshofs, Eugenio Jiménez, übermittelte die Petition persönlich an den Präsidenten des Kongresses, Blas Llano.

Der Magistrat erklärte, dass das Ansuchen unter anderem in einem Kontext des ausgeprägten Tiefs der Einnahmen bei den Gerichtsgebühren zusammenhänge.

Jimenez sagte weiter, dass die wirtschaftliche Abkühlung, die das Land treffe, auch in der Justiz zu spüren sei.

Gehälter, Dienstleistungen und Zahlungen an Lieferanten gehören zu den Posten, in denen die Justizverwaltung den bei Bankinstituten hinterlegten Geldbetrag verwenden will.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / La Nación / Foto Archiv

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5 Kommentare zu “Die Justiz bekommt den wirtschaftlichen Einbruch zu spüren

  1. Christian2005

    Das Bild stammt aber aus villarica, gelle, dort steht ein rieeesiger Justizpalast, der grössenmässig null zum Städle passt, klar, da fehlt Geld? 😉

  2. Schnäppchenpreis

    Ich schlechten Zeiten müssen eben auch mehr Spielkarten her, um sich die Zeit zu vertreiben, zufälligerweise ist der Amigo ein Spielkarten-Lieferant, der die 12 Spielkartensets zum Schnäppchenpreis von nur 18 Milliarden Gs. liefert. Nun, wo man nicht so viel zu tun hat im Palacio, müssten aus Steuergeldern auch noch die Rekrutierung von ein paar Tausend neuen Amigos finanziert werden, nicht aber untätige, kartenspielende Amigos gar entlassen, sowas geht schon gar nicht. Außerdem sind schon bald wieder die alljährlichen 3-monatigen Ferien der PY-Justiz fällig, da müssen sich die Bankkonten der Justizangestellten frühzeitig füllen, um die Ferien auch bezahlen zu können.

    1. Man „rote Kartoffel“ , Du hast auch gar kein Mitleid für die notleidene Justiz, die jeden Tag arbeiten muss, um Gauner frei zulassen und unbescholtene Bürger ein zu sperren. Du hast einfach kein Respekt vor der Justiz. Wir sollten alle freiwillig mehr Steuern bezahlen oder ein Spendenkonto einrichten. Ich bin gerne bereit, dieses Konto zu verwalten, natürlich nur im Sinne der Justiz.