Ein Kamm brachte einem Kind den Tod

Ybycuí: Ein siebenjähriges Mädchen erlitt wegen einem Kamm einen tödlichen Stromschlag. Der Vorfall ereignete sich in der Gegend von Ybycuí Punta, im Distrikt der eingangs erwähnten Gemeinde.

Das Unglück wurde von Beamten aus dem 16. Bezirk dokumentiert. Die Tragödie ereignete sich im Haus von Pastor Rojas Martinez (79). Er ist der Großvater des Opfers.

Das getötete Mädchen heißt Ana Barbaras Rojas González. Es blieb in der Obhut des Großvaters, weil die Eltern in Argentinien arbeiten.

Dr. Luis Ferreira vom Bezirkskrankenhaus in Ybycuí verständigte die Polizeibeamten. er teilte der telefonisch mit, dass ein Kind ohne Lebenszeichen eingeliefert worden sei und angeblich an den Folgen eines elektrischen Schlages ums Leben gekommen sei. Am Krankenhaus führte der Beamte Miguel Rolón die ersten Vernehmungen mit dem diensthabenden Arzt, Dr. Christian Bogado, durch. Um 10:35 Uhr am Dienstag wurde die Siebenjährige in das Hospital eingeliefert.

Bei den weiteren Vernehmungen berichtete der Großvater, dass seine Enkelin eine Flasche Wasser aus dem Gefrierschrank nehmen wollte. Das kleine Mädchen hatte nasse Haare und war barfuß. Sie kämmte sich, als sie sich dem Gefrierschrank näherte und plötzlich der Kamm unter die Truhe fiel. Die Siebenjährige versuchte den Kamm aufzuheben, als sie in diesem Moment den Motor des Gefriergeräts berührte und einen elektrischen Schlag erhielt.

Der Großvater betrat kurze Zeit später den Raum, weil seine Enkelin nicht mehr zurückkam und sah sie mit ausgestreckten Armen, einer davon unter der Kühltruhe, auf dem Boden liegen. Der alte Mann dachte nur, dass sich seine Enkelin schlecht fühle und rief Nachbarn um Hilfe, die dann den Transport ins Krankenhaus veranlassten.

In der Gerichtsmedizin von Paraguarí stellte Dr. Luis Ferreira dann bei der Obduktion des Opfers gestern fest, dass als mögliche Todesursache des Kindes ein “kardiogener Schock sowie ein akutes Lungenödem durch den elektrischen Schlag“ vorliegen würde.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ein Kamm brachte einem Kind den Tod

  1. Bin auch schon an 220 Volt kleben geblieben. Zum Glück konnte ich mit der anderen Hand die Isolierung ergreifen und wegziehen, reflexartig und schnell. Sonst würde ich wohl heute keinen Kommentar schreiben können, dafür mit Gott und Bier am Stammtisch über die anderen D.Ö.CHLer Paraguays tratscheln.

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