Ein Apostel zu Besuch

Asunción: Er gehört zu einem erlauchten kleinen Kreis an, den die Mormonen Kirche leitet. Sogar ein pensionierter Lufthansa-Kapitän befindet sich in dieser Ebene. Die Zahl der Gläubigen nimmt weltweit zu. Warum wohl?

Es liegt an der Schlichtheit des Glaubens, sagen einige Anhänger. Die Mitgliederzahl hat eine steigende Tendenz. Eigentlich heißt die Glaubensvereinigung Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Nun traf sich Ronald A. Rasband, einer der Zwölf Apostel aus der Mormonenkirche, mit dem Erzbischof von Asunción, Monsignore Edmundo Valenzuela. Es ging dabei vor allem um die geistige Arbeit der Mormonen in Paraguay zu vertiefen.

Insgesamt dürften sich in etwa 90.000 Anhänger dieser Glaubensrichtung in Paraguay befinden. Rasband will im Land Brücken mit den Katholiken bauen.

„Wir haben verschiedene Lehren, aber gemeinsame moralische Prinzipien“, sagte der Apostel Rasband nach seinem Treffen mit Valenzuela. Er betonte, beide Kirchen würden ihre Initiativen für eine Stärkung der Familien ausrichten. Des Weiteren waren bei dem Treffen die Themen Religionsfreiheit und humanitäre Hilfen für die Armen Schwerpunkte. „Wir sind Christen. Wir glauben, dass in der Kirche Jesus Christus organisiert, der auf der Erde lebt. Wir sind nicht die Katholiken oder Protestanten. Es ist eine Kirche Jesus Christus, die einen lebenden Propheten verkörpert“, erklärte Rasband.

Nach den Mormonen soll im Frühjahr 1820 Joseph Smith, ein 14 Jahre alter Junge, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gegründet haben. Ihm sei damals Gott der Vater und Jesus Christus erschienen. Mittlerweile hat die Glaubensrichtung in etwa 15 Millionen Anhänger weltweit.

Quelle: ABC Color

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43 Kommentare zu “Ein Apostel zu Besuch

  1. Zum besseren Verständnis: Mormonen bezeichnen sich selbst als Christen – doch sind sie das wirklich? Oder sind sie auch nur eine Glaubensgemeinschaft die dazu beiträgt, daß sowohl Nichtchristen als auch Christen noch mehr verwirrt werden und sich von den Kirchen abwenden? Seit Jahrhunderten gilt es als unumstritten, daß die einzige Grundlage und das Fundament der christliche Lehre mit Jesus Christus und den Aposteln im Neuen Testament nieder geschrieben und damit abgeschlossen ist. Schon Jesus Christus warnte davor, daß „in seinem Namen viele falsche Propheten kommen und gehen werden“ und die Menschen verwirren und verführen. Wie sieht die Realität der christlichen Lehre durch die Kirchen tatsächlich aus? Die Katholische Kirche behauptet, nur sie allein habe die Vollmacht und das Recht zu entscheiden, wer „Christ“ ist und nur sie habe das Recht zur Taufe, Abendmahl, Schuldvergebung u.v.m. Alle anderen Kirchen wären hingegen „Ketzer“ und dazu nicht befugt. Daher wird und kann die Katholische Kirche andere christliche Lehren neben sich nicht anerkennen. Tatsächlich aber lehrt die Katholische Kirche Dinge, die so nirgend in der Bibel zu finden sind und fügt damit Lehren der Bibel hinzu. Oder anders ausgedrückt, sie legt den Menschen Lasten auf, die absolut nichts mit der ursprünglichen christlichen Lehre zu tun hat. Und wie das Innenleben der Katholischen Kirche aussieht ist hinreichend bekannt. Die evangelische Kirche hingegen, stellt immer mehr die Bibel in Frage, streicht wesentlich Positionen heraus oder legt sie so zurecht, daß die Menschen damit „beruhigt“ leben können. Mit Glaubwürdigkeit hat das wohl nicht mehr viel zu tun und das spüren die Menschen. Die Mormonen führen auf ihre Art die Bibel weiter, lehren Dinge, die so nirgend in der Bibel zu finden sind. So z.B. die Vielehe, was vermutlich so manchen Paraguayer entgegen kommt. Wer sich außerhalb der christlichen Kirchen befindet, kann sich über dieses Durcheinander und Gegeneinander der Kirchen nur noch wundern. Die Folge ist, daß sie mit Gott nicht zu tun haben wollen denn was sie sehen und erleben von christlicher Seite ist ja nun wirklich oft mehr als abstoßend und traurig. Doch eines ist klar! Wenn es Gott tatsächlich gibt, dann kann es ihnen nicht als Entschuldigung angerechnet werden, wenn sie auf die Fehler und Lügen vieler „Christen“ verweisen um angeblich „beruhigt“ ein Gott fernes/loses Leben zu führen. Sie nennen das voll Stolz „gläubigen Atheismus“, Bestandteil der „wissenschaftlichen Kommunismus“ – in Wirklich nichts anderes, als den Glauben daran, daß der Mensch nicht viel besser ist das liebe Vieh, wird geboren, frißt und säuft, kommt seinen Trieben nach, lebt ohne Ziel und Hoffnung, oft ohne moralische Maßstäbe und wird irgendwann in der Erde verscharrt. Und das wars dann. Eigentlich ein trauriges Dasein! Nun habe ich damit vermutlich so manchen der Leser/innen geärgert und provoziert – doch genau das war meine Absicht. Wenn es dazu dient, über das eigene Leben und dem „Danach“ nachzudenken, dann war es das wert. Alle eine schönen Sonntag!

