Die Mennoniten als Entwicklungshelfer

Loma Plata: Ein Unternehmen aus Argentinien holte sich Rat von den Mennoniten aus dem Chaco. Das Vorhaben war erfolgreich, denn im Zuge dessen wurde ein System entwickelt um Regenwasser einzufangen.

Die Regenwasseranlage steht nun in Rio Muerto, in der argentinischen Provinz vom Chaco. Die Zeitung La Nación aus dem Nachbarland berichtete über das Projekt.

Vertreter aus der Unternehmensgruppe Agros in Argentinien besuchten Loma Plata. Dort wird bei einem System Regenwasser über Dachrinnen in einer Zisterne aufgefangen. Von dort aus kann, je nach Verwendungszweck, ein Verteilernetz für die Viehwirtschaft oder in andere Bereiche erfolgen.

„Die Mennoniten haben Gemeinden, in denen Milchviehbetrieb und Schlachthöfe existieren. Täglich werden hier 1.200 Kopf Vieh versorgt. Im Rahmen dessen wurde auf einem Einzugsgebiet von 170 Hektar ein gut funktionierendes Bewässerungssystem entwickelt“, schreibt die Zeitung La Nación.

Die Argentinier kehrten wieder nach Hause zurück. Im Jahr 2014 begannen sie auf einer Fläche von 25 Hektar so ein ähnliches Projekt wie bei den Mennoniten umzusetzen. Nach und nach wurden daraus 120 Hektar. Das Bewässerungssystem versorgt nun landwirtschaftliche Nutzpflanzen und Viehbestände.

Die Kosten für die Errichtung eines Wasserbeckens mit Staudämmen und weiteren Nebenkosten beliefen sich auf 7.500 US Dollar pro Hektar wenn eigene Maschinen zum Einsatz kommen. Erfolgt die Inanspruchnahme von Fremdfirmen steigen die Kosten auf 25.000 USD pro Hektar.

Rund um das Einzugsgebiet kam es zu einer Unkrautbekämpfung um die Effizienz von dem Wassersystem sicherzustellen. Die Wasserqualität wurde, nach Untersuchungen von Proben, nicht beeinträchtigt. Alle zwei Jahre werden die Dämme überprüft und ausgebessert.

Wochenblatt / Chaco sin Fronteras

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8 Kommentare zu “Die Mennoniten als Entwicklungshelfer

  1. Ja, das ist richtig, diese pösen Pflanzen mit Herbiziden abzutöten. Sie würden sonst das ganze von der Natur geschenkte und durch Mensch mühevoll erarbeitete Wasser selber trinken. Diese Egoisten aber auch. Die Wasserqualität wurde, nach Untersuchungen von Proben, nicht beeinträchtigt. Für ein paar Kühe ist das Wasser also nicht giftig, möchte als menschlicher BNC-Terminator trotzdem kein Steak davon.

      1. Neues Wochenblatt, Artikel 18072017, Absatz 1, 7:
        „Rund um das Einzugsgebiet kam es zu einer Unkrautbekämpfung um die Effizienz von dem Wassersystem sicherzustellen.“

  2. An was liegt es wohl, daß die Mennoniten in Paraguay überwiegend durch Fleiß, Effizienz, perfekte Organisation, vorbildhafte soziale Einrichtungen für alle, Resistenz gegen Korruption und verschwindend geringe Kriminalität in ihren Reihen auffallen? Und das alles, ohne große Worte und Sprüche zu machen! Damit beweisen sie, was möglich wäre, wenn …….

  3. Wenn das Grundwasser im Chaco Salzhaltig ist aber in Ausreichenden Mengen vorhanden ist habe ich eine Lösung die nicht auf Regenfälle angewiesen ist.Je nach Größe meiner Anlage lassen sich so 100 bis mehrere 1000 Liter Süßwasser so am Tag ohne teurer Energie zu verschwenden produzieren.Eine simple aber effektive Methode. Bei Interesse an die Zeitung wenden mit Bitte der Kontakt Aufnahme . Die Methode der Mennoniten funktioniert auch ist aber Regen Abhängig und es sind Verdunstung Verluste in hohen Maßen zu berücksichtigen. Meine Anlage funktioniert aber nur da wo genügend Salzgrundwasser vorhanden ist.Wasser herbei zaubern kann ich nicht.

      1. Ein Patent ist hier nicht Urheber Rechtlich zu realisieren da ich dieses Prinzip von einen Australischen Outdoor Spezialisten abgeschaut habe.Das Prinzip stammt also nicht von mir sondern nur die Weiter Entwicklung einer Großanlage.

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