Ebbe in der Pensionskasse: Steuererhöhungen wohl unausweichlich

Asunción: So wie es aussieht, scheint es eine große Ebbe in der Pensionskasse zu geben, die für die Zahlungen der Altersbezüge von Angehörigen aus den Sektoren der Polizei, Militär und Lehrer zur Verfügung steht. Steuererhöhungen sind wohl unausweichlich in Folge des Szenarios.

Das Finanzministerium hat einen Bericht herausgegeben, in dem es das ständige Wachstum des Defizits (mehr Ausgaben als Einnahmen) der Steuerkasse hervorhebt, aus der die Pensionen an Lehrer, Polizisten und Militärangehörigen gezahlt werden, die nicht mehr aktiv tätig sind.

Der fragliche Bericht erwähnt, dass das Defizit in diesem Fond Ende letzten Jahres 167 Millionen US-Dollar betrug. Und dass die Lücke bis Ende dieses Jahres auf 224 Millionen der USD springen wird.

Aufgeteilt nach Defizitsektoren geben sie vom Finanzministerium an, dass das Defizit im Sektor der pensionierten Polizisten und Militärangehörigen 153 Millionen US-Dollar beträgt, während das zivile Segment, Lehrer und andere, eine Lücke von 71 Millionen US-Dollar aufweist.

Andererseits warnt das Wirtschaftsportfolio, dass der Gesetzentwurf zur Aktualisierung der Bezüge der Pensionsberechtigten in seinem ersten Jahr (es liegt in den Händen des Kongresses) die Summe von 422 Millionen US-Dollar implizieren wird. Und da die Staatskasse nicht mehr das Geld hat, sich darauf einzustellen, wird es keinen anderen Ausweg geben, als die Mehrwertsteuer und die Körperschaftssteuer zu erhöhen.

Wenn man das Problem der Pensionskasse auf diese Weise global angeht, wird es aber am Ende nicht nur Auswirkungen auf Lehrer, Militär- und Polizeiangehörige haben, die im Ruhestand sind, sondern praktisch auf alle Sektoren der Wirtschaft.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Ebbe in der Pensionskasse: Steuererhöhungen wohl unausweichlich

  1. Die einzige Konsequenz, die zum Erfolg führt, wäre die Entlassung der Funktionäre und die Herabsetzung sämtlicher Steuern auf Null. Einzige Ausnahme: 15 Prozent Umsatzsteuer. Hierfür ist nur wenig Personal erforderlich. Die Einsparungen der üppigen Löhne der Funktionäre und ihrer überflüssigen Helfershelfer brächten Paraguay wieder auf die Erfolgsspur. Nach dem gleichen Prinzip müssten die Gemeinden verpflichtet werden, sämtliches überflüssiges Personal zu entlassen. Wenn die Regierung mit Steuererhöhungen daherkommt, wird sie dieses Vorhaben nicht überleben. Zurecht, wie ich meine.

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  2. Man kommt natürlich nicht auf die Idee darüber nachzudenken, warum kein Geld in den Pensionskassen ist.
    Bei den Ranten ist es doch das Gleiche.
    Wer einzahlt, sieht sein Geld nie wieder.

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    1. Falsch! Ich habe meinen Arbeitgeberanteil nach 4.5 Jahren wieder rausgeholt und dann geht es munter weiter und dann kommt noch die Witwe die 10 Jahre juenger ist. Ein blendendes Geschaeft, den Zinssatz bezahlt keine Bank im ganzen Universum.
      Wer es schneller und komplett ohne Arbeitgeberanteil will, der kann sich ja hier einbuergern lassen.

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