Drogenrazzien im Osten des Landes und dem Chaco

Asunción: Das Nationale Anti-Drogen-Sekretariat (SENAD) berichtete, dass seine Regionalbüros in Ciudad del Este und Filadelfia (Chaco) drei Razzien durchgeführt haben, bei denen vier Personen festgenommen und Marihuana, Haschisch sowie Crack beschlagnahmt wurden.

In Bezug auf die Hauptstadt von Alto Paraná erhielten Beamte der Senad Berichte über den Transfer von Drogen in einem Fahrzeug, das zum Transport für das Rauschgift umgebaut worden war.

Das Auto wurde verfolgt und dann bei Kilometer 4 abgefangen, wobei mehr als 70 Päckchen Marihuana (18 Kilo) beschlagnahmt wurden, die in den ausgehöhlten Türen des von Valentin Fleitas Cristaldo (25) gelenkten PKWs versteckt waren. Er wurde festgenommen. Außerdem fanden die Ermittler ein Paket mit 230 Gramm Haschisch in dem Fahrzeug.

In einem anderen Verfahren nahmen die Anti-Drogen-Beamten während einer Hausdurchsuchung Romilio Agüero Flores (22) fest, der Crack verkaufte. Hier wurden 150 Päckchen des Rauschgifts beschlagnahmt.

In Filadelfia, Departement Boquerón, durchsuchten die Drogenfahnder der Senad das Haus von Arturo Emmanuel Álvarez Domínguez (25) und Yvan Marcos Zanella (21), die für den Verkauf von Marihuana verhaftet wurden. In ihrem Besitz wurden 36 Packungen (965 Gramm) des zum Verkauf hergestellten Rauschgifts gefunden.

Staatsanwalt Andrés Arriola und seine Kollegen waren für die Operationen verantwortlich.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Drogenrazzien im Osten des Landes und dem Chaco

  1. Wenigstens gibt es hier noch positive Meldungen aus Paraguay, wenn gleich es sich dabei nur um die Spitze des Eisberges handelt. Die großen Drogenbosse sind ganz woanders zu suchen und zu finden, genießen aber wohlbedacht Parteien- und Immunitätsschutz.

  2. 230 Gramm Haschisch, 150 Päckchen Crack un 965 Gramm Marihuana, wow, was für ein Großerfolg. Da können sie sich mit einem gscheit grinsen auf dem Diente de Palu(o) bis hinter die Ohren gegenseitig auf die Schultern kloppen. Hatten ein paar wohl ihre Coima nicht mehr an die hiesig Kindergartenpolizeijustiz abdrücken wollen. Werden ja immer üppiger diese Erfolge. Top!

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Der Staatsanwalt aus Filadelfia Ariola meinte heute ueber Radio ZP30 dass „die Drogen in den mennonitischen Zentren des Chaco reissend Absatz fanden und der Drogenhandel das am meisten boomende Geschaeft in der Zone sei“. Na gut, ich habs etwas anders ausgedrueckt aber in etwa das war was er sagte.
    Das liegt an der zahlungskraeftigen Kundschaft. Und wer sind die Zahlungskraeftigen? Die meist gutbetuchten Mennoniten. Die Mennoniten duerften die Hauptkundschaft der Drogendealer sein.
    Wenn der Terere nicht mehr kalt genug ist am Feierabend so muss das Bier her. Ist das Bier nicht mehr kalt genug so muessen die Drogen her. Und das ist der Werdegang – anscheinend gewollt und bewusst gefoerdert von weiten Teilen der mennonitischen Gesellschaft.
    Praktisch die ganze Bevoelkerung von Loma Plata, Fialdelfia und Neuhalbstadt haengen an den Drogen, so Ariola.
    Lesen sie den spanischen Originalartikel hier selbst:
    https://www.abc.com.py/nacionales/2021/01/28/golpe-al-microtrafico-de-drogas-en-filadelfia/
    „El fiscal consideró la situación del microtráfico en el Chaco Central como “en auge total en Filadelfia, Loma Plata y Mariscal Estigarribia. “Estamos luchando contra un fuego: apagamos uno y enseguida viene otra persona y agarra la comercialización. Hay muchos consumidores, casi por toda la ciudad (de Filadelfia) se está comercializando. Es un secreto a voces y estamos luchando. Este golpe es importante porque son porciones importantes, pero ya comercializaron una parte porque las bolsas ya no estaban llenas, es decir que ya comercializaron una parte”, dijo el fiscal.
    Agregó que las bolsitas de marihuana se venden a entre G. 15.000 y G. 80.000 e incluso algunas llegan a G. 100.000. Cuando se trata de cocaína “cada gramito está por los G. 100.000”.“ Nach diesem Original hab ich oben keineswegs uebertrieben sondern der linientreue Radiosender untertreibt wieder einmal massiv die Realitaet.
    Anscheinend kostet ein „toque“ Marihuana, also ein Joint, rund 15.000 bis 80.000 Guaranies. Keine Kleinigkeit fuer 2 Joints pro Tag – das geht auch schon nur mit Marihuana ganz schoen ins Geld. Ein Gramm Kokain soll schlappe 100.000 Guaranies kosten – das ist mehr als ein Tageslohn. Also Drogen koennen sich praktisch nur Reiche leisten. Die Kunden der Dealer sind deswegen mit 100 %iger Sicherheit nur Mennoniten und dann noch Deutschbrasilianer.
    Kein Wunder dass das Kumba-Ya in den Kirchen aus immer duenneren Kehlen kommt und oft die Kirchen nur ein etwas groesserer Gebetskreis sind.
    Beides geht nicht – Jesus und die Drogen.

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