Ein Schutzengel war wohl vor Ort

Villarrica: Wer einen Stromschlag von 23.000 Volt überlebt kann wohl zweimal Geburtstag feiern. Noch dazu war ein kleines Kind betroffen. Das Institut für soziale Sicherheit (IPS) in Villarrica handelte anscheinend fahrlässig.

In dem dortigen Krankenhaus berührte ein 7-Jähriger den Transformator. Er ist für die Stromversorgung des Gebäudes zuständig. Das Kleinkind erlitt schwere Verbrennungen zwischen dem ersten und dritten Grad. Es wurde mit einem Rettungswagen sofort nach Asunción in das Zentralkrankenhaus vom IPS gebracht und ist außer Lebensgefahr.

Der siebenjährige Junge war mit seinem Bruder und der Mutter bei einer Behandlung im Krankenhaus von Villarrica mit dabei. Während der Untersuchung ihrer Mutter ging das Kind zum Spielen nach draußen und berührte den Transformator.

„Es war Glück im Unglück. Ich wusste, dass der Transformator einen Zaun hatte. Aber ich sah dort nie ein Loch. Der Schaden wird sofort behoben“, erklärte Manuel Careaga, Direktor vom IPS Krankenhaus in Villarrica.

Der Wachmann vom IPS hörte eine Explosion und rannte an die Unglücksstelle. Danach alarmierte er sofort die Rettungskräfte.

Quellen: La Nación / ABC Color

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2 Kommentare zu “Ein Schutzengel war wohl vor Ort

  1. Sollte so ein Trafo nicht irgednwo weit oben hängen, allein um zu vermeiden, dass man dem Ding grundsätzlich schon zu nahe kommen kann?

    1. Nee, Christian, ist schon in Ordnung so. Am Boden und eingezäunt geht, natürlich sollte der Zaun intakt sein. Ab einer gewissen Grösse (Leistung kVA) sind die Trafos zu schwer um auf Säulen montiert zu werden. Es könnte auch ein tipo pedestal sein, die sind abgeschirmt, kosten aber mehr.

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