Ein angeketteter Vater fordert Gerechtigkeit nach Unfall durch Mennonitin

Asunción: Der Vater einer Sechsjährigen, die nach einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde, hat sich vor der Generalstaatsanwaltschaft angekettet und fordert Gerechtigkeit, weil die Ermittlungen in dem Fall ins Stocken geraten sind.

Der Fall stammt aus dem Jahr 2017, als am 10. Juni eine 22-jährige Mennonitin namens Jirina Sawatzky einen Verkehrsunfall durch unsachgemäßes Überholen an der Zufahrtstraße der Gemeinde Loma Plata, im Chaco, verursachte.

Bei dem Unfall verlor eine schwangere Frau ihr Baby, eine andere Frau, die ebenfalls schwanger war, erlitt mehrere Frakturen und das damals fünfjähriges Mädchen wurde durch ein Schädel-Hirn-Trauma schwer verletzt. Rafael Maldonado ist der Vater des Kindes, das sich aktuell in einem vegetativen Zustand befindet.

10 Monate nach dem Unfall geht die Untersuchung von dem Fall durch die Staatsanwaltschaft nicht weiter. Die Unfallverursacherin ist nicht in Haft, sondern profitiert von alternativen Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörde.

Maldonado hat nun zu der verzweifelten Aktion gegriffen, da er keinen Ausweg mehr weiß. Sein ganzes Hab und Gut musste verkauft werden, um Medikamente und die Behandlung der Tochter zu finanzieren.

Die Familie des Angeketteten fordert eine größere Geschwindigkeit im Prozess gegen die Mennonitin und zumindest sofort einen Beschluss der Staatsanwaltschaft, dass die Mennonitin nicht das Land verlassen darf, denn es besteht die Befürchtung, Sawatzky könnte nach Kanada fliehen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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12 Kommentare zu “Ein angeketteter Vater fordert Gerechtigkeit nach Unfall durch Mennonitin

    1. Hallo! Laut konfedenziellen Kreisen(Autoversicherung )geht hervor dass es kein Ueberholungsmanoever,sondern ein Ausweichungsmanoever war.Ein Motorrad ohne Licht fuhr auf der finsteren Strasse und die Fahrerin des Autos wich reflexartig leider nach links aus und es gab einen fast frontalen Zusammenstoss.So traurig es auch ist und bleibt,muss man erwaehnen dass der Fahrer ohne gueltigen Fuehrerschein war,das Auto hatte keine Fahrzeugzulassung(patent), und im Auto waren 8 Personen.Soviel man weiss war keiner angeschnallt.Fuer die Schwangere Frau die ihr Baby verlor ,hat die Versicherung alles bezahlt und juristisch gekaklaert.Genau so auch bei der Frau mit den Bruechen.Auch fuer das verletzte Maedchen(die Tochter),wurde im Krankenhaus vor Ort alles bezahlt. Zwecks Weiterbehandlung wurde das Kind nach Asuncion in ein nationales Krankenhaus eingewiesen.Der Vater verlangte auch die Abdeckung dieser Unkosten .Die Versicherumg verlangte dazu die Belege .Sie waren bereit ,auch diese Unkosten zu uebernehmen.Belege hat Herr Maldonado jedoch nie gebracht und der Versicherung sind da die Haende gebunden. DIESEN BERICHT HAB ICH IN GEGENWART EINER PERSON GESCHRIEBEN,DER SELBST IN DER VERSICHERUNG TAETIG IST.

      1. Vielen Dank fuer die Aufklaerung. Ich habe schon in die Richtung etwas vermutet, da ich schwer glauben konnte, dass Mennoniten sich dieser Verantwortung entziehen. Und dass die Frau Sawatzky nach Kanada fluechten wuerde, ist wohl auch Quatsch.
        Der Mann, der sich da angekettet hat, hat selbst fahrlaessig gehandelt – 8 Personen im Auto,davon zwei schwanger. Allerdings muss Frau Sawatzky auch recht flott unterwegs gewesen sein, wenn sie den Motorradfahrer (gegen den auch ermitteln werden muesste) erst spaet gesehen hat und ausweichen musste.
        Was fuer Belege braucht denn die Versicherung um die weiteren Kosten zu bezahlen?

  1. Unfälle passieren jeden Tag auf der ganzen Welt. Das ist traurig und absolut dramatisch. Hier soll jedoch aus dem Unglück maximal „Gewinn“ gemacht werden. Bei den Menos ist nun mal Kohle zu holen. Das weiß die EEP und auch alle anderen Latinos. Hätte ein armer Campension das Mädchen bei dem Unfall getötet, würde der Mann hier nicht liegen!! Die arme Menonitin leidet sicher genau wie der Vater ein Menschenleben ausgelöscht zu haben. Diese Dinge passieren nun mal. Es war ein Unfall und keine Absicht. Die Frau hatte sicher eine Versicherung für die Karre. Die soll das nach landestypischer Entschädigung regeln. Trotzdem verstehe ich den armen Vater und kann als Vater mit ihm mitfühlen.

  2. Ich kenne dem Fall sehr persoenlich,
    1. Das Fraulein hat Versicherung, auch gegen dritte.
    2. Alles wurde behzahlt, Autoschaeden und Hospitalkosten von der Versicherung. Plus Entschaedigung fuer die meisten im Auto.
    3. Dieser Herr moechte keine Etschedigung aufnehmen; er nimmt nichts an. Dass heisst das ich auch schon Geld gegeben habe fuer das arme Maedchen, weil ich versuchen will es zu helfen.
    4. Der Chofuer hatte kein Fuererschein, hat es dannach schnell gemacht. Hat er dannach schnell gemacht, dass weiss ich wegen seine Frau, sie ist meine Stieftochter.
    5. Jerina ist im Gegenverkehr gefahren weil en Motorad ohne Hinterlicht ploetzlich vor ihrem Farzeug war.

  3. Philpp, ich habe einigermassen dem Fall geschildert, ist schlimm mit seine Tochter, aber er will auch keine Verhandlung.
    Ich glaube er sucht $$$$ weil eine Menoniten involukriert ist.

  4. In Wirklichkeit braucte die Versicherung nichts zu bezahlen, weil der chofuer kein Registro hatte, er hat es dannach nur schnell in ein andes Municip gekauft, das wiss ich von der Frau vom Choffuer

  5. Wenn das so ist, wie die anderen Kommentaren den Fall beschreiben, soll er mal paar Tage ohne Essen und ohne zu trinken da angekettet bleiben, danach muss er nichts mehr fordern.
    ( Der kleine Donald duck)

    1. Danke! Mir tut es um die Familie sehr leid! Denn es kann einen Jeden passieren dass man in ein Unglueck verwickelt wird und lebenslaengliche schwere Folgen traegt.Ob durch eigenes oder anderer Versagen. Aber hier geht es schon definitiv um Rufmord.Jirina und unserer Gesellschaft gegenueber. Deswegen ist es sehr wichtig dass der Sachverhalt geklaert wird.Ich hoffe, dass die Zeitung auch die richtige Seite beleuchtet denn ich mag das Wochenblatt sehr! Wenn aber die meisten Berichte so einseitig und ohne Nachforschungen dagestellt werden wie diese, kann ich den Berichten nicht mehr Glauben schenken.Ich wuensche euch vom Wochenblatt alles Gute und ,bitte ,fragt in den Kolonien nach wenn ihr was reinstellen wollt von hier,wie es sich in echt verhaellt. Hier ist natuerlich nicht immer nur eitel Sonnenschein aber solche Verleumdungen tun den betroffenen Personen doch sehr weh.

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