Ein gesunder Lebensstil: Kostenlos und lebensverlängernd

Asunción: Das ein oder andere Glas Bier sein lassen, sich das Rauchen abgewöhnen oder wöchentlich ein paar Schritte gehen – für einige unvorstellbar, für andere Realität und Notwendigkeit.

Weiterhin soll jeder nach seiner Fassung glücklich werden. Wenn dies Alkohol- und Tabakkonsum beinhaltet, dann ist das eben so. Wer jedoch meint einen Wechsel zu benötigen, wird laut einer Langzeitstudie mit mehr Lebenszeit belohnt. Doch was ist ein gesunder Lebensstil und welche Vorteile bringt er wirklich?

Im Rahmen einer Studie konnten Forscher erstmals nachweisen, was ein gesunder Lebensstil wirklich bringt: Durchschnittlich sieben Jahre mehr Lebenszeit.

Das ist natürlich nur ein statistischer Mittelwert. Doch die drei Variablen Übergewicht, Alkohol- und Tabakkonsum haben die Forscher mit Bedacht gewählt – sind sie doch in den hoch entwickelten Ländern die zentralen Stellschrauben für die Lebenserwartung. Auch wer nicht alle drei Anforderungen an einen gesunden Lebensstil erfüllt, kann mit einem Vorteil rechnen: So kann sich, wer nie geraucht hat oder übergewichtig ist, immerhin noch über vier bis fünf zusätzliche Jahre freuen.

In Paraguay zu leben hat, was den gesunden Lebensstil angeht, Vor- und Nachteile. Einerseits kann man bei den niedrigen Preisen für Alkohol und Tabakwaren schnell in Versuchung geraten mehr zu konsumieren und anderseits bietet das Land alles für einen gesunden Lebensstil – gesunde Ernährung, Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen und eventuell abzunehmen.

Als Datengrundlage diente die Langzeitstudie “Health and Retirement Study“, an der mehr als 14.000 US-Amerikaner im Alter zwischen 50 und 89 Jahre teilgenommen hatten. Zwischen 1998 und 2012 waren sie alle zwei Jahre zu ihrem Gesundheitszustand befragt worden.

Als “übergewichtig“ galten alle, deren Body-Mass-Index die 30 überschritt. Wer in seinem Leben weniger als 100 Zigaretten geraucht hatte, ging noch als Nichtraucher durch. Und für einen moderaten, “gesunden“ Alkoholkonsum veranschlagten die Forscher weniger als 14 alkoholische Getränke pro Woche – bei Männern. Bei Frauen lag die Grenze bei der Hälfte.

Wer den ungesunden Lebensstil ausgiebig kennengelernt hat, hat jederzeit die Möglichkeit auch den gesunden Lebensstil kennenzulernen.

Wochenblatt / https://www.healthaffairs.org/doi/abs/10.1377/hlthaff.2016.1569

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19 Kommentare zu “Ein gesunder Lebensstil: Kostenlos und lebensverlängernd

  1. „Das Land alles für einen gesunden Lebensstil – gesunde Ernährung“???
    Gesunde Ernährung mit Hühnerfleisch, ja klar, da wird man nicht krank, da die tägliche Ration Antibiotika gleich integriert ist.
    Gesunde Ernährung mit Gemüse, man mus jede einzelne Gurke anriechen ehe man sie kauft, die meißten riechen nach Gift, das trifft wohl auf fast alle Gemüsesorten zu.
    Gesunde Ernährung mit Nudeln, das gleiche Problem, die Lager werden mit Insektizieten gespritzt und zwar dermaßen, das nicht nur die Verpackung danach richt, sondern die Nudeln danach schmecken.
    Alkohol ist billig? Ja, Schnaps aus der Plastikflasche, wobei, wenn man 3 kauft einen Blindenhund gratis bekommt. Bier ohne chemische Zusötze kostet hier das Doppelte als in Deutschland.
    Zigaretten sind hier wahrhaft billig, aber tragen halt nicht zur gesunden Ernährung bei.
    Gesunde Ernährung mit Fleisch, habe letztens Lomo gekauft, das haben nicht mal die Katzen gefressen. Höchstwahrscheinlich wurde das Tier kurz vor der Schlachtung geimpft.

  2. “ Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen „….hier in Py ?…….also Rad- und oder Wanderwege sucht man hier wie die Nadel im Heuhaufen. Schwimmen ?……in den Gewässern, Seen oder Flüssen kann man höchstens Glück haben, das sich die Schuppenflechten auflösen. Ausser an manchem Wasserfall käme da nur der hauseigene Pool in Betracht. Also von welchen Betätigungsmöglichkeiten wird hier gesprochen ?

