Die Vereinigten Staaten von Amerika, führend bei Investitionen in Paraguay

Asunción: Die USA investierten in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 188,2 Millionen US-Dollar, was rund 90% aller Auslandsinvestitionen sind, meldete die Zentralbank Paraguays (BCP).

Brasilien auf Platz zwei investierte in direkter Form 19,4 Millionen US-Dollar zwischen Januar und März 2012 in Paraguay. Kurz dahinter auf dem dritten Platz liegen Spanien mit einem Investitionsvolumen von 13,4 Millionen, Argentinien mit 12,2 und die Niederlande mit 3 Millionen US-Dollar.

„Damit bekommt Paraguay seit drei Jahren erneut einen positiven Schub nachdem zuvor Jahresgesamtsummen von nur 200 Millionen US-Dollar erreicht wurden“, erklärte Eduardo Feschenko, Direktor der Internationalen Wirtschaftsabteilung der BCP.

„Abzuleiten ist auch, dass mehr Vertrauen in die paraguayische Wirtschaft herrscht. Die ausländischen Unternehmen sehen gute Chancen Gewinne in Paraguay zu machen“, fügte er hinzu.

Die meisten Investitionen wurden im Dienstleistungsbereich gemacht, gefolgt von der Agrarindustrie.

(Wochenblatt / La Nación)

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12 Kommentare zu “Die Vereinigten Staaten von Amerika, führend bei Investitionen in Paraguay

  1. Herr Feschenko hat es auf den Punkt gebracht:
    „Die ausländischen Unternehmen sehen gute Chancen Gewinne in Paraguay zu machen“. Ob das allerdings auch für das Land gut ist, bleibt sehr zweifelhaft. Gewinne kann man vor allem dann machen, wenn man sich Arbeitssklaven halten und damit gleichzeitig die Löhne in Industriestaaten weiter drücken kann. Wem das nützt, müssten sogar Menschen verstehen, die sich für „rechts“ halten. Falls nicht hier ein Link, der die internationalen Zusammenhänge der Globalisierung enttarnt.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/10/das-netzwerk-der-globalen.html
    Übrigens: Viel Links lesen verändert durch zunehmendes Wissen oft sogar die bisherige Meinung.

    1. Hallo Asuncion45, es gibt leider gewisse Menschen welche zwar des lesens mächtig sind aber trotzdem nichts verstehen, und von diesen gibts hier in diesem Forum leider mehr als man meint. Wissen heisst eben noch lange nicht erkennen.

    2. @Asuncion45
      Ah auch ein ASR-Leser 😉

      Ich staune immer wieder darueber wieviel Geld aus den armen Leuten hier herausgequetscht wird, nicht nur durch das Ausland, sondern auch etwa durch Supermaerkte die Rabatte nicht weitergeben oder z.B. durch krude Abos von Tigo welche Prepaid Guthaben Ende Monat einfach einsacken etc. In reichen Laendern wie Deutschland oder der Schweiz gibt es guenstige Supermaerktketten (Aldi, Migros) mit No-name Produkten, aber im armen Paraguay gibt es keine vergleichbaren, kostenguenstigen Supermaerkte und lauter teure importierte Produkte. Das ist doch voellig irre ! Was mich auch immer wundert ist, dass Landverteilung als Loesung gegen die Armut angesehen wird und nicht etwa das schaffen von Arbeitsplaetzen in Dienstleistung und Industrie. In der Ukraine hatten auch alle anrecht auf Land, trotzdem sind sie arm. In der Schweiz haben nur 30 % der Bevoelkerung Land oder Eigenheim trotzdem sind sie reich. Paragauay haette gewisse Standortvorteile die nicht genutzt werden, z.B. aufgrund ihrer spanisch Kenntnisse koennte man aehnlich wie seinerzeit im damals sehr armen Irland weltweit operierende Call Center & technische Support Center fuer den spanischen Sprachraum betreiben. Hoehere Industrialisierung waere ebenfalls moeglich, abschreckend wirkt die Korruption und der schlechte Bildungsgrad. Zumindest mit der besser gebildeten, staedischen Bevoelkerung waere aber ein Anfang denkbar… Was es auch brauchen wuerde sind integre Politiker die situationsbezogen links oder rechts denken und handeln koennen und keine Extrempositionen einnehmen wie „alle Bankkontobesitzer sind des Teufels und Grossgrundbesitzer nutzlose Parasiten“ oder „Heil Monsanto“…

