Ein Bischof findet treffende Worte

Fuerte Olimpo: „Wenn es nicht gelingt, unsere Rechte zu verteidigen, werden wir immer in Armut leben“, betonte Gabriel Escobar, Bischof vom Chaco. Ein Thema liegt ihm besonders am Herzen.

Er beklagt die andauernden Verschiebungen bei den Ausschreibungsmodalitäten vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) bei der 270 Kilometer langen Asphaltstraße zwischen Loma Plata (Boquerón) und Carmelo Peralta (Alto Paraguay).

Eigentlich unvorstellbar, denn schon sechsmal wurde der Prozess bei dem Projekt ausgesetzt. Immer mit dem gleichen Argument: Die Unternehmen brauchen mehr Zeit um die Arbeiten zu internalisieren. Nun gab das MOPC wieder ein neues Datum bekannt. Am 28. April sollen die Umschläge der Anbieter geöffnet werden.

Der Bischof klagte die wiederholten und langen Verschiebungen an, bis endlich etwas getan werde, vor allem in dieser Region. „Sie spielen mit den Illusionen der Menschen bis endlich eine Allwetterstraße vorhanden ist. Sie kann Leben retten“, erklärte Escobar. Er fügte an, in dem Fall gebe es einen Mangel an Ernsthaftigkeit der Regierung, hierbei sei wohl nur Pessimismus angesagt. „Sehen ist Glauben“, so verglich der Bischof als Vergleich eine Aussage vom Apostel Thomas.

Er forderte die Behörden auf, mehr Investitionen, vor allem in die Straßen der östlichen Region von Paraguay, in die Wege zu leiten, während der Westen einen enormen Reichtum habe und über Allwetterstraßen verfüge. Escobar hat noch eine andere Befürchtung, nämlich dass das Projekt als “Vorzeigeobjekt“ für Politiker verwendet werde, weil die Wahlen vor der Tür stehen. Deshalb ist wohl eine weitere Verschiebung bei der Straßenverbindung möglich.

Die Höhe der Investitionen der 270 Kilometer langen Verbindungsstraße wird mehr als 300 Millionen US Dollar verschlingen und ist ein Projekt zwischen der Privatwirtschaft und der Regierung.

Quelle: ABC Color

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5 Kommentare zu “Ein Bischof findet treffende Worte

  1. Haette Praesident Stroessner waehrend seiner Amtszeit nicht die Rutas bauen lassen, waere die Strasse von Asuncion nach Ciudad del Este heute noch ein Feldweg.
    Noch Fragen?
    Also bleibt locker und schickt den verantwortlichen Leuten endlich mal richtige Ingenieure, Strassenbaufirmen und keine „Spezialisten“ von GottesGnaden.
    Die hiesigen sogenannten „Fachleute“ verstehen unter hoeherer Mathematik doch nur wie man morgens um 3 die Wurzel aus ner Unbekannten zieht….

  2. Bei Alfredo Stroessner würde die Ruta schon bestehen!!! Nun dieser Bischof hat gut reden wie immer hat die Kirche ihr Mundwerk weit auf und fordert Andere auf etwas zu tuen oder zu Unterlassen. Bekannt ist das die K–Kirche in Süd Amerika der mit Abstand größte Grundbesitzer ist da ergibt sich die Frage warum nicht mal etwas an Gelder dazu tuen. Die K–kirche hat hier mit brutalster Gewalt Land mit Hilfe der Inquisition geraubt ,durch Mord ,Folterung ,Raub,Diebstahl.,noch Heute leben die Ureinwohner im Dreck Ärztliche Hilfe Schulen ;Krankenhäuser für die Beraubten sind nur dann gegeben wenn ein klarer Vorteil für die K-Kirche davon ausgeht.Es muss ja nicht gleich Straßenbau sein aber die Anderen Dinge. Wenn wir vom Staat Vatikan reden und der K-Kirche sprechen wir hier von Billionen an Land ,Wertebesitz,Gelder doch was sie an Gelder heraus gibt ist nur ein Bruchteil ihres Vermögens.Ist ihr Heiland nicht in schlichter Kleidung daher gegangen? Gottes Sohn? Warum muss Prunk so übertrieben werden.? Nein so ein Thema ist bei mir ein Rotes Tuch wenn Menschen die für das Geistliche Wohl der Menschen da sein sollen sich Politisch hervor tuen wollen.

    1. „Die K–kirche hat hier mit brutalster Gewalt Land mit Hilfe der Inquisition geraubt ,durch Mord ,Folterung ,Raub,Diebstah“
      Diese Behauptung ist sinnloser Quatsch und historisch völlig haltlos.

  3. Wen in der Regierung auch nur ein bischen langfristiger gedacht werden könte würden sie sehen das die Infrastrucktur (zb Wege oder zugverbindung für die schwere Last zur entlastung der transchaco strasse uvm)so viel mehr steuereinnahmen bringen würde das es ruckzuck wieder hereinkommen würde was da investiert were weil hier das humanpotential ist zu investieren.
    rschreibung verboten.

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