Doppelte Trauer am Cerro Corá

Colonia Independencia: Nach dem tödlichen Unfall am Cerro Corá, wo Mutter und Sohn das Leben verloren, beginnt nun eine rege Diskussion, welche Personen überhaupt Berge besteigen sollten.

Am gestrigen Abend gegen 21:00 Uhr wurde Luis García lebendig allerdings schwer verletzt unterhalb des Gipfels geborgen. Allerdings verstarb er wenig später. Wegen der Lage brauchte die Feuerwehr trotz Hilfe der Anwohner Stunden, um zur Absturzstelle zu gelangen. Den Leichnam seiner Mutter, Myriam Carballo, fand man gegen 23:00 Uhr.

Unteroffizier Guido Ojeda von der Polizei, erklärte, dass die Helfer einen neuen Weg sich ebnen mussten, um zu dem Ort zu gelangen, der etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels war.

Auch wenn es außer einer Bank auf dem Gipfel keine Geländer gibt sollten Menschen, die einer solchen Belastung nicht standhalten, gar nicht erst solche Anstrengungen auf sich nehmen. Anscheinend wurde es der Mutter auf dem Gipfel schwindlig, sie rutschte aus und fiel rückwärts in die Tiefe.

Der Berg Cerro Corá liegt in dem Bereich von 120 ha welcher Teil der Granja Francisca bildet.

Wochenblatt / Última Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Doppelte Trauer am Cerro Corá

  1. Die Diskussion, welche Personen einen Berg besteigen dürfen, ist völlig überflüssig. Erstens würden sich mangels Einsichten an mögliche Vorschriften ohnehin niemand halten (wer wollte das auch kontrollieren) und zweitens sollte jeder halbweg normale Mensch sich selbst einschätzen können, wo seine Grenzen sind. Ein Hauptbestandteil paraguayischer Mentalität liegt doch gerade darin, sich „nichts vorschreiben zu lassen“, sich uneinsichtig zu zeigen und sich selbst grundsätzlich zu überschätzen. Außerdem, welcher „Bergweg/Steig“ ist in Paraguay schon halbwegs gesichert? Hab ich persönlich noch kaum erlebt – im Gegenteil! Zerbrochene oder wackelige Barrieren, meist kaputte Bänke auf Ausichtsplattformen und niemand ist dafür verantwortlich, es sei denn, dieser wäre ein Ausländer. Dann könnte sich dieser sicher auf hohe Forderungen gefaßt machen. Eben wie immer und überall!

  2. Geht es denn direkt einen Meter ca. hinter der Bank steil Bergab???!
    Wenn dem si ist verstehe ich nicht, dass kein Geländer errichtet wurde?? Allein schon für Kleinkinder und Ältere. Gerade bei der Hitze überschätzt jeder sich mal!

  3. Weder der allgemeine Gesundheitszustand noch das Alter des Unfallopfers werden hier genannt. Es fehlt also jeglicher Hinweis auf ein leichtsinniges Verhalten oder Selbstüberschätzung des Opfers, somit auch einer Diskussionsgrundlage.
    Jeder Bergsteiger -wanderer handelt selbstverantwortlich.
    Übrigens man kann auch über ein Geländer stürzen.

  4. In ABC Color steht, dass sie mit der Eigentümerin sprechen wollten, diese aber nicht erreichbar war. Beworben wird das ganze ja immer wie öffentliche Sehenswürdigkeiten und Parks, aber dann sind das doch alles Privatgrundstücke. Irgendwo typisch für Paraguay. Der eine sagt so, der andere so. Sehr viele Kommentare von Lesern zu diesem Artikel.
    Selbst die kleinste Lagune wird oft zur tödlichen Falle und dann auch Hügel wie dieser. Wie viele Touristen laufen am Mittelmeer auf Hügeln, Stränden, Klippen herum? Wie viel passiert und dann verlgeicht man es mit Paraguay. Touristenland!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.