Die schwierige Aufgabe des Sekretariats zur Verwaltung beschlagnahmter Güter

Altos: Im Rahmen der Beschlagnahmungen der Operation “A Ultranza PY” wurden Ende Februar auch bei drei luxuriösen Villen in der Urbanisierung Aqua Village interveniert. Sie gehörten entweder Alberto Koube oder Miguel Insfrán. Aktuell kümmert sich ein Ministerium um die Pflege dieser Häuser.

Diese Villen, eine gelegen genau am See und zwei weitere im östlichen Teil des 50 ha großen Geländes, stehen leer und kosten Geld, da pro Eigentümer eine Pauschale von aktuell 1.750.000 Guaranies monatlich zu entrichten ist. Des Weiteren muss der Rasen von jedem Eigentümer selbst kurz gehalten werden.

Wie das besagte Sekretariat (Senabico) erklärte, will man versuchen diese Häuser zu vermieten. Wie hoch der Preis dabei sein muss um die Kosten zu decken ist leicht zu errechnen. Ebenso muss in Betracht gezogen werden, dass die Saison vorbei ist und bis November selbst Aqua Village eher schlecht bewohnt ist, was eine Vermietung quasi unmöglich macht. Eine Versteigerung der Häuser samt nachfolgender Aufbewahrung des Geldes, was zum Zeitpunkt des Kaufes aus Einnahmen im Drogenhandel stammte, wäre hierbei wohl sinnvoller.

In der Wohnanlage stehen ungefähr 200 fertig gebaute Häuser. Wenigstens drei davon wurden durch Drogengelder finanziert, wenn man der Staatsanwaltschaft Glauben schenken darf. Die Frage, ob es weitere Häuser dieser Spezies gibt, ist bei einem Prozentsatz von 1,5 sicherlich berechtigt.

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