Ein schwerer Abschied

Minga Guazú: Unter großer Trauer und Anteilnahme wird heute der Leichnam der 7-jährigen Naidelin verabschiedet und beigesetzt. Während die Bevölkerung die Tat verurteilt erklärte der Hauptverdächtige unschuldig zu sein.

Héctor Eduardo Martínez Núñez (25) erklärte in einem kurzen Video, welches in den Medien auftauchte, dass er an der Tat nicht beteiligt war und völlig unschuldig ist. Er hofft auf Justiz.

“Ich bin Héctor Eduardo Martínez Núñez und möchte klarstellen, dass ich unschuldig bin und zu keinem Moment etwas damit zutun hatte, was passierte. Ich möchte aussagen. Ich habe die Tat niemals zugegeben, ich war daran nicht beteiligt. Ich bekenne mich als unschuldig und hoffe auf Justiz“, versicherte der wegen Mordes angeklagte Mann in Bezugnahme auf den Tod von Naidelin.

Laut Angaben der Gerichtsmedizin wurde Naidelin mit einem Kabel eines Handy Ladegerätes erwürgt und später verbrannt. Neben den verkohlten Knochenresten fand man einen neuen Haushaltsschwamm, den das Mädchen vor ihrer Entführung in dem Geschäft gegenüber des Elternhauses gekauft hatte. Eine DNA Analyse soll erst in eineinhalb Monaten fertig sein.

Wochenblatt / Abc Color / Ñandutí

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10 Kommentare zu “Ein schwerer Abschied

  1. Das ist kein Tag für dumme blöde Kommentare ,hier starb ein kleines 6 jähriges Mädchen einen Grausamen Tod . Ich traure an diesen Tag und mögen solche Tage der Trauer um ein Junges Leben uns Allen zu denken geben was es heißt still zu sein und zu gedenken.

  2. Nach anderthalb Monaten übertrampeln der Spuren durch die Polizei wir es noch echt schwierig werden. Vermutlich wird der mutmaßliche Täter bald wieder entlassen. Weil er arbeiten muss. Wäre ja nicht der erste vergleichbare Fall hierzulande.
    Und von er Täterin, die letztes Jahr mit einem Verwandten einen Deutschen erschossen, danach angezündet hat, hört man auch nichts. Mussten vermutlich auch entlassen werden, weil sie arbeiten müssen.
    https://wochenblatt.cc/6-ha-marihuana-auf-grundstueck-von-verschwundenem-deutschen-gefunden/
    https://wochenblatt.cc/vermisster-deutscher-ermordet-aufgefunden/

  3. @ Nick, nur mal so. Habe mal 2 Kinder in einer Schule. Eines mit Indigenen Genen, halt dunkel und ein blondes Mädchen. Es sind zwei Welten hier in Paraguay. Ob beim Studium oder dann im Job. Ich kenne das aus Erfahrung! und in meiner Familie!

    1. Dazu braucht es keine erfahrung sondern nur Logik. Das ist bei vielen Dingen so und vor allem in der politik sind Leute mit Logik notwendig und nicht die, die immer vorher erfahren muessen. Daran krankt es heute.

    2. Ich hatte mal eine Studie bezüglich der Benotungen von Kindern gelesen. Daraus ging hervor, dass Mädchen besser bewertet wurden als Jung, Hübsche besser als Häßliche, Schlanke besser als Dicke. Auch das setzt sich im Arbeitsleben fort. Nur mit einem Unterschied, da werden dann Männer besser bezahlt als Frauen. Was in der Schule als aufmüpfiges Verhalten der Jungs gewertet wird, bezahlt sich in der Arbeitswelt schließlich als Durchsetzungsstärke.
      Aber ja, letztendlich entscheiden Äußerlichkeiten maßgeblich unser aller Leben. Davor bin auch ich nicht gefeit, schließlich bin ja auch ich bereit für die Gesellschaft einer jungen, hübschen Dame deutlich mehr springen zu lassen.
      Gerechte Beurteilungen oder sicher auch Rechtsurteile, wird es erst geben, wenn Computer diese Entscheidungen für uns treffen. Aber wollen wir Menschen Maschinen über unser Leben entscheiden lassen???
      Ein wahrscheinlich unlösbares Dilemma.

  4. für die 13 Jährige Indigene welche zerstückelt gefunden wurde ( WB 25,02,), interessierte sich kaum jemand und das Wer und warum egal. Schlimm ist jedes Verbrechen, doch einige sind weniger schlimm. Nur mal so!

    1. Jeder Mord ist schlimm und an unschuldigen Kindern sowieso. Der Unterschied, dass der Artikel keine Reaktionen hervorrief ist wohl, dass die Identität des Mädchens nicht bekannt gegeben wurde und kein Bild zu sehen war.
      Ich jedenfalls habe bei dem Anblick des Mädchens tiefes Mitleid empfunden, was mich zu dem Kommentar der Trauerbekundung bewogen hatte. Und man fragt sich, ob man genug für die Sicherheit der eigenen Familie tut.
      Bilder dringen beim Menschen deutlich schneller und tiefer in das emotionale System als Worte.

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