Ein kurzes Intermezzo, eine langwierige Krise

General Díaz: Die Kanalreinigungsarbeiten am Río Pilcomayo, Grenzfluss zwischen Argentinien und Paraguay, wurden nicht durchgeführt. Der versandete Kanal, der Wasser ins Innere bringen soll, bleibt trocken.

Die Schuld an dem sich wiederholenden Desaster hat das Ministerium für öffentliche Bauten (MOPC), dem die Nationale Kommission für den Río Pilcomayo untersteht. Der Direktor dieser Kommission für ganze 16 Monate, Óscar Salazar, musste seinen Hut nehmen. Er wurde vom Ministerium beschuldigt alleinverantwortlich an der Situation zu sein. Fakt ist jedoch das weder das Geld in ausreichender Menge noch zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stand. Da die Kommission noch nicht einmal ein eigenes Konto hat, sind Zahlungen nur über das MOPC möglich. Für Minister Jiménez Gaona ist es einfach den Direktor auszutauschen und einen neuen einzusetzen. Nicht so einfach für ihn war es, trotz mehrerer Bittschreiben, die nötigen Mittel für die Baggerarbeiten bereitzustellen. Am Ende dieses Kanals, im Westchaco, sind viele Menschen und Tiere auf das Wasser angewiesen. Wenn dieses nicht kommt, wiederholt sich eine natürliche Katastrophe. Es sterben wieder Alligatoren, noch mehr Rinder und Wildtiere.

Salazar’s Nachfolger Ricardo Riego soll’s richten. Ohne die nötigen Gelder wird es aber auch nicht schaffen alle zufriedenzustellen. Autonomie hat die Kommission jedoch keine.

Wochenblatt / Última Hora

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