Ein Leben, was man hätte retten können

Asunción: Daniela Luján Trinidad Paniagua (10) verstarb an Herzversagen, nachdem bis zum letzten Wochenende kein Spender gefunden werden konnte, obwohl ihr Leben hätte gerettet werden konnte.

Knapp einen Monat war Daniela mit einem Kunstherz interniert und wartete auf ein passendes Spenderherz, erklärte der Arzt des Transplantationsteams im Krankenhaus San Jorge. Das Mädchen hatte nicht genügend Kraft um weiterzuleben. Im Zeitraum in dem das Mädchen auf neues Leben wartete, soll es, so der Mediziner, kompatible Spenderherzen gegeben haben, die jedoch wegen Entscheidungen von Familienangehörigen nicht zur Spende freigegeben wurde.

Das Mädchen begann am 13. Oktober sich schlecht zu fühlen. Sie klagte wegen Bauchschmerzen. Ihr Krankheitsbild verschlechterte sich zu langen Herzstillständen. Erst behandelte man sie im IPS, dann im Acosta Ñu Krankenhaus. Zuerst diagnostizierten sie bei dem Mädchen Dengue, worauf die Mutter sich nicht vorstellen konnte, dass es noch schlimmer sein könnte. Sie fühlte sich immer schwächer, bis die Ärzte feststellten, dass ihr Herz nur noch 20% von dem leistet, was es sollte.

Nichtsdestotrotz muss man auch die Arbeit des Gesundheitsministerium würdigen, welches keinerlei Kosten sparte, um dem Mädchen mit dem Einsatz des Kunstherzens das Leben zu verlängern. In dem unteren Bild siehst man wie Daniela ihr Kunstherz und ihr Leben festhält.

Die Eltern von Daniela bitten die Bevölkerung darum ihren Horizont zu erweitern, damit anderen Kindern womöglich geholfen werden kann.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Ein Leben, was man hätte retten können

  1. Eine Werbung für Organspende. Immer wieder schickt man Kinder vor, um etwas durchzusetzen, um unser Herz zu öffnen, an unsere Moral und unsere Nächstenliebe zu appellieren. So traurig das Schicksal dieses Mädchens ist und so sehr sie und ihre Angehörigen mir auch leid tun, bin ich gegen eine Organspende, weil dies legalisierter Mord auf dem OP-Tisch ist. Das ist nicht der Wille unseres Schöpfers, dessen bin ich mir sicher. Und diese Leute sollten endlich aufhören, ihm ins Handwerk zu fuschen.

  2. Ich schliesse mich der Meinung von Edith an, ja, man hat ja sogar entschieden, dass jeder, der eine cedula hat automatisch auch Organspender ist und da hat man noch nicht mal einen gefunden. Man kann angeblich widerrufen, dass man kein Organspender sein will, aber die angegebenen Stellen, wo man das beantragen kann, koennen das nicht annehmen. Darueber hinaus, wieso das mit der Organspende dann erledigt sein soll? Es sind fuer das weitere Leben jrde Menge teure Medikamente notwendig um dem gespendeten Traeger des Organs am Leben zu erhalten; denn sonst wuerde der Koerper das Organ abstossen – und das in einem Land wo die Gehaltserhoehung von Staatsbediensteten wesentlich wichtiger sind als die Medikamente der Bevoelkerung! Darueber hinaus ist jeder, der ein gespendetes Herz traegt anfaelliger fuer alle Krankheiten, da dies durch die Medikamente, die das Abstossen des Organs verhindern sollen, begruendet ist.
    Uebrigens Hirntot ist in Wirklichkeit gar nicht tot und es gibt etliche Beispiele, wo sich Angehoerige in anderen Laendern gegen eine Ausweidung gewehrt haben und wo spaeter dass dieser °Hirntote° wieder vollkommen gesund wurde.

