Die Überreste des Atlantische Regenwaldes drohen zu verschwinden

Asunción: Die Überreste des Atlantischen Regenwaldes im Naturschutzreservat San Rafael drohen zu verschwinden. Eine Gruppe von Umweltorganisationen der Internationalen Union zum Schutz der Natur (IUCN) äußerte sich besorgt über diese Situation.

„Angesichts all dieser Tatsachen sind wir besorgt über die Straflosigkeit, mit der Umweltkriminelle in dem Schutzgebiet San Rafael vorgehen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, die nationale und internationale Öffentlichkeit über die folgende Erklärung zu informieren“, heißt es in einem von der Union veröffentlichten Schreiben.

In dem Dokument wiesen sie darauf hin, dass sie die lokalen Gebietskörperschaften für die Zerstörung der natürlichen Ressourcen “des letzten und umfangreichsten Überrestes des Atlantischen Regenwaldes verantwortlich machen , der die größte Artenvielfalt des Landes beherbergt und in dem sich die wichtigsten Wasserressourcen des Landes zum Wiederaufladen des Grundwasserleiters Guaraní Aquifer befinden“.

Sie prangerten auch “illegale Handlungen“ an, die die natürlichen Ressourcen des Schutzgebiets dauerhaft bedrohen und führten illegale Aktivitäten wie wahlloses Abholzen und die Herstellung von Holzkohle in großem Maßstab an.

Sie behaupteten, dass in den Wäldern große, mit Marihuana bewachsene Abholzungsflächen zu beobachten seien und eine Zunahme des Holzeinschlags an den Rändern des Schutzgebiets trotz der Vorschriften zur Null-Abholzung die Einkommenserträge selbst in indigenen Gemeinschaften steigerte.

Sie prangerten sogar die Invasion vermeintlicher landloser Bauern in den Gebieten von San Rafael an.

Die IUCN forderte die Behörden auf, hart durchzugreifen. Man ersuchte um das sofortige Eingreifen des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades), des Nationalen Instituts für Forstwirtschaft (Infona), des Nationalen Instituts für ländliche Entwicklung und Landentwicklung (Indert), des paraguayischen Instituts der Ureinwohner, des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (Senad) und der Nationalpolizei.

Im Rahmen der Operation “Integración 1“ haben die Drogenbekämpfungsbehörden in Paraguay und Argentinien im September letzten Jahres 100 Hektar Marihuana-Anbau in den Wäldern des Naturschutzgebietes San Rafael vernichtet, die dank eines Geolokalisierungssystems entdeckt wurden.

Der damalige Einsatz dauerte 10 Tage und wurde vom argentinischen Sicherheitsministerium, der Gendarmerie des Nachbarlandes und der Antidrogenbehörde Senad durchgeführt. Es wurden mehrere Lager und Einrichtungen für die Herstellung und Verarbeitung von Marihuana gefunden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Die Überreste des Atlantische Regenwaldes drohen zu verschwinden

  1. Georg von Gottsmann zu Thurn und Stopffenheim

    Ja was denn sonst. Hart arbeiten und nachdenken ist nicht so das Ding des Latinos. Deswegen muss das schnelle Geld her. Was zu Erfinden und langwierige aufzubauen – ne danke, dann doch lieber die Prostitution oder der Drogenkurierdienst, also der Eintritt in die Mafia als „Ehrenmann“ wie in der Serie Il Cacciatore.

  2. Aus der Reie: Peteudende Intellekteule des 21. Jahrunderts

    Die nächste wichtige Organisation, gesponsert von Philantrophen. Mal schauen welche Rackete dort das große Wort führt und Umwelt sowie Klima mit Open Border, Gender und Wirtschaftswachstum retten wird.

  3. Die Folgen werden so oder so sich steigern.Schon Heute wo die Wälder gefallen sind rauben Arme Charakterlose Paraguayer ihre eigenen Landsleute die fleißig sind deren Felder aus. Ob Mais ,Manioka,Tomaten usw alles wird gestohlen um es zu verkaufen. Die Faulheit vieler Leute hier ist im Blut. Sie stehen lieber mit Schildern auf der Ruta und Bitten um Spenden weil Oma ,Mutter ,Papa Bruder ,Schwester krank sind ,natürlich mit fetten Handy in der Hand,anstatt das erst zu verkaufen. Nein die paar wenigen die hier Bäume erhalten und Pflanzen kommen gegen diese Faulheit und Raubkultur nicht an.Die letzen Wälder werden verschwinden und die Menschen die sich daran bereichert haben werden sich bei denen was holen die Fleißig sind und etwas bebauen oder aufbauen. Schöne Zukunft wird das!!!!

  4. Ich finde das gut. Die sollen abholzen was geht.
    Das geht meines Erachtens viel zu langsam. Die Urwälder gehören alle weg. In jeder Ecke dieser Welt müssen die Bäume, die gesamte Flora weg. 0% Wald muss das Ziel sein! Schleunigst! Eine Gretha auch. Die ehe nur Schei.e sabbelt.
    Maximierung des Einkommes weniger. Ja, los!
    Warum ich das so schreibe: Weil dann die Menschheit ersticken würde und sich somit selbst ausmerzen würde. Und das finde ich gut!
    Weil die Dummheit und Ignoranz der Menschheit unbeschreiblich groß ist. Dieser Planet braucht die Menschheit nicht!
    Und wenn es wirklich einen Gott gäbe, warum lässt er dies zu? Komm mir keiner mit, er will Dich prüfen. Das sind Aussagen, die nur als Ausrede zu verstehen sind. Weil keiner eine wirklich Antwort kennt.
    Ich zu 1000% überzeugt davon, dass die Menschheit sich selbst ausrotten sollte. Es wäre für dieses Universum besser.
    Trump wird es in seiner zweiten Amtszeit schaffen eine Atomkrieg anzuzetteln.
    Das gibt es dann jede Menge kalte Hintern….und keiner braucht sich um seine Zukunft Gedanken zu machen, die existiert dann nicht mehr.
    Also, gib mir jemand bitte eine Kettensäge…ich fang schon mal an.
    Idioten der Welt…Paraguayer, unter anderen.

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