  3. Halte doch eigenes Geflügel. Da hast du Fleisch und Eier ohne Antibiotika. Aus den Eiern kannst dann auch eigene Nudeln herstellen. Die meisten DACHler sitzen doch nur rum und tuen nichts. Man könnte wenigstens einem Teil der Zeit für das Anpflanzen von eigenem Gemüse und dem Halten von Geflügel verwenden. Oder man lässt das seinem Capatas machen…fals zu faul. Weis auch nicht warum man immer nur meckern muß… Diesem Biozeugs, was es in Europa gibt, ist ja auch nicht zu trauen. Da hilft, egal wo, nur selbst ist der Mann, oder eben essen was da ist.

  4. Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin
    ohne Alkohol und Rauch stirbt die andere Hälfte auch.
    Also was solls?
    Kein Alkohol ist auch keine Lösung 🙂

  5. !Eigene! Pollo, Ponerdoras sowie Schwein. Ich weiß was mein Essen vorher gegessen hat. Gemüse? Wächst im Invernadero. Bewegung? Wenn man/frau das selbst pflegt, ein paar Kilometer zu Fuss geht, NICHT IN DER STADT wohnt, dann wird man hier Uralt. Wenn ich die in Pipicina chlorverseuchten Poll Badende sehe, mit minimum drei Latta Cervesa zu Mittag Essende, dem Capataz und Empleada bei der Arbeit zuschauende DACHL,s sehe, dann weiß ich wie flott die im Spital bzw. unter der Erde sind.

  6. Mein Rat für ein langes, gesundes Leben: möglichst keinen Sex, täglich fünfmal beten und mindestens zwei Stunden täglich die Bibel „studieren“. Dann kommen alle, die sich daran halten, in den Himmel. Garantiert!

    1. Sehr gut. Und wenn es doch nicht funktioniert, dann musd man den gesundheitlichen Zustand als Prüfung Gottes sehen.
      Denn wen Gott liebt, den prüft er. Auch wenn Du daran verreckst….

  7. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    @Caligula @Buzz
    Gott ist gnaedig wem er gnaedig ist. Gott ist Souveraen. Da Gott der Schoepfer jedes Menschen Lebens ist so nimmt er auch nach seinem Wohlgefallen. Der ganze Humanismus ist nichts weiter als Abgoetterei des Menschen und Humbug.
    Auch Hitler hat er genau wie Pharao aufstehen lassen (siehe unten in der Bibel) um seine Macht an den Juden und nachher an der Germanen zu zeigen und die Juden ihren eigenen Staat zurueckzugeben und diese rueckzufuehren „ins Land“. Auch der wachsende Antisemitismus in Europa dank des Migrationspaktes ist nichts weiter als eine Art die Juden nach Israel zurueck zu fuehren. Damit der Name des HERRN gross wird auf der Erde. Diese Tatsachen gehen nicht mehr zu uebersehen. So erbarmt er sich nun ueber wen er will (Simplicus und van Nassau-Siegen) und verstockt wen er will (Caligula & Co.). Gott traegt in Langmut die Gefaesse des Zorns (d.i. die Unglaeubigen) damit sie zum Verderben vorbereitet werden. Nur ein Ueberrest wird von den Heiden (Deutsche und Mennoniten, etc) und Juden errettet werden – die Mehrheit geht verloren (deswegen macht ja die Demokratie wenig Sinn da ja die Mehrheit bestimmt und diese Mehrheit geht eben verloren und sind die Gefaesse des Zorns). Die Demokratie ist eine Flinte die nach hinten losgeht.
    So auch der Leib und die Gesundheit. Wem Gott eine gute Gesundheit gegeben hat (so wie mir denn ich bin praktisch nie krank), das dient dem HERRN zur vergroesserung seiner Glorie. Die die eine schlechte Gesundheit haben – auch das ist gegeben vom HERRN.
    Deutschland, Paraguay, Mennoniten werden wie Sodom – wenn nicht ein Ueberrest uebrig geblieben waere der Salz der Erde ist. Die Gottlosen sind nur wohlbehalten wegen dem Ueberrest.
    Roemer 9 V 14
    >> Was wollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne! 15 Denn zu Mose spricht er: »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich«.
    16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. 17 Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, daß ich an dir meine Macht erweise, und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde«.
    18 So erbarmt er sich nun, über wen er will, und verstockt, wen er will.
    19 Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, o Mensch, wer bist denn du, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht? 21 Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?
    22 Wenn nun aber Gott, da er seinen Zorn erweisen und seine Macht offenbar machen wollte, mit großer Langmut die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, 23 damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat? 24 Als solche hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden; 25 wie er auch durch Hosea spricht: »Ich will das ›mein Volk‹ nennen, was nicht mein Volk war, und die ›Geliebte‹, die nicht Geliebte war. 26 Und es soll geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk!, da sollen sie ›Söhne des lebendigen Gottes‹ genannt werden.«
    27 Jesaja aber ruft über Israel aus: »Wenn die Zahl der Kinder Israels wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest gerettet werden; 28 denn eine abschließende und beschleunigte Abrechnung in Gerechtigkeit wird der Herr durchführen, ja, eine summarische Abrechnung über das Land!«
    29 Und, wie Jesaja vorhergesagt hat: »Hätte der Herr der Heerscharen uns nicht einen Samen übrigbleiben lassen, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleichgemacht!«<<