    1. Das ist ja alles gut und recht. Aber sind Sie nicht der Superchrist der letztes Jahr den armen Deutschen der um Hilfe gebeten hatte, hatte verhugern lassen und eine Spendemail angab die dann gar nicht funktionierte ?

      1. Apropos wie geht es dem anderen Deutschen welcher gerade aktuell mal wieder vom hiesigen „Recht“ gerupft wird und kuerzlich in einem Artikel des Wochenblattes stand ? Informiert uns dieses Mal bitte rechtzeitig bevor wieder einer von uns deutschsprachigen vor Hunger und Stress zusammenbricht und stirbt. Dieses Mal koennte ich sogar mein Scherflein beitragen, beim letzten Mal war ich selber pleite.

      2. Da sind sie die Spötter! Was für einen Quatsch erzählen Sie da liebe Monica. Erstens bin ich kein Superchrist (was soll das überhaupt sein?) und zweitens habe ich mit der von Ihnen geschilderten Geschichte nichts am Hut, kenne sie nicht einmal. Sie sollten sich künftig gut überlegen, was Sie da schreiben und in die Welt setzen. Das würde Ihnen sicher gut anstehen.

    2. Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin sogar strenggläubiger Atheist. Ich wurde geboren – war nicht meine Schuld – ich fresse, saufe, lebe nach meinen Trieben und werde irgendwann in extrem dreckiger Erde in Paraguay verscharrt. Was ist daran schlecht? So machen es doch 6 Mio Paraguayer und 80 Mio. Deutsche auch – auch wenn sie sich den Anschein eines „christlichen“ Glaubens geben.
      Ohne Hoffnung und ohne Ziel und ohne moralische Maßstäbe – na das trifft wohl eher auf die 6 Mio Paraguayer und weniger Deutsche zu – egal ob „Christlich“ oder „muselmanisch“ oder sonstwas.
      Hast du aus deinem Leben berichtet?

  2. Man solltet sich vor Augen halten das die Bibel und alle anderen „Glaubens- oder Kirchenschriften von Menschen geschrieben wurden, das ganze wurde 100te Male korrigiert, interpretiert usw. Um als Grundlage für diverse Machtaparate zu dienen. Sei es die kath. Kirche, Islam, usw. Dies sind alles Kirchern (Organsitationen) die einzig dazu dienen Macht zu bündeln.
    Sprich wieso sollte eine Glaube an Gott, Alah, Hindo, Jeshua, usw. etwas mit einer Kirche zu tun haben. Wer daran glauben will und kann, kann das auch ohne diese Institutionen.

    1. Schon, sicher . Mir persönlich genügt es, wenn mich die Gläubigen aller Richtungen in Ruhe lassen und anständig leben. Und bloss nicht Ungläubige in die Luft bomben. Das ist bei den Mormonen der Fall. Nette Leute, aber deren Glaube ist ziemlich seltsam, bzw noch seltsamer wie einige andere.

