Zeugen Jehovas und eine erzwungene Bluttransfusion

Asunción: Zeugen Jehovas nehmen es mit vielen Dingen des täglichen Lebens ernst. Man kann ihrer Meinung sein oder auch nicht, doch ihnen eine Bluttransfusion aufzuzwingen, kommt eher selten vor.

Während in Europa Operationen an Zeugen Jehovas verweigert werden, in denen eine Bluttransfusion vonnöten sein könnte, wird in Paraguay ein anderer Weg eingeschlagen. Die Ärzte legen ohne Wenn und Aber fest, was passiert, auch wenn Richter dazu ins Boot geholt werden müssen.

Eduvigis Fariña, ein Zeuge Jehovas reichte einen Antrag auf Klage wegen Verfassungswidrigkeit ein mit der Bitte das Urteil der Berufungskammer des Gerichts für Zivilrecht aufzuheben, womit seiner Ehefrau Linia Ayala González eine Bluttransfusion aufgezwungen wurde. Ärzte des Hospital de Clinicas kämpften vor Gericht darum, der Patientin eine Bluttransfusion verabreichen zu dürfen. Da Zeugen Jehovas diese jedoch aus religiösen Gründen ablehnen, wird ihr Wunsch normalerweise respektiert. Linia Ayala González starb am vergangenen 12. Oktober. Der Patientin hätte bei überleben die Exkommunizierung gedroht.

Der Antrag muss nun von den Mitgliedern der Verfassungskammer analysiert werden. Sollten diese eine Verletzung der Menschenrechte erkennen bzw. den Wille eines Menschen umzukehren, der verbal und schriftlich sich dagegen ausgesprochen hat, könnte das Urteil gekippt werden. Laut Artikle 46 der Verfassung hat man zudem die Freiheit seinen Kult auszuleben. Mit der Entscheidung des Gerichts wurde die betroffene Partei eingeschränkt. Damit würde der Präzedenzfall wieder in der Senkung verschwinden, eine Beruhigung für alle die diese Religion leben.

Wochenblatt / La Nación

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18 Kommentare zu “Zeugen Jehovas und eine erzwungene Bluttransfusion

  1. Also ich habe nichts im Zeugen – Jehovas – Katalog – 2017 darüber gelesen, dass Blutwürste aus der Dose verboten seien.
    Hab ja schon vernommen, dass man als Gläubiger besonders frei von Ängsten und Zwängen sei 2. Buch der Habenula. Vers. 15.: „Außer der Angst und dem Zwang nach der Konsumastion einer Blutwurst aus der Dose, dann wirst du nämlich Exkommuniziert“.
    Das veranlasst mich zu der Vermutung, dass man als Zeuge Jehova gar nicht so frei von Ängsten und Zwängen lebt, ständig Angst haben zu müssen keine Blutwurst aus der Dose aufgezwungen zu bekommen.
    Muss ja schrecklich sein so viel ohne Angst und dem Zwang leben zu müssen.
    Ich bin bekanntlich nicht Religiös, gehe zur Frittenbude, esse ohne viel Gedanken darüber zu verlieren Blutwurst aus der Dose und gut ist. Das nenne ich noch ohne Ängste und Zwänge zu leben.

  2. Sie mögen Mensch in Ordnung,sind aber scheinheilige schrtäge Vogel.
    Einmal ins Haus gelassen wird sie nie wieder los.
    Sekte der einer der übelsten Sorte!

  3. Die Patientin hat, gegen ihren Willen, eine Bluttransfusion erhalten und ist gestorben. Wenn jetzt ein Gutachten belegt, dass die Patientin an der Bluttransfusion gestorben ist, werden der Arzt und der Richter noch Probleme bekommen…

    1. Das Menschen an Bluttransfusionen sterben ist bekannt, kommt aber nicht in die Köpfe der Menschen an. Viele glauben das es alternativlos ist und Ärzte, zumindest die meisten sind etwas bequem sich umzustellen auf Blutfreie Medizin. Wie würde es denn aussehen wenn Krankenkassen dahinter kommen wie kostspielig diese Medizin und vor allem unnütz sie ist? Dann würde man evtl die Beiträge für Patienten die sich für Blutfreie Medizin entscheiden nur die Hälfte wenn nicht sogar noch weniger. Tatsache ist das Patienten die Blutfreie Medizin beanspruchen keine „Folgekosten“ verursachen. Und sollte nicht die „Behandlungssicherheit“ an erster Stelle stehen?