      Gruss Adi

  2. Hier zeigt sich wieder “ die hässliche Fratze “ des Imperialismus. Durch diese Großinvestitinen wird die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen in einer unerträglichen Weise nach Paraguay getragen.
    Wir, die im harten Klassenkampf ,unter Führung unserer Gewerkschaften gelernt haben neben Lohnerhöhungen auch massive Arbeitszeitverkürzungen , neben Weihnachtsgeld auch Urlaubsgeld durchzusetzen, sind nun gefordert unser Wissen hier im Lande weiterzutragen. Bevor auch nur ein Cent investiert wird um billige Arbeitssklaven einzustellen sind sofort umfangreiche Forderungen wie aus den Verwaltungssektor Paraguay bekannt, umzusetzen.
    Jeder der hier Erfahrungen ob als Deutscher Politiker oder in anderen Ämtern gesammelt hat, ist nun aufgefordert aktiv zu werden. Sollte sich nach dem demokratischen Putsch nun noch herrausstellen , daß mit Arbeitsplätzen gedroht wird, ist zu überlegen ob nicht allen Paraguayer ein Deutsches Asylrecht zusteht. Jeder hier lebende Deutsche wird sicher dafür Verständniss haben, einige Jahre selbst seinen Rasen zu mähen und im Haus deutsche Ordnung zu halten.

    1. Lieber Fuzzy, sagt Ihnen der Begriff „Investitionen“ etwas? Offensichtlich nicht. Daher hier eine Kurzfassung extra für Sie: „Investition ist die Verwendung finanzieller Mittel oder die Anlage von Kapital in Vermögen bzw. Geldkapital, um damit neue Geldgewinne oder höhere Geldgewinne aus bestehenden Unternehmungen zu bekommen. Würden die Amerikaner 190 Millionen US_Dollar in neue Firmen oder Geschäfte investiert haben, würde das sicher aufgefallen sein, so wie es bei den chinesischen Investitionen hier im Lande der Fall ist. Aber Investitionen kann man eben auch in Immobilioen stecken oder als Kapital einbringen z.B. in dem man riesige Flächen (wie Herr Bush) für die Ausbeute von Erdöl oder den Anbau landwirtschaftlicher Produkte aufkauft. Man kann es auch in Banken eines Landes stecken um so Gewinne aus Geldvermögen zu ziehen. Das hat den Vorteil, man spart „Geld“ für teure Pachten etc. und hat sein „Geld“ in Realwerten angelegt. Im Falle der Anlage von Kapital erzielt man Zinsen und Zinseszinsen. Das tun Ihre amerikanischen Freunde mit Papier, das private Bankiers „drucken“ und als Dollar ausgeben. Allerdings drucken sie das meiste nicht einmal, sie buchen es nur auf Schuldnerkonten in Computern. Für dieses Papier oder die Buchung, verlangen sie dann Zinsen. So beherrschen sie mehr als 60% der Geldmenge weltweit und vernichten gerade das Volksvermögen der Europaer in dem sie den Euro, eine Konkurenzwährung zum USD, zestören. Böse Zungen nennen übrigens solche „Investoren“ auch Heuschrecken. Hierzu noch ein Zitat von Henry Ford: „Würden die Leute unser Geldsystem verstehen, hätten wir schon morgen früh die Revolution vor der Türe.“ Gut, daß auch Sie, lieber Fuzzy, zu den Unbedarften zählen, die es bisher noch nicht verstanden haben. Das ermöglicht Ihnen solche Kommentare zu schreiben.