    2. Nicht nur Macht ausüben, sondern manipulieren und ausbeuten. „Deus vult“ dient der kindlichen Allmachtsphantasie mit seiner Interpretation der Welt recht zu haben und den anderen den Weg diktieren zu können.
      Religionen halten uns mit ihren fundamentalistischen Glaubensinhalten in einer kindlichen Welt des angeblichen „Wissens“ fest. Es wird Zeit, aus dieser Sackgasse der menschlichen Entwicklung herauszutreten. (Nach Andrea Kilian, Biologin)

      1. Im Gegensatz zu weltlichen Ideologien, wie Kommunismus, Faschismus, Nationalismus besteht die christliche Religon seit über 2.000 Jahren und wächst gerade dort, wo sie am meisten unterdrückt wurde und wird. So z.B. in Rußland und dem gesamten ehemaligen kommunistischen Ostblock, in China ganz besonders stark. Der unverfälschte christliche Glaube nimmt niemanden etwas weg, zwingt niemanden etwas auf, droht niemanden und verachtet Gewalt. Was sollte daran falsch oder schlecht sein? Was aber die Kirchen aus der christlichen Lehre gemacht haben steht auf einem ganz anderen Blatt. Auch und gerade die Kirchen haben den christlichen Glauben in der Geschichte, bis heute, mißbraucht um das Volk ruhig zu halten und zu zähmen. Daher sollten all die Spötter über Menschen die an Gott glauben, sich etwas zurück nehmen und ihren von Gott gegebenen Verstand gebrauchen. Und im übrigen ist es doch höchst seltsam, warum sich Menschen so über Christen ereifern können, obwohl diese von ihnen überhaupt nichts wollen. Eher das Gegenteil ist der Fall – Christen werden seit den Zeiten Jesu verfolgt, gefoltert und getötet obwohl sie niemanden etwas getan hatten.

        1. Schlimm, wenn man so tut, als wisse man etwas. Halbwissen ist gefährlicher als Nicht-Wissen. Tob shebbe goyim harog!
          „Wir sind nicht sicher, wie viel Historie und wie viel Fantasie man in die Texte eingewoben hat. Außerdem stammen die frühesten uns vorliegenden Fragemente aus dem 2. Jahrhundert nach Christi. Einige Teile des Johannesevangeliums wurden um 125 verfasst“. (Prof. Michael Haigent)
          Interessant. Damals war die durchschnittliche lebenserwartung 35 Jahre. Wer will sich dann noch daran erinnern können und aufschreiben, was der Ur-großvater gesagt haben soll. !? Sicher sind das alles nur Verschwörungstheorien doofer Wissenschaftler. Die Christen haben niemandem etwas getan? Zig Millionen wurden durch sie umgebracht!!!!!

  3. Die Heiligen der letzten Tage heißen so, weil sie wie die Zeugen Jehovas eine Endzeitsekte sind und das baldige Ende der Welt durch das Armageddon erwarten. Dies hat Jesus so prophezeiht und dann seine Wiederkehr angekündigt (Markus 13:26). Durch den eskalierenden Krieg im mittlerern Osten haben beide Sekten haben daher zur Zeit Hochkonjunktur. Wenn man Markus 13:3 usw. liest, spricht Jesus auf dem Ölberg zu den Jüngern und nur zu diesen, die ihn gefragt haben und sagt über das Drangsal der letzten Tage auch wann es stattfinden wird (in 13:30 und 13:32): Eure Generation wird es erleben, vom genauen Tag hat aber niemand Kenntnis, diesen kennt nur Gott der Vater alleine. Also sollten diese Ereignisse wohl spätestens etwa 100 Jahre nach der Kreuzigung und Auferstehung von den Toten auftreten, denn danach waren alle Jünger tot. Damit ist Jesus nicht nur ein Zombie, sondern auch ein falscher Prophet, vor denen er selbst warnt. Damit sollte diese Religion eigentlich am Ende sein. Da dies nicht sein kann und darf, wird der Text anders interpretiert, d.h. es wird sich alles zurecht gelogen. Die Urchristen haben eine Wiederkunft Jesu in naher Zukunft zu ihren Lebzeiten erwartet. Erst als klar war, dass dies nicht geschieht, mussten sie eine Kirche gründen.

