Ein Ergebnis was überrascht

Asunción: Die Senatoren Patrick Kemper (Hagamos) und Víctor Ríos (PLRA) haben ein Gesetzesprojekt präsentiert welches die Kultivierung von medizinischem Cannabis von der Strafverfolgung befreit.

In Paraguay, wie auch in anderen Ländern, gibt es Patienten die auf medizinisches Cannabis angewiesen sind. Um dieses Öl kaufen zu können, muss man meist tief in die Tasche greifen. Selbst anpflanzen wäre günstiger, steht jedoch noch unter Strafe. Dies wollen einige Senatoren ändern. Doch was meint die Bevölkerung?

Insgesamt 64,94% sind für ein solches Gesetz, während 35,06% nicht einverstanden sind, so eine Umfrage der Tageszeitung Última Hora. Ungeachtet dessen, was das Volk denkt und will, entscheiden die Volksvertreter und sicherlich nicht 1:1, da auch die Pharmaindustrie sicherlich ihren Einfluss versucht auszuspielen.

Einige meinen eventuell, dass damit der erste Schritt zur Legalisierung von marihuana zum Genuss getan wird, doch diese Angst scheint unbegründet. In Deutschland ist ist Cannabis als Medikament seit 2 Jahren legal. Dies liegt unter anderem daran, dass es speziell bei Krankheiten wie Multipler Sklerose, Paraplegie, Epilepsie, Chemotherapie sowie chronische Schmerzen, Muskel-Spastiken, Epilepsie, Erbrechen und Übelkeit im Rahmen einer Chemotherapie und Appetitlosigkeit bei AIDS wirkt. Insbesondere als Schmerzmittel sind die Blüten effektiv und bieten eine nebenwirkungsärmere Alternative zu Opioiden.

Wochenblatt / Última Hora / Five Bloom

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