      1. Ja, aber, ich verstehe nicht ganz. Der Mensch hat wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe ca. 9 Liter Blut. Nun hat man einen Unfall und verliert ein paar Liter davon weil man ein Loch ins Fell bekommen hat.
        Was soll man den nachschütten in einer blutfreien Medizin? Trichter ins Loch und Blut nachschütten, was sonst.
        Also ich habe noch nie etwas von einer blutfreien Medizin gehört, außer bei Alkoholikern, die trinken bekanntlich keine Blutkonserven-Medizin.

  4. Ziemlich wirrer Artikel, aber vielleicht liegt das an mir.
    Normal ist, dass ein Patient für sich eine Bluttransfusion verweigern kann. Bei uns respektieren das die Aerzte.
    Was aber immer wieder vorkommt: Angehörige verbieten für ihre Kinder die Bluttransfusion. Das geht nicht, In diesen Fällen wird dann telefonisch – auch zur Nachtzeit – der Staatsanwalt angerufen. Der notiert sich die Daten, und gibt sofort das OK.
    Im übrigen ein weiteres Beispiel dafür, wie unglaublich doof Religionen vielfach sind.

  5. „Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke; euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun.“ Apostelgeschichte 15:28,29. (Die heilige Schrift, Verlag Brockhaus, Wuppertal)
    Es hilft manchmal, sich erst zu informieren und dann zu reden. (;-))

    1. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

      Matthäus 5 (37)
      Wenn ich vor etlichen Jahren als verunfallter Beifahrer in Asien kein Muselblut erhalten hätte, wäre ich schon seit über 30 Jahren in den ewigen Jagdgründen. So kann ich mich u.a. an Kommentaren im Wochenblatt ergötzen. Vor allem an denen, die immer wieder versuchen, andere zu bekehren und bockig werden, wenn man nicht bekehrt werden will.

  6. In dem Artikel heißt es (Zitat):

    „Sollten diese eine Verletzung der Menschenrechte erkennen bzw. den Wille eines Menschen umzukehren, der verbal und schriftlich sich dagegen ausgesprochen hat, könnte das Urteil gekippt werden.“

    Bleibt nur zu hoffen, dass das Gericht hinter die Fassade der Jehovas Zeugen blickt und erkennt, dass die „Verletzung der Menschenrechte bzw. Umkehrung des Willens eines Menschen“ schon längst vorher durch die Zeugen Jehovas Sekte SELBST stattgefunden hat. Und der Mensch, der sich „verbal und schriftlich dagegen“ ausgesprochen hat, nicht seinen eigenen Willen, sondern den Willen der Sekte als seinen eigenen ausgegeben hat. Dass die Zeugen Jehovas Sekte ihre Mitglieder „umdreht“, beherrscht, erpresst und zu den verrücktesten Sachen zu erpressen fähig ist, ist zwischenzeitlich weltweit bekannt und beschäftigt die Gerichte in aller Welt:

    https://www.thetimes.co.uk/article/jehovah-s-witnesses-hushed-up-child-abuse-2n6x5hprx

    http://www.telegraph.co.uk/news/2017/11/20/jehovahs-witnesses-claim-told-not-report-child-sex-abuse-organisation/

    https://www.rawstory.com/2017/11/jehovahs-witness-elder-admits-to-sexual-abuse-of-boy-that-was-covered-up-by-church/

