Ein Blick in die Zukunft

Asunción: Was 2014 noch als nicht realisierbar galt steht nun kurz vor dem ersten Spatenstich. Dennoch hängen mit einer neuen Brücke auch viele private Interessen zusammen, wie die von Conrado Höckle, einem Berater des Präsidenten Abdo.

Höckle besitzt ein 1.200 ha großes Grundstück zwischen der Remanso Brücke und der jetzt geplanten Brücke nahe des Botanischen Gartens, jedoch im Chaco. Da soll ein Luxuswohnviertel entstehen, welches Paraguay so noch nie gesehen hat. Wer da wohnen möchte sollte sehr viel kapital haben, denn Häuser kosten da aktuell wenigstens 1 Million US-Dollar.

Die Firma, die dieses Grundstücksprojekt vorantreibt heißt Terminal Occidental S.A. und gehört Höckle. Das Projekt Tosa sieht zudem den Bau eines Hochhauses vor, welches in seinem Design an eine arabische Hotelikone erinnert. In der Projektvorstellung auf der Webseite der Firma, hieß es schon 2013, dass eine zweite Brück von Asuncion nach Chaco’i zur Umsetzung notwendig wäre.

Diese Brücke soll den Botanischen Garten an die Verbindungsstraße von der Remanso Brücke bis nach Puerto Falcon anbinden.

Sicherlich hilft diese Brücke der privaten Initiative, dennoch hilft es viel anderen Menschen aus vielen anderen Bereichen des Landes ebenso. Zum Beispiel ist davon auszugehen, dass der Markt in Puerto Elsa damit wächst und noch mehr Käufer anzieht als bisher.

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3 Kommentare zu “Ein Blick in die Zukunft

  1. Ja, hilft anderen Amigos aus vielen anderen Bereichen des Landes ebenso.
    Die Frage ist nur, was, wann, warum und weshalb fertig, die angefangene und wieder beendete und vielleicht wieder einmal fortgeführte Arbeit der Asuncioner Metro, die Dampfeisenbahn, der Nationale Telenovelas-Satellit, eine Brücke die niemand braucht, da von 8 Millionen Einwohnern eh nur 2,3 Millionen einer Arbeit nachgeht oder der Singletower, deren 1-Zimmerwohnung für wenigstens 1 Million US-Dollar sich nur die Amigos der Amigos leisten können? Wow, und das alles bevor wir hierzulande das Jahr 1599 schreiben. De la primera wie sich ein Fünftweltland in fünfhundert Jahren in eine Viertweltland entwickelt.
    Und das alles aus dem Rest, was Fiscus einnimmt abzüglich 71% Ausgaben für Löhne finanziert, wohl geplant und durchdacht und gekonnt fachmännisch gebaut.
    Naja, Herr Höckle findet sicher noch ein paar private Investoren, Paraguay hat jedenfalls einen besseren Ruf als Venezuela puncto Korruption, was Vor- und Nachteile haben könnte. Ich gebe mal ne Kreditwürdigkeitsprognose DD+ ab, was man auf getrost C– aufrunden darf.
    Viel Spaß.

  2. Für ein Land mit dieser Wirtschaftsstruktur halte ich das für Größenwahn. Aber die Einnahmen der Drogenbarone (Investoren) müssen doch irgendwie gewaschen werden.

  3. Grössenwahn ist die Frechheit, mit der hier das Geld des Volkes ausgegeben wird, alles Geplante basiert nur auf der Prämisse, wo kann ich am meisten Geld abzweigen.

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