Die paraguayischen Städte mit den vermögendsten Bewohnern

Asunción: Es ist unbestritten dass viele vermögende Menschen in Paraguay leben. Doch im Vergleich zur Gesamteinwohnerzahl jeder Stadt kann dies zu trügerischen Schlüssen führen. Eines verwundert jedoch sehr.

Die fünf aufstrebendsten und reichsten Städte mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen sind nicht Asunción, Ciudad del Este oder San Bernardino, denn es sind:

1. J. Eulogio Estigarribia – Campo 9 – Caaguazú

2. La Paz – Itapúa

3. Katueté – Canindeyú

4. Sta. Rita – Alto Paraná

5. Sta. Rosa de Aguaraý – San Pedro

In diesen Städten liegt das jährliche Pro-Kopf-Einkommen über 15.000 US-Dollar, was auf einen gewissen Reichtum in dem sonst armen Paraguay schließen lässt. Dass all diese Städte alle in landwirtschaftlichen Bereichen liegen ist ein Indiz dafür, dass Soja und Mais weiterhin ertragreich angepflanzt werden können.

Verwunderlich hingegen ist, dass Filadelfia oder Loma Plata nicht darunter sind. Sicherlich wird es aber auch hierfür eine Erklärung geben. Ein Grund könnte der Zusammenschluss zu Kooperativen sein.

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2 Kommentare zu “Die paraguayischen Städte mit den vermögendsten Bewohnern

  1. „In diesen Städten liegt das jährliche Pro-Kopf-Einkommen über 15.000 US-Dollar“, wow, ist ja schon mal etwas. Und in diesen Städten wohnen zufälligerweise viele Politiker, Fußballfunktionäre und Kindergartenpolizeijustizler aus Gongo, Sambi und Paragauy, allesamt mir roter Krawatte gscheit Grinsend auf dem Diente de Palu(o) bis hinter die Ohren und Daumen hoch.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Zitat: „Verwunderlich hingegen ist, dass Filadelfia oder Loma Plata nicht darunter sind. Sicherlich wird es aber auch hierfür eine Erklärung geben. Ein Grund könnte der Zusammenschluss zu Kooperativen sein.“.
    Das ist ein Indiz fuer massive Steuerhinterziehung und/oder massive Postenverschiebung in dem Gebiet Paraguays das wohl die groesste Dichte an Buchfuehrern aufweisen duerfte.
    Der Buchfuehrer ist dazu da um Posten a convenience zu verschieben. So haben sie offiziell kein Einkommen.
    Andererseits ist es mittlerweile so dass die meisten der Milchbetriebe eine „schwarze Null“ schreiben und die meisten tief in der Kreide stecken bei den Kreditbueros der mennonitischen Kooperativen. Und die Milchbetriebe sind nun die Mehrzahl der privaten Betriebe, d.h. meist Kleinbetriebe und einige Mittelstaendler. Der Reichtum ist nun mal sogar ungleicher unter den sogenannten „christlichen“ Mennoniten verteilt als unter dem Rest der Landesregionen.
    Das ist ein klares Indiz fuer durchaus ungleich verteilter Reichtum. Die Gutverdienenden sitzen alle in der Kooperative als Angestellte die allerdings ihr Gehalt so viel ich weis deklarieren muessen und auch darauf Steuern zahlen. Das macht aber nicht mehr die negativen bis sehr mageren Einkommen der Kleinstaendler wett die etwa noch 50% der Bevoelkerung darstellt, also in etwa zu 100% auf dem Lande wohnt.
    Effektive Postenverschiebung und Einkommensvertuschung duerften der Hauptgrund sein warum die Mennonitenzentren nicht unter den ersten 10 sind mit dem hoechsten Einkommen.
    Ein Beispiel: viele der Mennoniten haben die kanadische oder deutsche Staatsbuergerschaft. Es gibt eine Mindestresidenzzeit in jedem Land so dass man dann nicht Steuern zahlen braucht wenn man mehr Zeit als das ausser Landes ist. So gibt es Pendler die weder in Kanada, noch Deutschland noch Paraguay Steuerpflichtig sind aber in beiden Laendern Unternehmen fuehren – in keinem Land zahlen diese Steuern. Das ist dasselbe wie Reiche auf Luxusdampfern unter panamesischer Flagge das halbe Jahr fahren um so ausser Landes zu sein um dann im Land nicht Steuern zu zahlen.
    Und Leute solcher dubioser Minoritaeten haben oft praesidiale Aspirationen. Glauben sie denn dass Ernst Bergen durch einen reinen Ast zu so viel Geld und Posten gekommen ist? Die haben alle Dreck am Stecken – nur eben treiben sies auf deutscher Manier wie bekannte paradiesische Betrueger aus dem Gruenen. In 2 oder 3 Generationen sind dieses die Annau’s, Oeberueber’s, Pilhar’s, Sylvia’s, Buker’s, Spaeh’s, Olbrich’s und Haman’s der Mennoniten.
    Mit einem Volk kann es sehr schnell sogar in ein oder zwei Generationen so drastisch bergab gehen dass da praktisch nichts mehr zu retten geht.
    Milliardengeschäft Steuerhinterziehung | ZDFinfo Doku – https://www.youtube.com/watch?v=P2nFjfx2fUw

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