    1. Hallo Georg, Deinem Komentar nach kennst Du ja die Bibel. Und ich gebe Dir Recht, dass die Bibel von vielen Gruppierungen als Leitfaden genutzt wird aber auch weit hergeholte Interpretationen benutzt. Deshalb mal eine Frage: Welche Religion lehrt ausschliesslich den Inhalt der Bibel? Welche Religion verbreitet keine Lehren, die der Bibel widersprechen? Welche Religion achtet alle 10 Gebote auch heute noch? Mir fallen da nur die Zeugen Jehovas ein. Aber vielleicht gibt es da noch andere?

      1. Die Zeugen Jehovas haben mehrfach falsche Prophezeiungen abgegeben, zuletzt wohl für 1975. Da die Apokalypse dann doch nicht gekommen ist, haben danach viele Anhänger die Zeugen Jehovas enttäuscht verlassen. Mit dem Verlegen der Wiederkunft Jesu, die dem Evangelium nach zu Lebzeiten der Jünger erfolgen sollte (Markus 13:30-32), in eine spätere, heutige Zeit, sind sie nicht mehr im Einklang mit der Bibel. Demnach sollte es eigentlich überhaupt kein Christentum geben, da der Religionsstifter ein falscher Prophet ist.. In (fast) allen anderen Punkten halten sie sich mehr als andere sogenannte christliche Gruppen streng an die Bibel, z.B. keine Politik, kein Weihnachtsfest und andere heidnische Feste feiern.

      2. Michael, Du bist den falschen Biebelauslegungen der Zeugen Jehovas auf den Leim gegangen. Allein schon die Behauptung verschiedener Religionsgruppen, daß die Bibel ein „Leitfaden“ für Christen wäre (am besten noch ein unverbindlicher) ist grundsätzlich falsch! Die Bibel ist GOTTES WORT und ist damit das unumstößliche Fundament aller Christen – ohne wenn und aber. Wer das so nicht sehen will, hat natürlich den Freibrief die Bibel so zu verdrehen, zu ergänzen oder zu kürzen wie es ihm beliebt. Am Schluß wird nicht mehr viel davon übrig bleiben, eben ein unverbindliches Werk von Menschen erdacht, so wie es die Atheisten ja behaupten. Wenn die Kirchen jedoch sich selbst zum Verbieger der Bibel machen, dann muß sich niemand wunderen, wenn die Kirchen nicht mehr für ernst genommen werden. Sie sind dann nicht mehr, als das „schale Salz das zu nicht mehr taugt als auf dem Boden zertreten zu werden“. So die Worte Jesu.

    1. Falsch! Nur in der Katholischen und orthodoxen Kirche tragen die „Würdenträger“ lange Gewänder. Auch das kann selbstverständlich sehr in Frage gestellt werden. Jesus lehnte dies ab. Aber wie gesagt, die Kirchen sind nicht gleichzustellen mit dem christlichen Glauben und sind m.E. weit, sehr weit vom wirklichen Glauben abgekommen und tragen damit Schuld, daß die Menschen nicht mehr glauben wollen oder können. Ich persönlich kann dies sehr gut verstehen.

  4. Ich würde sagen, mein Beitrag war ein „VOLLTREFFER“ und hat genau den Nerv vieler hier getroffen. Das genau war meine Absicht, nicht mehr und nicht weniger. Ja, ich bekenne mich zum christlichen Glauben an Gott, habe aber wie viele andere „die ‚Schnauze voll“ von Kirchen und Papier-Christen, die anderen Lasten auferlegen die sie selbst nicht tragen wollen/können, die christliche Botschaft verfälschen, hinzufügen oder wegnehmen oder zu Machtzwecken über andere mißbrauchen. Nicht überall wo „Christ“ drauf steht ist auch wirklich Christ drin. Nichts für ungut, wer sich aufgeregt hat darf sich wieder abregen und selbstverständlich so leben, wie er es für richtig hält. Oder alternativ über den Sinn seines Lebens nachdenken!