      1. Investitionen – ist mir wieder eingefallen. Da war mal was ab dem 1.Semester BWL Studium . Im Zweitstudium Maschinenbau ab dem 2. Semester Fach BWL und VWL.
        Ansonsten hat mich dieser Begriff als Betriebsleiter eines großen deutschen Konzerns mehr als 20 Jahre beschäftigt. Meine größte private Investition ist der Kauf und Betrieb einer Rinderfarm hier in Paraguay.
        Also Otto ich denke den Begriff kenne ich. Aber Danke für die kurze Auffrischung und Info an die Usergemeinde hier im Wochenblatt. Man vergisst ja so schnell.

    1. „Brüder zur Sonne zur Freiheit“, sangen die Sozialdemokraten des Godesberger Programms. Später wurde ein neues Lied als „Nationalhymne der Sozis“ gesungen und dann das Singen ganz abgeschafft. Seither hat sich auch die Politik der SPD völlig geändert. Sie bildet heute mit der CDU und den Grünene iene 2/3 Mehrheit im Bundestag gegen die Interessen des deutschen Volkes. Bei der CDU war es nicht anders. Sie sangen früher „Einigkeit und Recht und Freiheit“, die Natinalhymne des Besatzungskonstrukts Bundesrepublik Deutschland. Das singen sie schon lange nicht mehr. Aber sie wissen doch: Politiker sind wie Tauben. Wenn sie unten sind, fressen sie ihnen aus der hand und wenn sie oben sind, scheißen sie ihnen auf den Kopf. Ich hätte allenfalls verstehen können, wenn sie zum Absingen des Liedes „Völker hört die Signale“ aufgeordert hätten aber dafür müssten sie ja schon wieder, wie Lori sagt, etwas wissen und es sogar erkennen.

  3. Hier scheinen sich ja einige Leute aus der EX – DDR niedergelassen zu haben.
    Warum eigentlich nicht gleich nach Santiago de Chile weitergezogen, da sollen noch wöchentliche Agitationen und Treffen mit der Margot stattfinden.

    1. Interessanter Hinweis. Wo finden denn diese wöchentlichen Treffen statt ? Welche Inhalte können Sie empfehlen ? War Margot anwesend und welchen Eindruck hatten Sie von ihr ?

    2. Kann nichts DDR-typisches erkennen. Der Sprachgebrauch EX-DDR verrät aber schon viel über den Intellekt (lat. Erkenntnisvermögen) von Horst. Oder sagst Du auch EX-Kaiserreich? Dass es die DDR nicht mehr gibt, weiß doch wohl jeder, oder?
      Das Problem scheint mir eher zu sein, dass Wahrheiten, welche nicht ins eigene Weltbild passen, schwer zu verdauen sind.

      1. Eigentlich doch ganz egal, Ex – DDR, Ex – Sowietunion, Ex – Volkskammer.
        Ex bedeutet gibt es nicht mehr, punkt.

        Nur ob für die Ex – Funktionäre ,bzw. Ex – Gestrigen oder auch rote Socken genannt Paraguay das gelobte Land ist, ist schwer zu bezweifeln.

        Und die Wahrheit vom Weltbild von vor 23 Jahre ist doch die, das ganz egal ob aus Berlin, Leipzig, Rostock oder Dresden kommend die unbelehrbaren roten Träumer davongejagt worden.
        (…, übrigens in Bucarest hat das Volk das Seinerzeit mit dem Wurzelzwerk und seiner Frau vollkommen richtig gemacht.)

        …Margot im nicht allzufernen Chile soll aber noch eisern für den Klassenkampf kämpfen,…munkelt man.
        Margot ist noch Körperlich fit und wird die Inhalte ihrer Doktrien interessierten Revoluzern gern erklären.

        in diesem Sinne, Venceremos
        und einfach mal hinfahren !

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