Ein gefährliches Floß wird zur tödlichen Gefahr

San Estanislao: Dorfbewohner mussten sich selbst helfen, weil eine Brücke über den Fluss Tapiracuãi zerstört ist. Jedoch birgt das improvisierte Floß erhebliche Gefahren für die Nutzer.

Seit vier Monaten ist die alte Holzbrücke unbrauchbar. Eigentlich sollte das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) den Wiederaufbau in die Wege leiten. Aktuell kann das provisorische Floß nur von Motorradfahrern oder Personen zum Überqueren des Flusses genutzt werden.

Anwohner der Zone berichten, dass das Risiko für alle Menschen sehr groß sei. Mit der gebauten Holzkonstruktion lässt sich die Stadt Santaní wesentlich schneller erreichen, die Gefahr ist aber groß, dass das Floß wohl irgendwann einmal zusammenbricht.

Unbekannte hatten vor vier Monaten die Holzbrücke in Brand gesetzt. Die Nutzungsdauer war eigentlich erreicht, denn die Konstruktion war schon morsch und viele Holzbalken verfault.

Eleno Vargas, ein Bewohner aus Noviretã, wies daraufhin, dass die jetzige Situation besorgniserregend sei. „Viele haben Angst, dass ein Unglück passiert. Der tiefe Fluss und das prekäre Floß sind große Risikofaktoren. Wenn keine Antwort vom MOPC erfolgt müssen wir das Gewässer trotzdem weiterhin so überqueren“, erklärte Vargas.

Pedro Peralta, ein anderer Anwohner in der Gegend, sagte, es würden viele Waren nach Santaní transportiert. Alle müssten nun über Umwege dorthin gebracht werden.

Der Verantwortliche vom MOPC für diesen Bezirk, Andrés del Puerto, war nicht zu erreichen. Der Beamte ist im Urlaub.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Ein gefährliches Floß wird zur tödlichen Gefahr

  1. Die sollen aus dem ganzen Holz einfach ne einigermassen gscheite Fähre zusammenimprovisieren. Da kann einer dann sogar noch ein kleines Business machen.
    No hay problemo…

    1. Doch doch!
      Kaum hat er nämlich das Ding in Gang gebracht, muss er seinen Verdienst der Politik, der Justiz und all den übrigen Gaunern abliefern.
      Schon vergessen? Wir sind in Südamerika! Especialmente en Paraguay…

  2. Die Menschen hier sind wirklich abartig lethargisch, wo liegt das Problem wenn da so viele rüber wollen? Alle zusammen was aus den Resten zimmern kann doch nicht soo schwer sein? Die Regierung mach da eh nix!

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