  5. Es gibt heutzutage unter den Millionen Büchern schon einige leben- und lesenswerte Bücher, da denke ich jetzt eher an Anna Segers, Goethe, Heinrich von Kleist, Heinrich Heine und viele viele mehr. Johannes der Säufer gehört eindeutig nicht dazu.
    Jeder Sepp kann ein Buch schreiben oder durch Berichte von Hirngespinsten irgendwelcher Spinner zusammen stiefeln.
    Beeindruckend, wie mit Griechischer Mythologie schon Jahrtausende früher als die von Gott unter stetiger Beobachtung stehende Bevölkerung gute und einfallsreiche Literatur geschrieben wurde, ohne darin in jedem zweiten Satz strafen, steinigen, peitschen zu sähen und in einer unvergleichlichen Ambivalenz Moral zu predigen.
    Es ist demnach durchaus möglich gute Bücher zu schreiben, ohne selbst falsche Moral zu predigen und wissenschaftliche Errungenschaften auf seine Eigenbedürfnisse umzumünzen, um ein einfaches, besitzloses Leben inmitten dem Volke gestohlenen Prunk zu führen.
    Das war früher anders, da gab es nur ein Buch, willkommen um die Zeit vor Facebock totzuschlagen.
    Aber seit Facebock und Waklman ist die Welt schlecht und verwerflich geworden. Da wünschen sich einige wieder die Steinzeit mit ihren 10 Geboten zurück.
    Persönlich ist mir das jetzige Internet-Zeitalter doch lieber, da brauche ich keine Steintafeln herumzuschleppen und kann bei Schundliteratur wie dem alten Schinken einfach Delete drücken, damit wieder Speicherplatz für interessanteres frei wird, auch wenn man so zu Ostern nicht in Trance verfallen und Oribi und Gorbi empfangen kann.

  6. Ich werde in den naechsten Tagen eine neue Glaubensgemeinschaft gruenden, zuerst muss ich aber noch ein Spendenkonto einrichten……………

  7. Wir kommen ALLE in die Hölle, zumindest nach Aussage der meisten heiligen Schriften. Glaubt jemand an Allah, so schickt ihn der Christengott ins Fegefeuer und umgekehrt. Derlei Aussichten macht einem die Auswahl nun wirklich nicht leicht. 🙂

  8. Die Glaubensgemeinschaft, die mir am besten gefällt, ist der aus dem Südpazifik stammende Cargo-Kult. „Es kommen viele große Vögel, die viele schöne Geschenke bringen, und alles ist für mich“.
    Bei Interesse: bitte googlen oder auf youtube.com nachsehen. Auf youtube sind die Kurzfilmchen leider alle auf Englisch.

  9. Ergo: DIE SPÖTTER UND GOTTLOSEN SIND IN DER MEHRZAHL und kommen sich dabei ganz intellekt und großartig vor. Doch auch sie können nicht beweisen, daß es Gott nicht gibt.. Kein Wunder, daß die Welt ist wie sie ist. Gott läßt sich nicht beweisen, man sieht und hört ihn nicht, man kann ihn nicht anfassen. Doch wer sich mit ihm einläßt wird die Wirkungen erfahren. Dazu gibt es ungezählte Erlebnisse die nicht mit menschlichem Verstand erklärt werden können. Das ist wie mit dem elektrischen Strom – sieht man nicht, und hört ihn nicht, riecht ihn nicht – doch die Auswirkungen sind gewaltig. Wenn es den Menschen schlecht geht rufen sie plötzlich nach Gott, geht es ihnen wieder gut wenden sie sich ab. So war es in u.a. in der Vorwendezeit der DDR. Die Kirchen waren zum bersten voll, nach der Wende gähnende Leere. Die Gehirnwäsche jahrzehntelanger kommunistischer Erziehung zum Atheismus hat ihre Wirkung nicht verfehlt und reicht bis in unsere Tage hinein. Aber wie gesagt, jeder trägt für sich die Verantwortung allein. Spätestens auf dem Sterbebett werden die heute so Großmäuligen ganz klein und weinerlich und rufen nach Gott – doch dann ist es zu spät. Aber sie alle tun so, als ob sie unsterblich wären – alles nur Selbstbetrug!

      1. Großer Irrtum mein Freund! Das verkünden höchsten laue Kirchen die sich dem Zeitgeist, besser Ungeist, anpassen. Lies die Bibel unvoreingenommen, dann erkennst Du vielleicht, was Sache ist.