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-5102375/Victims-Jehovah-s-Witness-abuse-told-not-report-it.html

    https://www.youtube.com/watch?v=gZqVj0z7_yA

    1. keinesfalls will ich Dir widersprechen, die Zeugen Jehovas kenne ich viel zu wenig, als das ich mir da ein Urteil bilden könnte.
      Dennoch stellt sich mir die Frage, ob es gut und richtig ist, das fremde, zum Teil vollkommen unbeteiligte Menschen über einen anderen Menschen bestimmen sollen dürfen ? Immer stellt sich die Frage: Wo ist die Grenze. Was darf ich als Patient entscheiden, was darf der Arzt – zur Not auch mit Hilfe eines Richters – entscheiden ? In Deutschland gibt es bsw. eine „Patientenverfügung“. Menschen, die im Notfall vielleicht nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu artikulieren, legen darin ihren Willen nieder. Der eine will keine lebensverlängernde Maßnahmen, der andere keine künstliche Ernährung. Ist das sinnvoll, ist das gut und richtig ? Es spielt überhaupt keine Rolle ! Diese Patientin wollte keine Bluttransfussion ! Das war ihr eindeutiger Wille ! Sie mag Gründe haben, die andere nicht nachvollziehen können, oder wollen. Der Arzt kann sich jetzt über diesen Willen hinwegsetzen – mit Hilfe eines Richters ? Das ist mehr als abenteuerlich. Was, wenn ich mich nicht gegen die anstehende Grippewelle impfen lassen will ? Vielleicht möchte ich auch keine Vorsorgeuntersuchung über mich ergehen lassen, die evtl. demnächst Pflicht wird ? Dann holt der Arzt mal schnell einen Richterbeschluß…
      Ich erkenne die großen Probleme, die entstehen, wenn Kinder, oder unmündige Patienten betroffen sind. Aber meine Kurzfassung lautet dazu: Solange die Eltern das Sorgerecht haben, sind sie (allein !) für das Wohl des Kindes verantwortlich. Kein Arzt, kein Richter kann aus noch so nachzuvollziehenden Gründen dieses Recht aushebeln.
      Eine letzte (rethorische) Frage. Gäbe es diese Diskusion, wenn die Kosten nicht geklärt wären ? Wenn diese betreffende Dame keine Krankenversicherung hätte, wäre diese Problem gar nicht entsatnden – da bin ich mir ziemlich sicher.

      1. Es gibt Religions-Sachverständige, d.h. Universitätsprofessoren und andere Wissenschaftler, also keine lutherischen Laienprediger, die behaupten, die katholische Kirche sei die größte Verbrecherorganisation weltweit mit religiösem Anstrich, andere hingegen behaupten, den Zeugen Jehovas als auch der Scientology-Bewegung sei der erste Platz einzuräumen. Ohne irgendwelche Beweise beibringen zu können sondern nur mit Dummschwätz versprechen alle paradiesische Zustände nach dem Tod, wenn man genau das tut, was sie, die Religionen vorschreiben. Wer intensiv nachdenkt, fällt auf diesen Schwachsinn nicht herein.
        Hier ein weiteres Beispiel „unseres“ Herrn Jesus:
        Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
        Markus 16 (16)
        Das hätte er wohl gerne. Manipulation ersten Grades.

      2. RolandK,

        die ethischen Fragestellungen, die Du aufwerfen möchtest, sind überall gut bekannt. Freie Arztwahl sowie freie Wahl der Behandlungsmethode ist -nicht nur in Deutschland- überall gewährleistet. Nur bei den Jehovas Zeugen nicht. Jehovas Zeugen „spielen“ gern Herren über Leben und Tod. Und leider kostet es auch oft genug das Leben derjenigen, die ihren Unfug glauben:

        http://www.cbc.ca/news/canada/montreal/jehovahs-witnesses-blood-transfusion-death-quebec-coroner-1.4401101

        Ähnlichen Unfug wie sie über Bluttransfusionen verbreiten, haben sie auch schon über Impfungen, Organtransplantation und vieles anderes verzapft. Wer zum falschen Zeitpunkt ihrem Geschwätz glaubte, verlor sein Leben, und später haben sie bestritten, das nie gesagt und befohlen zu haben. Wie ungeheuerlich (englisch egregious) die Dauerlügen der Zeugen Jehovas Gebaren ist, ist auch in diesem Urteil eines kalifornischen Gerichts (auf Seite 29 oben) nachzulesen:

        https://questionsforjehovahswitnesses.files.wordpress.com/2017/11/d070723-marked-up.pdf

        Also wie gesagt, das Problem ist nicht die freie Arztwahl oder freie Wahl der Behandlungsmethoden – diese freien Wahlmöglichkeiten sind überall gewährleistet. Auch in Paraguay! Nur bei den Jehovas Zeugen nicht.

