Ein beeindruckender Hügel

Areguá: Nicht weit von der Hauptstadt Paraguays entfernt liegt der Cerro Kõi. Nicht einmal alle Einheimischen kennen diesen Ort. Jedoch zieht er nun von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher in seinen Bann.

Der Hügel Cerro Kõi wurde vor Millionen Jahren aus Sandsteinen gebildet, ähnliche Objekte gibt es in Kanada und Südafrika. Schon 1933 wurde das Naturdenkmal durch seine wissenschaftliche Kuriosität zum Schutzgebiet erklärt.

Der Eingang zu dem Areal wird von zwei Wachmännern beschützt. Edelio Suarez ist ein Ranger in dem Park. „Vor ein paar Jahren gab es mehrere Übergriffe und Vergewaltigungen. Diese Probleme haben wir nun beseitigt und stehen in direktem Kontakt mit der Polizei“, erklärte Suarez.

Vor dem Aufstieg zum Gipfel des Hügels gibt es Parkbänke und Grillplätze. „Der Ort dient zur Erholung, laute Geräusche, Musik und Alkohol sind hier tabu“, betonte Suarez.

Es gibt viele Tierarten, wie Kaninchen, Gürteltiere, Reptilien und weitere in dem Gebiet. „Die Leute kommen aus den verschiedensten Gründen. Vom Gipfel des Cerro Kõi hat man einen wunderbaren Blick über den Ypacaraí See und zum Cerro Patiño. Andere wiederum interessieren sich für die Geologie des Berges“, erklärte Suarez.

In den 90er Jahren wurden Steine aus dem Berg extrahiert, General Lino Oviedo soll dabei seine Finger im Spiel gehabt haben. Als das Vorhaben gestoppt wurden die imposanten Sandsteinformationen noch deutlicher sichtbar.

„In anderen Teilen der Welt sieht man nur die Oberfläche, hier ist das viel intensiver“, betonte der Ranger.

In etwa 17.000 Besucher kommen jährlich zum Cerro Kõi, 300 wurden täglich an Spitzentagen gezählt. Die meisten kommen in der Winterperiode. Vom Hügel aus hat man eine atemberaubende Aussicht, die jeden Schweißtropfen vergessen lässt. Laut Suarez käme es noch zu weiteren Verbesserungen bei der Beschilderung und den Informationstafeln in dem Park.

Quelle: Ultima Hora

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