          1. Weist Du, warum das nicht richtig sein kann? Das wäre dann wie ein Freibrief für Boshaftigkeit, Lug und Betrug, Kriminalität bis hin zu Mord und Totschlag. Alles wäre erlaubt, es genügte dann sich in der letzten Minute dieses Lebens Gott hinzuwenden. So gesehen, wären dann auch Al Capone, Stalin und Hitler und viele andere dunkle Gestalten der Menschheit gerettet. Wer die Bibel kennt, wer die zehn Gebote kennt und dennoch in voller Absicht ein übles Leben führt erfährt keine Rettung!! Wer die Bibel jedoch nicht kennt, nie etwas von Gott erfahren hätte, der kann jedoch Vergebung und Rettung erfahren, er wußte es ja nicht besser. Also mach Dir nichts vor und bieg Dir die Wahrheit nicht nach eigenem Gusto zurecht.

          2. derjenige, der einen „Freibrief“, so wie du es geschrieben hast, bekommen hat, wird eine weitere, und wenn notwendig noch eine, und noch eine Chance bekommen.

    1. Selbstbetrug, das Stichwort. Wissen Sie, lieber Manni, wie sich ein Christ im Kapitalismus behauptet? Das geht nur mit Selbstbetrug wenn er in einer gewinnorientierten Gesellschaft etwas werden will. Weil „Gewinn“ ist „Wucher“ und dieser ist laut Jesus verboten. Gewinn ist der Trick den Wucher zu legalisieren, Selbstbetrug also.
      „Christentum ist Judentum für Nichtjuden“ sagte Disraeli und gerade die Christen sind den Juden so dermaßen auf den Leim gegangen, daß sie nicht einmal merken, daß sie die jüdischen Wucherpraktiken, wegen welcher jene ständig davon gejagt wurden, langsam übernommen haben.
      Das ist nur ein Beispiel von vielen.

        1. Nö, nicht für einen Glauben. Glaube ist Lüge weil es eben KEIN Wissen ist. „Dienen soll man nur der Wahrheit.“ – Deutsch-atheistischer/heidnischer-Leitsatz. Goethe Atheist und Nietzsche Heide ohne Götterglauben z.B.
          Messdiener? Das sind die Zeremonielakaien, Kerzenständer und wandelnde Mumien welche um den Altar schleichen und im Kindes-und Jugendalter für derlei Schwachsinn mißbraucht werden!

          1. Mir hat mal ein Pastor zu erklären versucht, dass Glauben mehr als Wissen ist! Wissen ist letztlich nur was für geistig Arme.

  10. Manni, du hast gute Ansätze gegeben um Nachzudenken. ich wünsche dir mut, nicht so sehr nach den negativen Früchten zu achten, die viele Christliche Gemeinden vorbringen. Leider sind wir „Christen“ alle in dieser sündigen Welt hineingeboren, die fehler machen. Keiner der Jesus Christus (versucht) nachzufolgen ist schon ein fehlerloser Heiliger. Das Christliche Leben ist ein Prozess, ein kampf der erst mit dem Tot aufhört. Trotzdem wollen wir festhalten an der Lehre der Bibel und vor allem an einem Lebendigen wahrhaftigen Gott. Jesus Christus können wir nicht mit „Wissen“ bestätigen sonder nur erleben. Eines Tages werden auch die Spöter einsehen müssen, das es einen wahrhaftigen lieben Gott gibt, der am Ende gerecht richten wird.

    1. Wieso ist Gott lieb? Im Alten Testament war er böse, rachsüchtig, neidisch, egoistisch, eifersüchtig, voller Intrigen. Irgendwann änderte er seine Meinung und schickte sich selbst als seinen Sohn auf dem Umweg über eine Jungfrau in die Welt um dann nur noch Gutes zu predigen und Millionen Menschen dazu zu überzeugen, sich das Gehirn waschen zu lassen und alle um sich tanzen zu lassen wie um das goldene Kalb. Wissenschaftler, keine Verschwörungstheoretiker, sind der Meinung,dass das Universum Milliarden Galaxien hat in denen Milliarden Planeten existieren, mit Wesen, die uns weit voraus sind. Nun ist davon auszugehen, dass diese intelligenten und fortschrittlichen Wesen alle verloren sind und in der ewigen Verdammnis landen werden. Wieso? Weil Gott lt. Christentum nur einen einzigen Sohn schuf den er als sich selbst auf die Erde sandte um die Menschheit zu retten. Nein, was haben wir für ein Glück! Wenn wir diesen Schwachsinn glauben haben wir die große Chance, ins Paradies zu gehen. Dort sitzen wir dann und singen und beten in Gottes herrlichem Antlitz in Ewigkeit und Ewigkeit. Wie langweilig!!!