        Dass sich auch die Gerichte in den USA von den Jehovas Zeugen „auf den Arm genommen“ fühlen kann ja jeder in im vorgenannten Urteil nachlesen. Und, dass sich niemand gern von diesen Leuten für blöd verkaufen lassen möchte, dürfte wohl auch jedem klar sein. Aber sie probieren es halt immer wieder. Es ist halt das Geschäftsmodell der Zeugen Jehovas – sie schwimmen ja im Geld.

        1. eventuell habe ich mich falsch ausgedrückt. Mir ging es nicht um eine Religions- oder Glaubensgesellschaft. Der eine sagt Kirche, ein anderer Sekte. Für das Problem vollkommen bedeutungslos.
          Ein zugegeben vollkommen überspitztes Beispiel. Mein Fuß ist entzündet, sagen wir seit langer Zeit. Ich gehe zum Arzt und der sagt „wir kommen um eine Amputation nicht herum – es droht eine Blutvergiftung“. Ich möchte gern die Meinung eines anderen Arztes hören. Schade – der erstere Arzt hat schon ne richterliche Verfügung. Dumm gelaufen – aber für wen ?
          Ich beziehe mich hier nur auf diesen o.a. Fall. Ist die Dame entmündigt ? Das wäre ein ganz anderer Fall ! Ein anderes Forummitglied warf in einm vorangegangenen gleichartigen Fall ein, das diejenigen doch dann über den Jordan gehen sollen, wenn sie das unbedingt möchten (o.s.ä.).
          Das klingt sicher gemein, aber ganz genau so ist es. Der Arzt kann Behandlungsvorschläge unterbreiten. Der Patient willigt ein, oder lehnt ab – eventuell findet man auch einen Kompromiss. Aber es steht dem Arzt nicht zu einen Patienten seinen Willen aufzuzwingen. Wer trägt denn letztendlich die Konsequenzen ?
          Es klingt in manchen Beiträgen so an, als ob die Menschen in (den verschiedensten) Religionsgemeinschaften nicht mehr Herr ihrer Sinne wären. Es ist gut möglich – ich kann und will das nicht beurteilen. Solange das nicht „amtlich“ festgestellt wurde, gibt es keinerlei Grund sich über den Willen der Patientin hinwegzu setzen. Nocheinmal die Frage: Wo ist der Anfang, wo das Ende? Wo soll eine Grenze gesetzt werden ?
          Offenbar hatte diese Patientin nicht die freie Wahl, denn ihr wurde gegen ihren Willen ein Bluttransfusion verpasst. In meinen Augen ist dies Körperverletzung, in diesen Fall mit Todesfolge, wenn denn die Transfusion zum Tod beigetragen hat (was ich nicht weiß).
          Nochmals, es ist unerheblich, welcher Religionsgemeinschaft jemand angehört. Der Patient entscheidet – nur er !

  7. Die Gläubige wäre auf keinen Fall exkommuniziert worden. Sie kann ja nichts dafür, dass die Ärzte machen was sie wollen. Das ist im Artikel schlicht falsch! Bitte berichtigen!

  8. Schützt_Kinder_vor_ZJ

    Antworten

    Justsayin,

    „Sie kann ja nichts dafür, dass die Ärzte machen was sie wollen. Das ist im Artikel schlicht falsch! Bitte berichtigen!“

    Die Ärzteschaft und Ärztekammern in aller Welt haben Anstrengungen unternommen und Richtlinien erlassen und den Konfliktsituationen denen sie durch die Jehovas Zeugen ausgesetzt werden unter weitestgehender Berücksichtigung der -allerdings leider ständig wechselnden, nicht verlässlichen- Zeugen Jehovas Wünsche gerecht zu werden. Die Sichtweise der Jehovas Zeugen blendet völlig aus und ignoriert, dass Ärzte grundsätzlich dem sog. hypokritischen Eid und der Lebenserhaltung verpflichtet sind. Und zudem auch Ärzte selbst – nicht nur ein sog. „Gläubiger“- nicht nur ein Gewissen hat, sondern auch gesetzlichen Haftpflichtrisiken und Rechtsnormen unterstellt ist.

