Die Seelen der Verstorbenen

Ypacaraí: Aberglaube und Glaube liegen nah beieinander. Ein Phänomen, das überall auf der Welt auf kritische Stimmen stößt. Ein Steinbruch in Paraguay zieht die Einheimischen aber in ihren Bann. Sie glauben an alles.

Vor fast zwei Jahren schloss das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) einen Steinbruch, der zwischen Ypacaraí und Pirayú liegt. Nachbarn und Besucher berichten über seltsame Vorkommnisse an der Lagune. „Hier starben mindestens 20 Menschen, die Seelen der Verstorbenen geistern herum. Ich höre sie jeden Abend“, sagte José Flecha, der in der Nähe wohnt.

Eigentlich hat das MOPC einen Zaun um das Gebiet gezogen, das hindert aber wenige darin baden zu gehen, gerade jetzt, bei den hohen Temperaturen. „Es gibt immer wieder seltsame Vorgänge. Obwohl der Zugang verboten ist. Es fehlt an der Kontrolle“, sagte Luciano Gomez, ein weiterer Bewohner der Gegend. Auch seltsame Rituale würden die illegalen Besucher abhalten, fügte er hinzu

Es kommt bei dem Steinbruch immer wieder zu Felsablösungen, im Zuge dessen starben schon einige Personen. Der Steinbruch wurde in den 60er Jahren ausgebeutet, bis eine Grundwasserader das Areal überschwemmte und sich eine Lagune mit etwa 15 Meter Tiefe bildete.

Quelle: Cronica

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5 Kommentare zu “Die Seelen der Verstorbenen

  1. Schade dass das schönste Gewässer rund um ASU zu gemacht wurde … wenn man schwimmen kann und vorsichtig ist … messerscharfe Steine ist es nicht gefährlich oder man von Klippen springt. Ich war jedes Jahr einmal dort … das war immer ein Erlebnis … und ich habe nie Geister gehört … Bei gesundem Menschenverstand passiert da nichts aber Kinder sollten den Bereich meiden 1-2m dann gehts gleich in die Tiefe …

  2. ich gehe da ab und zu mal tauchen, mit Freunden…aber für das normale paraguayische Volk ist es einfach zu gefährlich. Wenn man nicht schwimmen kann, und dann auch noch zuviel Alkohol hat…..

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