  11. „Ergo: DIE SPÖTTER UND GOTTLOSEN SIND IN DER MEHRZAHL und kommen sich dabei ganz intellekt und großartig vor.“

    Ja, dann herzlichen Glückwunsch zu der eines Tages von Gott zu sich genommen werdende Minderheit (irgendwann…) und dem Aufgrund des Glaubens wahren Intellekt. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne, da es den Teufel dann immer noch gibt. Viel Spaß wünsche ich jetzt schon.

    „Doch auch sie können nicht beweisen, daß es Gott nicht gibt.“
    Das Wörtchen „daß“, das gibt es tatsächlich nicht mehr, beweisbar. Und eines Tages werde ich Kaiser von China, denn die Franziskaner können nicht beweisen, dass ich nicht der Kaiser von China bin.

    „Kein Wunder, daß die Welt ist wie sie ist.“
    Die Welt untersteht zu jeder Petasekunde einer etwa Atom-großen Veränderung, weshalb sich die Welt im Laufe der Zeit sehr wohl ändert. Das wussten schon die Alten Griechen. Oh, ist das etwa ein Beweis, dass es Gott gibt?

    Doch für manch etwas altertümliche Zeitgenossen scheint die Welt wirklich seit sechstausend Jahren stehen geblieben zu sein und sich keine Veränderung unterzog. So liebt Gott alle Menschen immer noch, außer Schwule und Lesben, nichtgläubige und violetthäutige mit gelben Globi-Tatoos.

    „Gott läßt sich nicht beweisen, man sieht und hört ihn nicht, man kann ihn nicht anfassen.“ Tatsächlich? Aber mit einer unglaublichen Eingebildetheit behaupten, es gäbe Gott?
    Es lässt sich nicht beseisen, dass ich nicht der Kaiser von China bin, also bin ich der Kaiser von China?

    „Doch wer sich mit ihm einläßt wird die Wirkungen erfahren.“ Uhiiiiii, brauche ich jetzt Polizeischutz? Ist er wieder mit einem kleinen Spende wieder besänftigt? Cuanto? Wo kann ich bezahlen?

    „Dazu gibt es ungezählte Erlebnisse die nicht mit menschlichem Verstand erklärt werden können.“
    Ja, tatsächlich ist das Internet, von dem schon in der Bibel berichtet wird, aber es damals noch keine Worte dafür gab, zugemülllt mit „ungezählte Erlebnisse die nicht mit menschlichem Verstand erklärt werden können.“
    Dazu braucht es jedoch nicht viel Verstand, um die Lügengeschichten zu erklären, wie ich der beste lebende Beweis bin. Das Schema F ist leicht erklärt:
    Ueli hat einen schweren Unfall. Klinisch tot. Später wird er berichten ein „Licht“ gesehen zu haben (Gottes letzter Spaß, ein riesiger Insektenvernichter (Dieter Nurh)). Aber zum Glück hat Uelis Tante für ihn in Rom gespendet, pardon, gebetet und siehe da, wie ein Wunder ist er wieder da.

    Mein Fazit:
    1. Wer nicht an Gott glaubt ist ein Idiot. Nur wer an Gott glaubt ist ein lebenswerter und intelligenter Mensch. Ja, kein Wunder, nur solche haben den Reichtum der Kirchen gespendet, wenn auch nur mittels jahrtausendlanger Androhung von Verbrennung auf dem Scheiterhaufen wegen Hexerei und Ketzerei.
    2. Es ist zu beweisen, dass es Gott nicht gibt. Solange muss davon ausgegangen werden, dass es Gott gibt.
    3. Unser Universum ist in Wahrheit eine Apfelgurke, solange nicht bewiesen wird, dass das Universum keine Apfelgurke ist.