    Kliniken und Ärzte in aller Welt sind sich der besonderen Risiken in der Jehovas Zeugen Behandlung bewusst, und wissen aus Erfahrung, dass sich Jehovas Zeugen auch an EIGENE Willensbekundungen nicht gebunden fühlen und diese IM NACHHINEIN nach Gutdünken und Willkür anderen und uminterpretieren wodurch sich für Kliniken und Ärzte enorme rechtliche Schwierigkeiten ergeben können. Vgl. z.B. hier:

    http://www.ethikkomitee.de/downloads/leitlinie_kd_zj.pdf

    https://www.thieme.de/viamedici/arzt-im-beruf-aerztliches-handeln-1561/a/medizinrecht-zeugen-jehovas-4620.htm

    https://www.unispital-basel.ch/fileadmin/unispitalbaselch/Bereiche/Querschnittsfunktionen/Anästhesie/anaesthesiepflege_nds/Diplomarbeiten/2015_bis_XXX/DA_Löffler_finale_Version.pdf

    http://www.klinikum-luenen.de/fileadmin/luenen/pdf/Zeugen_Jehovas_Beschluss.pdf

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hippokratischer-eid-fuer-aerzte-ueberarbeitet-a-1173866.html

    Es ist eine jener böswilligen, verleumderischen infamen Jehovas Zeugen Unterstellungen, zu behaupten Ärzte würden „machen was sie wollen“. Ärzte, Kliniken und alle im Gesundheitswesen Tätigen achten und respektieren den Patientenwillen uneingeschränkt – ABER EBEN AUCH DAS LEBEN. Und das entspricht allen vernünftig denkenden Menschen. Ausgenommen die Jehovas Zeugen.

    In dem oben angeführten Urteil wird übrigen von diesem kalifornischen Gericht festgestellt -und wohl zu Recht beklagt- dass es sich -als Berufungsgericht- selbst quasi auf der Anklagebank der Jehovas Zeugen wiederfinden muss, NACHDEM es einem ausdrücklichen Wunsch der Zeugen Jehovas einer früheren Instanz entsprochen hat und gefolgt ist. Die Entscheidung mach (wieder einmal) überdeutlich, dass jeder und alles, von Jehovas Zeugen verklagt wird – AUCH DANN WENN ER IHREM EIGENEN WILLEN ENTSPROCHEN HAT.

    Das Gericht in USA hat eine Strafe von 13,5 Mio. USD Dollar wegen Missbrauchsvertuschung -AUF WUNSCH UND ANREGUNG DER JEHOVAS ZEUGEN- aufgehoben, und eine tägliche Geldstrafe festgesetzt. Danach sind die Jehovas Zeugen gegen diese Entscheidung gerichtlich vorgegangen – obwohl sie vorher ausführlich argumentierten, dass sei ihr Wunsch und dieser wäre auch gesetzlich möglich. NACHDEM das Gericht -in äußerstem Wohlwollen den ZJ gegenüber- ihren Antrag in Erster Instanz entsprochen hat, haben die Zeugen Jehovas diese Instanz WIEDERUM VERKLAGT, und argumentiert, was sie zuvor ausdrücklich forderten, sei ungesetzlich.

    Jehvoas Zeugen akzeptieren auch nicht die Freiheit des Arztes selbst zu bestimmen, unter welchen Bedingungen er ein Operation durchführt oder nicht. In der Schweiz hat eine Klinik sich geweigert das Risiko einzugehen und den Patienten an andere Kliniken verwiesen. Darauf hin hat der Zeugen Jehovas die Klinik verklagt:

    http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/22983371

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/berner-spital-verweigert-zeuge-jehovas-operation-zu-recht-131479678

    https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/patient-blitzt-vor-gericht-ab-berner-spital-hat-zeuge-jehovas-zu-recht-nicht-operiert-id6925245.html

