Doppelmörder droht Rache an

Fernando de la Mora: Rubén Alejo Azambuja (60) wurde wegen Mordes zu 30 Jahren Haft, plus fünf Jahren Sicherheitsverwahrung, verurteilt. Die Familienangehörigen haben Angst vor seiner Rache hinter Gittern. Schon einmal hat der Verurteilte jemand umgebracht.

Azambuja hat seinen 24 Jahre alten Sohn ermordet. Die Mutter des Verstorbenen sagte, es sei Gerechtigkeit passiert, aber sie fürchte um ihr Leben und das ihrer Töchter und Enkelkinder.

Die Vorsitzende Richterin bei dem Prozess, Leticia Fracchi und ihre Beisitzer Rolando Duarte sowie Liz Ramírez beschlossen, Rubén Azambuja für die Menge der gegen ihn erhobenen Beweise zu verurteilen.

Sie wendeten auch 5 Jahre als weitere Sicherheitsmaßnahme an, wenn man berücksichtigt, dass der Verurteilte erst vor ein paar Jahren einen Polizisten ermordete. Für die Tat musste Azambuja 15 Jahre ins Gefängnis gehen.

Darüber hinaus berücksichtigte das Richtergremium die psychiatrische und psychologische Studie, die wenig Kontrolle über die Gefühle des Verurteilten feststellte. Hinzu kam, dass Azambuja drohte, auch das Leben anderer Verwandter zu beenden.

Das Alibi des Verurteilten war, dass er versucht habe ein Vorhängeschloss mit dem Revolverkolben aufzubrechen und seinen Sohn dabei versehentlich erschossen hätte. Die Beweisaufnahme hat jedoch gezeigt, dass dies absolut unmöglich ist, weil es ein Revolver ist, der aktiv von einer Person ausgelöst werden muss, damit sich ein Schuss löst.

Ein weiterer Punkt, der vom Gericht in Betracht gezogen wurde, war die Flugbahn der Kugel, die senkrecht von oben nach unten gerichtet war und den Thorax des Opfers traf.

Die Zeugen stimmten in ihren Erklärungen darin überein, dass der Angeklagte die Waffe häufig getragen und benutzt habe, bevor er am Tag des Verbrechens, das Ende November 2015 bei Mariano Roque Alonso stattfand, das Haus verließ. Somit sei er mit der Handhabe der Waffe sehr vertraut gewesen.

Die Verteidigung erklärte, sie würden den Urteilsspruch analysieren, um festzustellen, ob man Berufung einlegt.

Auf der anderen Seite sagte die Ex-Frau von Azambuja, Juana Franco, dass, obwohl Gerechtigkeit getan worden sei, sie weiterhin um das Leben ihrer Töchter und Enkelkinder fürchte.

Wochenblatt / ABC Color

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