Ein schreckliches Geständnis

Asunción: Nun gibt es keine Zweifel mehr. Der flüchtige Pressemitarbeiter beichtete bei einer Kollegin im Radio seine Tat. Er brachte Natalia Silveira um, anscheinend aus Rache.

Mit einem Anruf aus Argentinien bei Radio 970 AM erklärte Ulises Núñez, warum er die die 22-Jährige umbrachte: Seit etwa zwei Jahren gingen er und Natalia aus. Sie sagte ihm immer, dass da kein anderer sei und er glaubte ihr das, bis er vor Wochen in einer WhatsApp Gruppe von Männern, die für Sex zahlen, erfuhr dass auch andere mit ihr in Motels gehen und sie für sexuelle Gefälligkeiten finanziell entrichteten. Selbst Fotos davon bekam er gezeigt. Eine Art von Wut staute sich in ihm an, er schmiedete den Plan sie zu töten und besorgte sich wiederum über soziale Netzwerke eine Schusswaffe in Pedro Juan Caballero.

Am Dienstag dann, machte er mit ihr ein Treffen aus, welches die zwei Mal nach hinten verschob. Dank der Whatsapp Gruppe wusste Núñez auch warum. Sie traf sich zuvor mit anderen Männern, ebenfalls in Motels. Erst später kamen beide zusammen und fast hätte Núñez sie im Motel umgebracht, denn sie schminkte sich am Ende ihres Treffens als hätte sie einen weiteren Kunden. Doch dann mahnte ihn sein Verstand, dass jemand die Geräusche hören könnte und entschied sich, außerhalb etwas einfallen zu lassen. Er ließ sich von ihr abholen und danach wieder zu seinem Auto bringen, wo er ihr eine Überraschung übergeben wollte. Diese bestand aus einem Kopfschuss und keinem Geschenk, was Natalia erwartete. Danach kehrte er mit ihr tot auf dem Rücksitz zurück ins Motel, wo er sich überlegte, wie es nun weitergehen sollte. Nachdem er mit ihr auf dem Rücksitz erneut das Motel verließen, entschied er sie in einer dunklen Straße zurückzulassen. Da jedoch seine Fingerabdrücke überall waren, ging er kurzerhand zur nächsten Tankstelle und kaufte Benzin, womit er das Auto in Brand setzte. Wenig später fuhr er in Richtung Asuncion, gab seiner Schwester bescheid, wo sein Auto steht und kaufte sich ein Busfahrschein nach Argentinien, wo er sich derzeit aufhält.

Ihm ist mittlerweile bewusst, dass er im Fall einer Verhaftung nicht einmal von den Polizisten gut behandelt werden würde. Aus diesem Grund versucht er es weiterhin mit Flucht.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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1 Kommentar zu “Ein schreckliches Geständnis

  1. Nun ja das Geständnis ist nur halbe Wahrheit.Wenn deckt Er!
    Er fuhr mit der Leiche der Frau zu der Stelle wo das Auto abgefackelt wurde. Ein zweites Fahrzeug fuhr fort vom Brandort.
    Das brennende Auto leuchtete, ein Fahrzeug fuhr fort, Flashover (F/O). Es waren zwei Fahrzeuge am Brandtort.
    Er fuhr das ein Fahrzeug zum Brandort, wer fuhr das zweite, das Fluchtfahrzeug zum Ereignisort.Sein Schwester rief er laut aussage später an.Ein Selbstfahrer, ein Tesla war es hier wohl nicht!
    http://www.abc.com.py/nacionales/identifican-a-sospechoso-1692449.html

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