    1. Dass „hirntot“ nicht unbedingt bedeutet, dass ein Körper nicht auch ohne dieses Organ weiterexistieren kann, beweist sich ja hier fast täglich vielfach in der Kommentatorenrubrik.

    2. Danke für die Ergänzungen. Zum Widerruf in Paraguay ist zu sagen, dass es momentan nur möglich ist bei der INAT in Asuncion diesen zu beantragen und zwar persönlich. Es ist einfach. Man geht hin, füllt etwas aus, bekommt eine Kopie, die man immer mit sich führen muss und geht wieder. Auf alles andere muss man vertrauen. Inwieweit ein abfragbares Register angelegt wird und wie das dann nachher gehandhabt wird, steht in den Sternen. Irgendwann einmal kann man es sicher auch bei der örtlichen Gemeinde beantragen. Auch das steht in den Sternen.

  3. Meine Traurigkeit ist Grenzenlos wenn ein so Junges Leben gehen muss. Organspende ist Sinnvoll wenn Garantiert ist das ein In Frage kommender Spender wirklich bis zuletzt darauf vertrauen konnte das Alles getan wurde sein Leben zu retten. Hirntot ist Tod und solch einen Blödsinn zu reden sie würden noch leben widert mich an,wenn die Maschinen abgeschaltet werden die das Herz ,Lungen Kreislauf System in Gang halten ist die Hülle das was sie ist ein Gefäß der Seele die diesen Körper schon verlassen hat.Zum Verrotten im Grab oder sonst wo preisgegeben.Dieses Christen Geschwafel Gott wolle dieses und Jenes nicht ist Phantasie von Einfältigen Menschen ersonnen. Der wahre Schöpfer Aller Dinge lässt sich nicht in Religionen pressen so wie die Menschen ihn gerne sehen wollen. Das ganze Multiversum ist Bewegung ,Veränderung,Schöpfung,der Schöpfer der alles lenkt will das wir daran mitarbeiten Gestalten,Forschen,Verändern aber Niemals das ein Leben was gerettet werden kann durch die Transformation (Tod) eines Anderen Lebens und seiner Organe aus abscheulichen dummen Religiösen Gründen seinen Körper verliert der vielleicht noch Vieles in seinen Leben für das Multiversum hätte tuen können.Jeder soll wenn es ihn Glücklich macht glauben was er will aber sich Niemals die Frechheit heraus nehmen das seine Religion die einzig Wahre ist. Auch sollen sie Niemals reden schwingen in Namen eines Gottes der Ihnen NIE einen solchen Auftrag erteilt hat. Werde dem kleinen Mädchen im Herzen nahe sein und seiner Seele eine friedvolle Wanderung wünschen!!!

    1. Ja Asgard 980, dann bist Du also Organspender. Meinen Glückwunsch. Solche Menschen muss es auch geben. Wenn es der freie Wille ist, lebend auf dem OP-Tisch – wofür es Beweise gibt – ausgeweidet zu werden, ist das für mich völlig ok. Seinem eigenen Mord zuschauen zu dürfen hat sicher auch etwas. Und….. das der Hirntod nicht der Tod ist ist auch bewiesen. Bitte mal genauer über dieses Thema recherchieren. Es gibt genug Weg-Seiten, die sich damit befassen. Tod ist man erst, wenn das Herz nicht mehr schlägt. So viel mir bekannt ist, muss in der Schweiz vor einer Organentnahme eine Vollnarkose gegeben werden. Warum wohl??

      1. Ich habe krankes Kind zu Hause, welches in Zukunft auf ein Spender organ warten wird. Jeder der es persönlich im Haus erlebt hat, ist von Herzen dankbar, das die Regierung diese Entscheidung getroffen hat. Gerne, von Herzen will ich jedes Organ von mir eines Tages verschenken. Vielleicht kann ein Kind dadurch wieder sehen, ein anderes bekommt ein Herz, usw . Wir sind im Leben da um zu geben.

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