    Jehvoas Zeugen übernehme grundsätzlich nie Verantwortung für sich selbst. Sie sollten sich einem selbst berichtigen! Statt dessen wollen sie ständig „neues Licht“ verkünden. Ein Jehovas Zeuge ist ja „in der Wahrheit“, deshalb ist NIE etwas „falsch“ oder „berichtigungsnotwendig“, sondern es ist immer „neues Licht“, auch wenn der Zeuge Jehovas heute das genaue Gegenteil von dem behauptet, was er gestern noch behauptete. Das wird von Gerichten in aller Welt zu Recht als Ungeheuerlich, infam, dreist, schamlos und verlogen moniert. Darüber hinaus haben Jehovas Zeugen die dreiste Masche sich permanent als „Opfer“ zu gebärden, während sie ihre infamen Angriffe auf die Gesellschaft und jeden, der sich ihrem Willen nicht beugen will, verhehlen.

    Abschließend muss die unverschämte Aufforderung von Justsayin zurück gewiesen werden, der Bericht sei „zu berichtigen“. Er enthält keine Fehler, denn jeder der sich mit der Behandlung von Jehovas Zeugen auskennt weiß, dass sie in ihren sogenannten „Krankenhausverbindungskomitees“ Druck auf ihre Sektenanhänger bis ins Krankenhaus und bis auf das Sterbebett ausüben.

    Die Behauptung „Die Gläubige wäre auf keinen Fall exkommuniziert worden“ ist hypothetisch und spekulativ. Tausende gegenteilige Fälle sind bekannt.

  9. @schützt kinder vor JW:
    Es spricht gegen die Glaubenslehre der ZJ jemanden auszuschließen, der nichts falsch gemacht hat. Die ZJ hat sich dafür ausgesprochen keine Transfusion zu bekommen. Die Ärzte haben anders entschieden. Da die ZJ aber nichts dafür kann, wäre sie auch nicht ausgeschlossen worden. Das ist ein ganz klarer Fall.

  10. Schützt_Kinder_vor_ZJ

    Antworten

    „Es spricht gegen die Glaubenslehre der ZJ jemanden auszuschließen, der nichts falsch gemacht hat.“

    Leider muss Dir auch -und ganz besonders- in diesem Punkt widersprochen werden, Da Deine Behauptung in krassem Gegensatz zu den gelebten Praktiken bei den Jehovas Zeugen steht.

    Falls Du dieser Glaubensgemeinschaft angehörst, kannst Du, nur zum Beispiel, mal nachfragen, falls Du Dich traust und keine Angst hast:

    1) warum es keine Rechenschaftsberichte über die weltweiten Spendeneinnahmen in Höhe von mehreren Millionen Dollar jährlich gibt? Warum JW.ORG keine Auskünfte erteilt?

    2) warum JW.ORG „Materialismus“ verurteilt und selbst solchen immensen Reichtum selbst anhäuft?

    3) warum sie ihre als „unerschütterlichen Beweisen folgenden“, absoluten „Wahrheiten“ permanent ändern?

    4) warum sie sog genannte „Ausgeschlossene“ mit übelsten Hasspredigten verfolgen?

    Falls Du es natürlich als „etwas falsch machen“ einordnest, wenn man berechtigte Fragen höflich stellt, dann wirst Du wohl bei Deiner Auffassung bleiben können. Falls Du Fragen stellen jedoch nicht als Schwerverbrechen interpretierst, dann ist Deine Behauptung die Du hier aufstellst, schlicht falsch! Und vermutlich stellst Du sie gegen besseres eigenes Wissen falsch auf. Das nennt man die Öffentlichkeit täuschen über die Jehovas Zeugen. Und das wird von allen anständigen Menschen, gleich welcher Religion oder Kultur oder Land sie angehören, falsch.

    Bei Jehovas Zeugen ist jedoch vieles auf den Kopf gestellt.

  11. Schützt_Kinder_vor_ZJ

    Antworten

    Übrigens: ich gönne und wünsche jedem Wohlstand. Aber, dass JW.ORG ihre Schäfchen tadelt, wenn sie sich etwas gönnen möchten und fleißig arbeiten, während sie selbst Milliarden von Dollars anhäufen und in Hedgefonds auf den Cayman Islands verstecken, dass finde ich nun mal doppelzüngig und falsch.

    Falls Du Belege für meine Aussagen haben möchtest, Du findest sie einfach indem Du googelst.

    Liebe Grüße

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