      1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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        An Menno Simons sollte man nicht glauben aber an den Jesus der Bibel ja (es gibt ja mittlerweile viele verschiedene „Jesusse“ unter den Denominationen auch unter den verschiedenen Mennonitenkirchen. Die Jugendlichen glauben an einen komplett anderen Jesus als z.B. unsere Vorfahren die Pioniere).
        Wenn man allerdings die Gesammelten Schriften von Menno Simons durchliest so trifft man auf gar keine Wiederspruechlichkeiten zur Bibel (das wird auch bestaetigt von einigen Judenchristen dass Menno Simons, also die Anabaptisten – Wiedertaeufer, die Quintessenz der Reformation waren).
        Ob jetzt Menno Simons zum „linken Fluegel der Reformation“ gehoerte ist mir selbst neu wie hier eine gute Einfuehrung zu Menno Simons: http://dir.sermon-online.com/german/DieterZimmer/Menno_Simons_Und_Der_Linke_Fluegel_Der_Reformation_199811_Gekuerzt.pdf.
        Siehe hier die Gesammelten Werke Menno Simons: http://www.apostasia.net/images/menno_simons/menno_simons_druckversion.pdf.
        Dieses aber fehlte den Reformatoren wie auch Menno Simons (leider hatten sie sich abgedockt vom Judentum, wo aber die Juden die Traeger der Wahrheit sind): https://www.youtube.com/watch?v=60hgjzFSNkQ.

          1. Danke, das Werk habe ich mir soeben runtergeladen. Sobald ich Zeit habe, drucke ich es aus und lese es .Momentan lese ich zum 2. Male: Ralph Giordano: wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte. Als Khazarer hat er natürlich seine ganz besonderen Ansichten. Vielleicht hoffte er, Professorchen zu werden, wie etwa Goldhagen, der nachweislich, so sagen es andere Professorchen, irgend einen Schwachsinn zusammenschrieb und dafür auch ein Professorchen wurde, sogar in Harvard!

  8. „Ein Säufer kann alt werden, ein Fresser nie.“ Sylvester Graham
    Wenig essen ist der Schlüssel für ein langes Leben. Regelmäßig bringt das Wochenblatt Berichte über 100 jährige und deren angebliches Geheimnis alt zu werden. Die haben ganz einfach nicht das Geld sich ständig den Bauch voll zu schlagen und müssen auch zwangsfasten. Das ist das ganze Geheimnis.
    Die Armen werden gezwungendermaßen alt (mit Billigfood wird entgegengewirkt) aber die Reichen, s.g. oberen 10000, leben dieses „Geheimnis“ bewusst. Der sündhaft teure, kunstvoll kreierte Klecks auf sonst leeren Teller ist keine Mode irgendwelcher Snobs…. Ignoranten lachen über dies Getue. Der Spruch „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ ist wohl passender denn je…
    Ansonsten haben die Brotgelehrten im Artikel ihrem Namen alle Ehre gemacht.

    1. Nun ja, gerade heute las ich einen Artikel im britischen „Guardian“ über die Maduro-Diät, die vielen Menschen in Venezuela aufgezwungen wurde. D.h. etliche Menschen essen nur einmal am Tag, weil kaum etwas zu Futtern vorhanden ist. Als Beispiel wurde eine Lehrerin englischer Eltern genannt, die von 50 kg auf 38 kg abgemagert ist. Ihr zufolge sterben viele Menschen am Hungertod. Von langem Leben redet hier niemand. Also: alles mit Maß und Ziel. In meinem Bekanntenkreis hatte ich mehrere Alkoholiker und Raucher, die frühzeitig in die ewigen Jagdgründe eingingen, als Folge übermäßigen Alkohol- und Niktoninkosums.
      Anmerkung: im Gegensatz zu den Laienpredigern spreche ich als Möchtegern-Professorchen mehrere Fremdsprachen. Deutsch und „gebrochenes“ Castellano reichen einfach nicht.

    2. „Madurodiät“ ? Nett. Wenn es Bilder aus Venezuela gäbe mit „am besten“ Massen von kachektischen Menschen, dann würde der Guardian der Erste sein, welcher sie veröffentlicht. Nicht wahr? Gibt es die Bilder? Nein.
      Auch ich esse in der Regel nur ein mal am Tag. Alles gut, ist nur Gewohnheit und ich werd nicht krank.

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