  12. Glaube ist weniger wert als Wissen.

    Paulus in einem Brief an die Hebräer.
    Was also soll Gott sein? Ein Rauschebart über den Wolken, der alles regelt und kontrolliert? Der Gott, den uns die Religonen vorgaukeln, kann mir gestohlen bleiben. An einen Gott glauben zu müssen, den mir niemand beweisen oder beschreiben kann? Horrible dictu! Halt: da fällt mir was ein. In meiner Kindheit und Jugend wurde mir vorgegaukelt: Gott ist die Liebe. Wenn das so ist, glaube ich an Gott, denn ich liebe alle die hübschen, jungen Paraguayerinnen, sofern sie schlank sind un einigermaßen gebildet..

  13. Es ist interessant festzustellen, wie angeblich kultivierte Menschen jeglichen Anstand und jede Zurückhaltung vermissen lassen um ihren hasserfüllten Emotionen freien Lauf zu lassen. Sie kommen sich in der Rolle des Spötters großartig vor. Und warum? Nur weil sie sich vom christlichen Glauben provoziert fühlen. Im Altertum warf man die Christen den Löwen zum Fraß vor, heute will man sie mit Worten fertig machen, weil mehr nicht opportun ist.. Doch das wird ihnen niemals gelingen wie ihnen das in der Geschichte noch niemals gelungen ist! Allen Anfeindungen zum Trotz wächst weltweit die Anzahl der Christen und die Bibel ist das am meisten verbreitete Buch der Welt, sehr zum Ärger aller Atheisten und Gottesleugner. Als bekennender Christ sage ich nur: „die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter“! (Nicht von mir, sondern von Helmut Kohl – aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Damit ist mein Beitrag zu diesem Thema beendet, denn es bringt nichts sich mit verhärteten und verbitterten Menschen zu befassen.

    1. Die Bibel ist eben nichts anderes als eine große Verschwörungstheorie. Menschen, die zu dumm sind, nachzudenken oder einfach zu faul, glauben jeden Mist. Andere, die sich mit der Sache unvoreingenommen auseinandersetzen kommen zu ganz anderen Ergebnissen. Oder sind die vielen Religionswissenschaftler und andere wie Dawkins ohne Anstand und Vernunft? Dass ich nicht Lache. Und wieder kräht der Hahn….

  14. Jetzt sind wir schon bei 40 Kommentaren angekommen – ueber ein Mormonenthema!
    Ich bitte euch aufzuhoeren ueber die Sinnhaftigkeit der Bibel zu streiten. Gerade in diesem Thema macht es gar keinen Sinn, den anderen eine Meinung aufzuzwingen.
    Man muss es halt akzeptieren, so in etwa wie sich Leute taetowieren lassen oder sich Zigaretten goennen.

  15. „Die Quelle erklärt sich selbst aus den alten Veden 4000 – 7000 Jahre
    Ich sage euch ihr sollt euch kein Bild von mir machen. Denn jedes Bild, das ihr von mir erschafft, trennt euch von mir, als wärt ihr hier und ich dort, außerhalb von euch. Das ist nicht die Wahrheit, denn die einzige Wahrheit bin ich, in jedem Grashalm und jedem Staubpartikel. Ich bin die Luft die du Du atmest, ich bin die Atome Deiner Nase und die Lunge, in die ich ströme. Ich bin der Stuhl, auf dem Du sitzt, der Boden auf dem Du stehst oder die Fläche auf der Du liegst. Ich bin der Anfang und das Ende, ich bin die Zeit und die Ewigkeit. Ich bin die Menschen, die du siehst, ich bin Dein Auge und ich bin das, was Dein Auge sehend macht. Ich bin das was Deine Hand berührt, ich bin Deine Hand und das, was Deine Hand fühlend macht. Ich bin der natürliche Impuls in Dir, hilfreich zu sein. Ich bin jeder Klang dieser Welt und alles, was diesen Klang erzeugt. Ich bin der unsichtbare Raum, in dem die Klänge und Dinge erscheinen und ich bin alles, was in diesem Raum erscheint. Ich bin die Stille, in die jedes Geräusch hinein versinkt. Ich bin jedes Tier, jede Pflanze und jeder Mensch-weil nichts und niemand getrennt von mir existiert.“
    Atheisten sind die besseren Christen. 😉

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