Ein glückliches Ende bei dem Kofferdiebstahl am Flughafen

Luque: Cristian Vázquez, der den Diebstahl seines Koffers am internationalen Flughafen Silvio Pettirossi anprangerte, kann aufatmen. Es gelang ihm, seine Sachen wieder zurückzubekommen.

„Ich bekam alles zurück. Nichts fehlte. Gott sei Dank gab es ein Happy End“, sagte Vázquez.

Das Opfer erklärte, dass er mit seinen kleinen Kindern am vergangenen Dienstag, nachdem er von einer Reise mit seiner Familie zurückgekehrt sei, ein gesundheitliches Problem gehabt hätte und für einige Momente den Flughafenparklatz verlassen habe. Als er zurückkam, war der Koffer verschwunden. Daraufhin meldete Vázquez den Vorfall der Polizei am Flughafen.

Der Koffer tauchte wieder auf, als die Nachricht über den Vorfall im Fernsehsender Telefuturo ausgestrahlt wurde. „Keine zwei Minuten nach Ausstrahlung des Beitrags rief mich die Produktionsleitung des Senders an, um mir zu sagen, dass die Person, die meinen Koffer habe, eine Telefonnummer für den Rückruf hinterlassen hätte“, sagte Vázquez.

Er rief den Mann an, der ihm mittelte, er hätte den Koffer irrtümlich mitgenommen. Danach trafen sich beide wieder am Flughafen und der Koffer war wieder in den Händen des richtigen Besitzers.

„Die Person hat gesagt, dass er den falschen Koffer nicht bemerkt habe. Aber Sie können sich das Video der Überwachungskamera ansehen und ihre eigenen Schlüsse ziehen. Ich denke, er hat meine Vernachlässigung ausgenützt“, erklärte Vázquez. Er betonte jedoch, alle seine Sachen seien vollständig und in einem perfekten Zustand gewesen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Ein glückliches Ende bei dem Kofferdiebstahl am Flughafen

  1. Wenn ich nach 15 Jahren PY-Erfahrung gefragt werde, was mir an der hiesigen Kultur u.a. besonders auffällt, ist es die Tatsache, daß den Paraguayern neben ihrer angeborenen „Freundlichkeit“ immer und sofort ein Ausrede einfällt. Meist jedoch so plump und naiv wie aus einem Kindergarten, daß man darüber nur noch sprachlos sein kann. Doch das beste daran, meist kommen sie damit durch. Das gilt übrigens quer durch alle Bevölkerungsschichten bis hinaus in die hohe Politik.

  2. Simplicus, Haben Sie schon mit hohen Politikern zutun gehabt, dass das so genau wissen.
    Vielleicht denken die Paraguayer, dem reicht eine solche plumpe Ausrede, denn der merkt das ja eh nicht. Dann stufen die Paraguayer Sie so ein. Das spricht aber für den Paraguayer.

    1. Auf Ihre Frage hin, ob ich schon mal mit „hohen Politiker“ zu tun gehabt hätte: Persönlich nicht, darauf möchte ich auch gerne verzichten. Aber wie jeder Bürger die Argumente und Schönreden der Politiker einschätzen kann, ist relativ leicht anhand der öffentlichen Reden derselben und den darauf (nicht) erfolgten Resultaten zu bewerten.

  3. Die Frage ist, warum da nicht auch jemand bei der Überwachungskamera sitzt und es keine Streife gibt, die der Sache gleich nachgeht. Ein unbeaufsichtigtes Gepäckstück kann auch eine Bombe sein. In Madrid habe ich gesehen, wie binnen zwei Minuten jemand da war, als ein Rucksack wo stehen blieb. Es war nichts, vermutlich vergessen.
    Es ist offenbar auch möglich mit einem Kranwagen (sicher unauffällig) lustig locker auf den Flughafen zu fahren und das Auto seiner Wahl mitzunehmen.
    Nächstens kommen EPP Mitglieder mit Uniform und Waffen, steigen in ein Flugzeug, welches gerade auf die Starterlaubnis wartet um ein bisschen Urlaub zu machen. Vielleicht fällt ja gerade da auch zufällig die Kamera aus, wer weiss?
    Es liegt wie immer an der Organisation selbst und ob man seine Arbeit ernst nimmt oder nicht.

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