Dieb reizt sein Glück auf 20 m hohem Hochspannungsmast aus

Minga Guazú: Ein Dieb starb, nachdem er von einem der Masten der künftigen 220-kV-Leitung gestürzt war, als er offenbar versuchte, die Aluminium-Stromleiter zu stehlen. Der tragische Vorfall ereignete sich am Freitag bei km 311, etwa 1,5 km von der Ruta II entfernt.

Berichten zufolge war der Mann, der als Agustín Benítez identifiziert wurde, ohne Ausweispapiere auf den Turm geklettert. Als er eines der Seile durchtrennte, verlor er das Gleichgewicht und stürzte aus einer Höhe von etwa 20 m, wobei er auf der Stelle starb.

Die Leiche wurde von Nachbarn gefunden, die den Angestellten der nationalen Stromversorgung (Ande) Bescheid sagten.

Als Polizeibeamte vor Ort eintrafen, fanden sie den leblosen Körper etwa drei Meter von der Metallkonstruktion entfernt und daneben eine Säge, mit der er eines der Kabel durchtrennt hatte. Sie beschlagnahmten auch ein blaues Motorrad der Marke Star mit dem Kennzeichen 314 CDJ, das dem Opfer gehörte.

Der Gerichtsmediziner der Staatsanwaltschaft, Aníbal Duarte, diagnostizierte als wahrscheinliche Todesursache ein „Schädelbruch durch einen Sturz aus der Höhe“.

ANDE-Beamte wiesen die Beteiligten darauf hin, dass die Übertragungsleitung noch nicht unter Strom steht, da sie sich noch im Bau befindet und zur Verbindung der Umspannwerke Minga Guazú und Santa Rita dienen wird.

Wochenblatt / Abc Color / Beispielbild

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4 Kommentare zu “Dieb reizt sein Glück auf 20 m hohem Hochspannungsmast aus

  1. Ja, tragisch. Aber auch nur für ihn. Naja, für die Angehörigen vielleicht noch mehr. Da kann ich als ANDE-Rechnungszahler auch nix dafür. Hat ihn auch niemand gebeten da naufi zu steigen. Vermutlich ist er da freiwillig hinauf. Und etwas unfreiwillig hinunter. Irgendwann musste er ja runter kommen, spätestens wenn er keine Streichhölzl oder kein Billigpolarbier mehr hat. So ist’s halt ein wenig früher geworden. Denke nicht, dass es so schnell gegangen ist. Mit den Streichhölzl und dem Billigpolarbier meine ich.